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Avast Academy Sicherheit Andere Bedrohungen Was ist Doxing und wie lässt es sich verhindern?

Was ist Doxing und wie lässt es sich verhindern?

Der Begriff „Doxing“ ist abgeleitet von „Dropping Docs“ und bezeichnet die Veröffentlichung vertraulicher Informationen über eine Person im Internet. Hacker verwenden Doxing, um andere online zu belästigen, zu bedrohen oder sich an ihnen zu rächen. Erfahren Sie, wie Doxing funktioniert, damit Sie sich schützen können und Ihre Daten nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Finden Sie dann heraus, wie eine spezielle Sicherheitssoftware für Datenpannen Sie noch mehr schützen kann.

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What_is_Doxxing-Hero

Was ist Doxing?

Doxing (auch Doxxing) ist eine Art von Online-Belästigung, bei der persönliche Daten – beispielsweise der wirkliche Name, die Adresse, berufliche Tätigkeit oder andere identifizierende Daten einer Person – aufgedeckt und meist im Internet enthüllt werden. Doxing erfolgt ohne Einwilligung eines Opfers und mit der Absicht Informationen offenzulegen, die eigentlich privat bleiben sollen.

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Dieser Artikel enthält:

    Der Begriff „Doxing“ leitet sich vom englischen Wort documents (Dokumente) ab. In den 90er Jahren wurde es in Hackerkreisen zunächst auf „docs“ und schließlich auf „dox“ verkürzt. Das Sammeln persönlicher Dokumente oder Informationen (wie die physische Adresse einer Person) und deren Veröffentlichung im Internet wurde ursprünglich als „dropping dox“ bezeichnet. Das Hacker-Kollektiv „Anonymous“ half dabei mit, den Begriff zu popularisieren.

    Was bedeutet Doxing?

    Heute versteht man unter Doxing die Veröffentlichung persönlicher Daten im Internet ohne Einwilligung der betroffenen Person. Der Begriff kann sich auch insbesondere auf die Aufdeckung der wahren Person hinter einem anonymen Benutzernamen und der Offenlegung der wahren Identität dieser Person im Internet beziehen.

    Manche Doxing-Angriffe zielen auf Belästigung oder Vergeltung ab. Andere nehmen Personen ins Visier, die unter dem Mantel der Anonymität intolerante Kommentare im Internet posten oder die bei der Äußerung derartiger Ansichten gefilmt wurden.

    Das Konzept mag es bereits einige Jahrzehnte geben, aber Doxing ist nach wie vor quicklebendig – und kann sehr gefährlich sein, insbesondere wenn es stärker in den Mainstream übergeht. Wenn einmal die physische Adresse, der Arbeitsplatz, die Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder andere Informationen preisgegeben wurden, können sie ein leichtes Ziel sein.

    Doxing-Angriffe können von relativ harmlosen Dingen wie gefälschten Mail-Anmeldungen oder Pizzalieferungen bis hin zu weitaus gefährlicheren Aktivitäten reichen – wie etwa die Belästigung der Familie oder des Arbeitgebers einer Person, Swatting, Identitätsdiebstahl, Drohungen und andere Formen von Cybermobbing sowie sogar physische Belästigung. 

    Wie funktioniert Doxing?

    Doxer sammeln Brotkrümel – Schnipsel von Informationen über eine Person –  , die im Internet verstreut sind, setzen sie zusammen und decken die wahre Person hinter einem Alias auf. Diese Brotkrümel können den Namen, die physische Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer usw. einer Zielperson umfassen. Doxer können auch persönliche Informationen im Darknet kaufen und verkaufen.

    Ein Doxer kann Informationsschnipsel zu einem Ganzen zusammenfügen, um die Identität hinter einem Alias zu enthüllen.Informationsschnipsel lassen sich zu einem Ganzen zusammenfügen, um die Identität hinter einem Alias zu enthüllen.

