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WLAN-Verschlüsselung in den Router-Einstellungen aktivieren

Das Nachverfolgen ist ein zentrales Thema, wenn wir uns mit der Sicherheit von WLAN-Heim-Netzwerken auseinandersetzen. Menschen in Ihrem Umfeld -– Ihre Nachbarn in der angrenzenden Wohnung oder sogar Ihre eigene Regierung -– können alles aufspüren, was durch Ihren Internetverkehr fließt. Ihre persönlichen Daten wie Passwörter und Anmeldeinformationen, Ihre Kreditkartennummern sowie Ihre Fotos und Videos sind gefährdet.

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Verfasst von Lisandro Carmona de Souza
Veröffentlicht am November 6, 2014

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Ihr WLAN-Netzwerk ist nicht gesichert

Wir haben schon viel darüber geschrieben, wie man seine Kommunikation mithilfe eines VPNs schützen kann. Zusammengefasst kann man sagen, dass ein Virtual Private Network, oder VPN, ein verschlüsselter Tunnel ist, über den Ihre Daten von Ihrem Computer zu einem sicheren Server im Internet übertragen werden. Avast SecureLine ist ein VPN, das Sie außer Haus nutzen können; in Cafés, Hotels oder an Flughäfen.

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Dieser Artikel enthält :

    Schützen Sie Ihr Heimnetzwerk

    Jetzt ist es jedoch an der Zeit, Ihre Aufmerksamkeit auf die Sicherheit Ihres Heimnetzwerks zu lenken. Um ein Höchstmaß an Schutz zu erzielen, muss Ihr Router korrekt konfiguriert werden. Solange Sie Ihren Router nicht absichern, besteht die Gefahr, dass Fremde sich Zugriff auf die auf Ihrem Computer abgelegten Daten verschaffen, Ihren Internetdienst kostenlos mitnutzen oder Ihr Netzwerk für cyberkriminelle Tätigkeiten missbrauchen.

    Auf einem Heimrouter gibt es grundsätzlich drei Sicherheitsstufen. Diese ergeben sich aus folgenden Verschlüsselungstypen: WEP, WPA und WPA2. Bei diesen seltsamen Akronymen handelt es sich um verschiedene drahtlose Verschlüsselungsprotokolle, die die von Ihnen per WLAN gesendeten und empfangenen Daten schützen, genauer gesagt, verschlüsseln.

    Das erste Protokoll, das in den späten Neunzigern zum Einsatz kam, hieß WEP (Wired Equivalent Privacy). Heutzutage sollte man von seiner Nutzung absehen, da es gravierende Schwachstellen aufweist, die selbst von unerfahrenen Hackern leicht auszunutzen sind. Daher besteht der erste sinnvolle Schritt darin, WEP den Rücken kehren. Wenn Ihnen diese Option nicht zur Verfügung steht, ist Ihr Router ganz schön alt und Sie sollten die Anschaffung eines aktuelleren Routers oder die Bestellung eines neuen Routers über Ihren Internetdienstleister in Erwägung ziehen.

    WEP wurde durch WPA (WiFi Protected Access) ersetzt, das jedoch bald darauf selbst durch WPA2 ersetzt wurde. Bei WPA2 kommen die neuesten Sicherheitsstandards zum Einsatz, insbesondere im Bereich der Datenverschlüsselung, die hier mithilfe des starken Verschlüsselungsalgorithmus AES (Advanced Encryption Standard) erfolgt.

    Der Einsatz des WPA- oder vorzugsweise des WPA2-Protokolls sorgt dafür, dass jedes Gerät, das einen Verbindungsversuch zu Ihrem Netzwerk unternimmt, dazu aufgefordert wird, einen Sicherheitsschlüssel bzw. ein Passwort einzugeben, bevor die Herstellung der Verbindung gestattet wird.

    Bei den meisten WLAN-Routern können Sie bei der Einrichtung WPA2 auswählen. Leider ist bei vielen Drahtlosgeräten standardmäßig das WPA-Protokoll oder – noch schlimmer – gar nichts eingestellt, was bedeutet, dass sich alle in Reichweite befindlichen Geräte mit Ihrem WLAN verbinden können, um Ihre Bandbreite zu nutzen und auf Ihre anderen Geräte (Drucker, Netzwerkdatenträger, usw.) zuzugreifen.

    Was man zu Hause tun kann

    Avast Home Network Security scans for vulnerabilties. Avast Home Network Security scannt nach Schwachstellen.

    Überprüfen Sie, ob Ihr WLAN-Router (oder Ihr anderer Zugriffspunkt) WPA2 unterstützt. Gehen Sie, falls nötig, auf die Seite des Router-Herstellers um dort nach dem neusten Firmware-Update zu suchen und befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers um dieses herunterzuladen und aufzuspielen. Wenden Sie auf all Ihren Drahtlosgeräten kompatible WPA2-Einstellungen an, indem Sie WPA2 als Verschlüsselungsverfahren auswählen und die korrekten Authentifizierungsdaten eingeben.

    Auch wenn die Verschlüsselung Ihres Datenverkehrs Sie nicht vor Gaunern, DNS-Angriffen (Denial-of-Service) oder anderen Eingriffen von außen schützen kann, wird sichergestellt, dass Ihre Drahtloskommunikation geschützt ist.

    Und Sie sollten Ihr Standardpasswort ändern. Verwenden Sie ein langes und starkes Passwort, das sich aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen zusammensetzt.

    Avast enthält einen Scanner, der die Sicherheit Ihres Heimnetzwerks prüft, Ihnen anschließend sagt, was zu tun ist und wieso, und der Sie direkt auf die Webseite des Herstellers weiterleiten kann. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Blog „Ihr Heimnetzwerk ist dem Risiko von Cyber-Angriffen ausgesetzt“.

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    Lisandro Carmona de Souza
    6-11-2014