    Ursprünglich war Doxing das Resultat von Streitigkeiten im Internet, die schließlich soweit eskalierten, dass eine der Parteien sich anschickte Informationen über einen Kontrahenten zu Tage zu fördern. Neuerdings hat sich Doxing zu einer populären Waffe in Kulturkriegen entwickelt, mit der Aktivisten die Vertreter entgegengesetzter Weltanschauungen ins Visier nehmen. Viele Prominente und Journalisten wurden bereits gedoxt und daraufhin von Online-Mobs drangsaliert und sogar mit Morddrohungen konfrontiert.

    Die Aufspürung privater Informationen spielt beim Doxing einer Person eine große Rolle. Und die weitverbreitete Ansicht, das Internet sei anonym, könnte nicht falscher sein. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie online identifiziert werden können.

    Arten von Doxing

    Doxer bedienen sich einer ganzen Reihe von Methoden, um Informationen über Zielpersonen zu sammeln. So können sie Ihre IP-Adresse ausnutzen, Ihre Social-Media-Profile durchkämmen, Daten bei Datenvermittlern kaufen, Phishing-Kampagnen durchführen und sogar Internetverkehr abfangen.

    IP-/ISP-Doxing

    Beim IP-Doxing (oder ISP-Doxing) verschaffen sich Doxer Ihre IP-Adresse, die mit Ihrem physischen Standort verbunden ist. Dann wird Ihr Internetdienstanbieter (ISP) mit Social-Engineering-Techniken durch einen Trick dazu gebracht, weitere Informationen über Sie preiszugeben.

    Mithilfe einer Anruf-Spoofing-App, mit der die tatsächliche Telefonnummer durch eine fingierte Nummer des ISP ersetzt wird, ruft der Doxer den ISP an und gibt sich als Mitarbeiter des Tech-Support-Teams aus. Mit Ihrer IP-Adresse kann er dann Ihre übrigen Kundeninformationen anfordern, wie etwa Folgendes:

    • Ihren vollständigen Namen

    • E-Mail-Adresse

    • Telefon

    • ISP-Kontonummer

    • Ihr Geburtsdatum

    • Physische Adresse

    • Sozialversicherungsnummer

    Dies mag einen gewissen Aufwand, etwas Manipulation und einen leichtgläubigen ISP-Mitarbeiter voraussetzen, aber wenn diese Arten von Tech-Support-Scams erfolgreich sind, kann sich ein Doxer mit nur einem Telefonanruf zahlreiche private Daten verschaffen.

    Doxing in sozialen Medien

    Beim Doxing in sozialen Medien geht es darum, persönliche Daten aus Ihren Social-Media-Konten zusammenzutragen. Diese Daten können etwa Ihren Standort, Ihren Arbeitsplatz, Ihre Freunde, Ihre Fotos, Ihre Vorlieben und Abneigungen, von Ihnen besuchte Orte, die Namen Ihrer Familienmitglieder, die Namen Ihrer Haustiere und vieles mehr umfassen.

    Einige dieser Daten können Doxern sogar die Antworten auf Ihre Sicherheitsfragen liefern – und es ihnen damit erleichtern, sich Zugang zu Ihren anderen Online-Konten zu verschaffen. Deshalb sollten Sie alle Ihre Social-Media-Konten als privat einrichten.

    Wenn Sie soziale Plattformen wie Reddit, 4Chan, Discord, YouTube usw. verwenden, erstellen Sie für jeden Dienst einen eigenen Benutzernamen und ein eigenes Passwort. Wenn Sie den gleichen Benutzernamen für mehrere Plattformen verwenden, kann ein emsiger Doxer Ihre Konten verbinden und eine detaillierte Übersicht über Ihre Aktivitäten erstellen. Lassen Sie auch stets Vorsicht walten, wenn Sie persönliche Informationen preisgeben.

    Datenvermittler-Doxing

    Manche Doxer kaufen persönliche Daten über ihre Zielpersonen bei Datenvermittler ein. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die Informationen über Personen erfassen und gewinnbringend verkaufen. Viele Datenvermittler verkaufen ihre Informationen an Werbetreibende. Es gibt aber auch mehrere Webseiten für Personensuche, bei denen jeder Interessierte umfassende personenbezogene Daten erwerben kann.

    Datenvermittler sammeln Informationen aus öffentlich einsehbaren Registern (Heiratsurkunden, Behördenunterlagen, Wählerverzeichnisse), Kundenkarten (Ihr Online- und Offline-Kaufverhalten), Online-Suchverläufen (alles, was Sie suchen, lesen oder herunterladen) und von anderen Datenvermittlern.

    Phishing

    Beim Phishing werden Opfer mit betrügerischen Mitteilungen dazu verleitet, vertrauliche persönliche Informationen preiszugeben. Doxer können gezielte Spear-Phishing-Attacken gegen bestimmte Personen einsetzen, um Informationen über potenzielle Opfer zu erfassen. Bei vielen Phishing-Angriffen geht es zwar letztlich um Identitätsdiebstahl, aber die gewonnenen Informationen können ebenso leicht bei Doxing-Angriffen eingesetzt werden.

    Lernen Sie, wie Sie Apple-ID-Phishing-Scams und andere Phishing-Angriffe erkennen und verhindern, damit Doxer Sie nicht mehr zum Narren halten können. Wenn Sie einen noch besseren Schutz wünschen, verwenden Sie die beste Antivirussoftware, die nicht nur Phishing-Angriffe abwehrt, sondern Sie auch vor böswilligen E-Mail-Anhängen schützt.

    Sniffing

    Beim Sniffing fängt jemand Internetverkehr auf dem Weg vom Sender zum Empfänger ab. Internetverkehr wird in kleinen, als Datenpakete bezeichneten Päckchen befördert. Ein Sniffer ist eine Software oder ein Hardware-Tool, die bzw. das diese Pakete einsammeln und die darin enthaltenen Daten lesen kann. Ein Doxer kann durch Sniffing den Internetverkehr einer Person abfangen und nach persönlichen Details durchkämmen.

    WHOIS-Abfragen

    WHOIS ist ein Service, der es jedem ermöglicht, Einzelheiten über den Besitzer einer Domäne im Internet herauszufinden. Sie können Ihre WHOIS-Informationen als privat einstellen. Andernfalls sind Ihr Name, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse für jeden einsehbar, der Ihren Domänennamen abfragt.

    Was ist Swatting?

    Beim Swatting ruft jemand die Polizei an, um einen ernsten Notfall wie etwa eine Bombendrohung oder Geiselnahme an der Adresse seines Opfers zu melden. Weil niemand an der Echtheit des Anrufs zweifelt, wird eine Spezialeinheit (engl. „SWAT Team“) entsendet, die das Opfer überrascht. Streamer sind häufig Opfer von Swatting, weil es eine beliebte Methode ist, ihren Livestream zu unterbrechen.

    Ein tragischer Fall von Swatting ging auf das Konto eines jugendlichen Gamers, der sich über eine Wette um 1,50 USD wegen Call of Duty ärgerte. Er heuerte einen bekannten Swatter an, der daraufhin eine Geiselnahme im Haus des Kontrahenten meldete. Allerdings gab er eine Adresse an, an der das beabsichtigte Opfer längst nicht mehr wohnte. Die entsendeten schwer bewaffneten Polizisten erschossen und töteten den unbewaffneten 28-jährigen Bewohner, als er die Tür öffnete.

    Swatting ist ein neues Phänomen, das jedoch immer gefährlicher wird. Viele Städte wissen nicht, wie sie sich vor Anschlägen schützen sollen – aber Seattle, Washington, hat eine gute Taktik entwickelt. Sie haben eine Anti-Swatting-Registrierung gestartet, damit Personen, die sich Sorgen machen, potenzielle Opfer zu werden, ihre Adresse in einer Datenbank auflisten können.

    Wenn dann ein Anruf eingeht, überprüft die Polizei die Registrierung, bevor sie an der Adresse erscheint. Somit kann sie wesentlich vorsichtiger sein und potenziell vermeiden, jemanden zu verletzen oder zu töten.

    Beispiele für Doxing aus der realen Welt

    Jeder von uns kann Doxing zum Opfer fallen. Es genügt schon, dass eine Person Sie selbst oder Ihre Anschauungen so sehr ablehnt, dass sie sich die Mühe macht, Ihre Informationen zu sammeln und zu veröffentlichen. Opfer von Doxing reichen von Anbietern von Abtreibungen, Personen, die zu Unrecht abscheulicher Taten verdächtigt werden, Mitgliedern rassistischer Gruppierungen bis hin zu Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden.

    1997: Doxing gegen Abtreibungen

    Eine der ersten Doxing-Kampagnen begann 1997, als Abtreibungsgegner in den USA Anbieter von Abtreibungen ins Visier nahmen. Bei diesem heimtückischen Doxing-Fall gab es eine Webseite namens Nuremberg Files („Nürnberger Akten“), auf der die persönlichen Daten von Abtreibungsanbietern in einer Liste veröffentlicht wurden. Im Jahr 2002 wurde in einem Gerichtsverfahren festgestellt, dass die Webseite eine Gefahr der Anstiftung zu Gewalt darstellte. Die Webseite wurde abgeschaltet.

    2013: Doxing nach Bombenanschlag auf den Boston-Marathon

    Nach dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon 2013 versammelten sich Tausende von Menschen in der Online-Community Reddit, um den Täter zu ermitteln. Die Redditoren identifizierten und doxten fälschlicherweise mehrere Verdächtige – von denen sich herausstellte, dass keiner in irgendeiner Weise an dem Anschlag beteiligt war.

    2017: Antifaschistisches Doxing

    Einige Jahre später, nämlich 2017, marschierten weiße Rassisten in Charlottesville, Virginia, und inspirierten einige Gegenprotestierende zu Doxxing-Aktionen. Mehrere Neonazis verloren ihre Arbeitstellen, nachdem Doxer ihre Teilnahme am Marsch bekannt gegeben hatten. Einige unschuldige Menschen wurden jedoch fälschlicherweise der Teilnahme am Marsch verdächtigt und daraufhin mit Hassmail und Drohungen überhäuft.

    2019: Doxing gegen Polizisten in Hongkong

    Während der Protestwellen in Hongkong in den Jahren 2019 und 2020 doxten Demonstranten Tausende Hongkonger Polizisten sowie Unterstützer der Strafverfolgungsbehörden der Stadt. Die Doxer machten während der Unruhen auch vor Journalisten und Demonstranten keinen Halt.

    Obwohl sich Doxing aus ethischer Sicht in einer Grauzone bewegt – schließlich sind die meisten Informationen online öffentlich verfügbar –, können sich schnell Abgründe auftun, wenn Unschuldige ins Kreuzfeuer geraten.

    Was tun, wenn Sie Opfer von Doxing wurden

    Falls Sie Opfer von Doxing wurden oder glauben, dass jemand entsprechende Pläne gegen Sie hegt, müssen Sie schnell handeln, um die Verbreitung Ihrer persönlichen Daten zu stoppen. Hier sind einige einfache Schritte, die Sie sofort ausführen können, wenn Sie glauben, das jemand Sie gedoxt hat:

    1. Dokumentieren Sie die Beweise. Machen Sie Screenshots von allem, falls Sie dies der Polizei melden müssen.

    2. Melden Sie den Doxing-Fall den Plattformen, die Ihre Daten hosten. Webseiten wie Facebook und Twitter haben Nutzungsbedingungen, die Doxing verbieten. Sie sollten auf Ihre Anfrage reagieren und das Konto der Doxer sperren.

    3. Melden Sie das Internetverbrechen – Doxing ist oft ein Fall von Cyberkriminalität – den zuständigen Behörden in Ihrer Region.

    4. Sperren Sie Ihre Konten. Erstellen Sie neue, starke Passwörter für Ihre Konten und bewahren Sie sie sicher in einem der besten Passwort-Manager auf. Schützen Sie Ihre Konten mit mehrstufiger Authentifizierung und stärken Sie Ihre Datenschutzeinstellungen in sämtlichen Konten.

    5. Bitten Sie einen Freund oder ein Familienmitglied um Unterstützung. Doxing kann emotional belastend sein. Bitten Sie jemanden, Ihnen bei der Bewältigung des Problems zur Seite zu stehen, damit Sie sich nicht allein damit auseinandersetzen müssen.

    6. Überlegen Sie, ob Sie Ihre Nummer ändern möchten. Je nachdem, welche Informationen offengelegt wurden, sollten Sie erwägen, Ihre Telefonnummer, Benutzernamen oder andere personenbezogene Daten nach Möglichkeit zu ändern. 

    7. Schützen Sie Ihre Daten vor Lecks. Avast BreachGuard überwacht das Darknet und benachrichtigt Sie, falls Ihre persönlichen Daten offengelegt wurden. Es hilft Ihnen auch dabei, Ihre Informationen aus den Datenbanken von Datenvermittlern zu löschen, und reduziert die Informationen, die Doxer online über Sie finden können. Holen Sie sich Avast BreachGuard und finden Sie heraus, ob Ihre persönlichen Daten gefährdet sind.

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    Ist Doxing gesetzwidrig?

    Da es keine speziellen Anti-Doxing-Gesetze gibt, wird über die Gesetzmäßigkeit von Doxing in der Regel fallweise entschieden. Zwar gibt es keine Gesetze gegen die Zusammenstellung oder Veröffentlichung öffentlich verfügbarer Informationen, aber es gibt andere Verbrechen, die Doxern je nach Art des Falles zur Last gelegt werden können. Dazu gehören Stalking, Belästigung, Identitätsdiebstahl oder Aufstachelung zu Gewalttaten.

    Neuerdings haben Regierungen weltweit begonnen, Anti-Doxing-Gesetze zu erlassen oder vorzuschlagen. Der US-amerikanische Bundesstaat Kentucky verabschiedete 2021 ein Anti-Doxing-Gesetz. Im gleichen Jahr verabschiedete Hongkong ein Anti-Doxing-Gesetz.

    In den USA können das Interstate Communications Statute und das Interstate Stalking Statute abhängig von den Details eines bestimmten Falls auf Doxing angewendet werden. Es gibt auch keine Gesetze, die das Swatting ausdrücklich verbieten, obwohl Täter nach anderen Gesetzen angeklagt werden können.

    Wird Doxing mit Gefängnis bestraft?

    Ja, für Doxing oder Swatting droht Ihnen Gefängnis. Der oben erwähnte Call of Duty Swatter wurde gefasst, wegen 52 Straftaten im Zusammenhang mit Täuschungsanrufen und vorgetäuschten Bedrohungen (einschließlich einer früheren vorgetäuschten Bombendrohung beim FBI) angeklagt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

    So verhindern Sie Doxing

    Doxing kann traumatisierend sein. Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist, die im Internet über Sie verfügbaren Informationen auf ein Minimum zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Sie Ihre IP-Adresse verbergen, Ihre Social-Media-Konten absichern und im Internet anonym bleiben.

    • icon_01Schützen Sie Ihre IP-Adresse mit einem VPN oder Proxy

      Sie können Ihre IP-Adresse leicht verbergen, indem Sie für den Internetzugriff ein VPN oder einen Proxy verwenden. Diese Tools ermöglichen es Ihnen, eine Verbindung zu einem geschützten Server herzustellen, ehe Sie sich mit dem öffentlichen Internet verbinden. Sollte dann jemand versuchen, Ihre IP-Adresse zu ermitteln, ist lediglich die IP-Adresse des VPN- oder Proxyservers sichtbar und Ihre eigene Adresse bleibt verborgen.

      Browserbasierte Webproxys sind oft kostenlos, schützen aber nur Ihren Browserverkehr. Ein VPN wie Avast SecureLine VPN hingegen verschlüsselt Ihre gesamte Internetverbindung. Dadurch können andere Ihre Online-Aktivitäten nicht sehen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie ungesichertes öffentliches WLAN nutzen.

      Mit Avast SecureLine VPN können Sie zudem jederzeit Ihren virtuellen Standort ändern, was Ihnen mehr Anonymität und zuverlässigen Schutz bietet. Probieren Sie Avast SecureLine VPN kostenlos aus und genießen Sie ein sicheres Online-Erlebnis.


    • icon_02Vermeiden Sie Anmeldeoptionen über Dritte

      Viele Webseiten und Apps ermuntern Sie, sich mit Facebook, Google, LinkedIn oder einem anderen dritten Dienst anzumelden. Aber wenn Sie dies tun, können diese Webseiten weitere Informationen über Sie anfordern. Und je mehr Webseiten Sie mit Ihren Konten verbinden, desto leichter fällt es anderen, Ihre persönlichen Daten zusammenzutragen.

      Wenn Sie sich nur mit Ihrem Facebook- oder Google-Konto bei vielen verschiedenen Webseiten anmelden, laufen Sie Gefahr ein Opfer von Datenpannen zu werden. Sollte Ihr Kontopasswort kompromittiert werden, könnte ein Hacker Zugriff auf alle Webseiten erhalten, die Sie miteinander verbunden haben. Dies erleichtert es einem Hacker, alle Ihre persönlichen Daten abzurufen, und erschwert es Ihnen, Ihre Konten zu sperren.

    • icon_03Halten Sie Social-Media-Profile geheim

      Unsere Social-Media-Profile enthalten eine Fülle von Informationen über uns: den allgemeinen Standort (manchmal sogar die vollständige Adresse), den beruflichen Werdegang, das Geburtsdatum, Freunde, Familienmitglieder, Fotos, Interessen usw. So vieler öffentlich verfügbare Informationen machen Doxing zum Kinderspiel.

      Selbst wenn Sie glauben, keine Feinde zu haben, sollten Sie Ihre Social-Media-Konten sperren. Erfahren Sie, wie Sie bei Facebook dafür sorgen, dass Ihr Profil privat bleibt, und wie Sie die Anzeige Ihres Profils in Suchmaschinen deaktivieren. Sie sollten auch Ihre Datenschutzeinstellungen auf Instagram und anderen von Ihnen verwendeten Social-Media-Diensten verbessern.

    • icon_04Verwenden Sie Pseudonyme in Online-Foren

      Falls Sie Reddit oder andere Online-Foren benutzen, verwenden Sie ein Pseudonym, damit Sie beim Surfen anonym bleiben. Verwenden Sie niemals Ihren wirklichen Namen als Benutzernamen und vermeiden Sie Angaben in Ihrem Handle, über die Sie identifiziert werden könnten.

      Achten Sie beim Erstellen neuer Konten darauf, für jeden von Ihnen verwendeten Dienst einen eigenen Benutzernamen zu wählen. Wenn Sie ein Handle auf mehreren Webseiten verwenden, könnte ein Doxer diese separaten Konten verbinden und daraus Hinweise auf Ihre Identität erlangen.

    • icon_05Verlangen Sie die Entfernung Ihrer Daten online

      Datenvermittler häufen enorme Mengen personenbezogener Daten an und bieten diese feil. Datenvermittler verfügen über umfangreiche Dateien, die Dinge wie Ihren Surfverlauf, Ihre Online- und Offline-Kaufgewohnheiten, Ihre Krankheitsgeschichte, Ihre frühere und heutige finanzielle Situation, Ihr Vorstrafenregister und vieles mehr enthalten können.

      Und wenn sich früher oder später Datenpannen wie die Equifax-Datenpanne ereignen, können Ihre Daten an die Öffentlichkeit gelangen. Sollten Ihre Daten ins Darknet gelangen, bleiben sie wahrscheinlich für immer dort.

      Sie können Datenvermittler einzeln kontaktieren und sie auffordern, Sie aus ihrer Datenbank zu entfernen. Obwohl sie gesetzlich verpflichtet sind, Ihrem Wunsch Folge zu leisten, können sie die Umsetzung hinauszögern. Und es ist schier unmöglich, jeden einzelnen Datenvermittler zu identifizieren, der Ihre Daten besitzt.

    Avast BreachGuard wendet sich direkt in Ihrem Namen an Datenvermittler und wickelt die Datenentfernung für Sie ab, bevor Ihre persönlichen Daten offengelegt werden können. Es überwacht auch das Darknet auf Datenpannen und benachrichtigt Sie gegebenenfalls sofort.

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    Woher wissen Sie, ob Sie gedoxt wurden?

    Wenn Sie Doxing zum Opfer gefallen sind, merken Sie dies, sobald Ihre Daten veröffentlicht werden. Falls Sie den Datendump nicht selbst sehen, werden Sie wahrscheinlich von Bekannten darauf aufmerksam gemacht. In der Zwischenzeit werden Sie je nach den veröffentlichten Informationen womöglich über soziale Medien, per E-Mail, telefonisch oder sogar physisch belästigt.

    Wenn Sie bedrohliche Nachrichten erhalten, sperren Sie alle Ihre Konten. Überprüfen Sie, ob Ihr Facebook-Konto gehackt wurde, und stellen Sie sicher, dass Ihr Gmail-Konto sicher ist. Und auch wenn es gut ist zu wissen, ob Ihre persönlichen Daten im Darknet feilgeboten werden, ist es alles andere als einfach, sich dort ohne spezielle Software wie Tor Zugang zu verschaffen. Und wo würden Sie überhaupt mit der Suche beginnen?

    Genau hier setzt Darknet-Überwachungssoftware an. Avast BreachGuard scannt das Darknet rund um die Uhr, warnt Sie, sobald die Offenlegung Ihrer persönlichen Daten erkannt wurde, und hilft Ihnen dabei, schnell Ihre Privatsphäre zu schützen.

    Avast BreachGuard überwacht Ihre Privatsphäre und bewertet das Risiko für Ihre persönlichen Daten.Avast BreachGuard bewertet die Gefahr einer Offenlegung Ihrer persönlichen Daten.

    Schützen Sie Ihre Daten mit Avast BreachGuard

    Avast BreachGuard schützt Ihre Daten auf dreierlei Art und Weise:

    1. Rund-um-die-Uhr-Überwachung: Avast BreachGuard überwacht das Darknet und sucht nach Datenverletzungen. Wenn Ihre Daten kompromittiert werden, benachrichtigen wir Sie umgehend, damit Sie Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten ergreifen können.

    2. Entfernung persönlicher Daten: Avast BreachGuard identifiziert die Datenvermittler, die Profile über Sie erstellt haben, und fordert sie in Ihrem Namen auf, Ihre Daten zu entfernen.

    3. Kennwortschutz: Avast BreachGuard durchsucht Ihren Browser nach schwachen oder wiederverwendeten Passwörtern, damit Sie keine verwenden, die möglicherweise bereits durchgesickert sind.

    Doxer haben keine Chance, wenn Sie Avast auf Ihrer Seite haben. Laden Sie Avast BreachGuard noch heute herunter, um Ihre Abwehrkräfte zu stärken, Ihre Privatsphäre zu schützen und sicherzustellen, dass Ihre persönlichen Daten nicht offengelegt oder gegen Sie gerichtet werden.

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    Nica Latto
    11-11-2021