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Avast Academy Sicherheit Internet der Dinge (IoT) So richten Sie ein Smart Home ein: Ein Leitfaden für Einsteiger

So richten Sie ein Smart Home ein: Ein Leitfaden für Einsteiger

Wünschten Sie sich, Ihr Zuhause wäre intelligenter? Von der Optimierung der Haushaltssicherheit bis zur Steuerung von Beleuchtung und Temperatur bietet die Smart-Home-Technologie ein enormes Potenzial. Wie können Sie Ihr Zuhause in ein Smart Home verwandeln? Dieser Artikel beschreibt die Grundlagen der Auswahl und Einrichtung eines Smart-Home-Systems für Ihre spezifischen Anforderungen.

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Entwerfen Sie Ihr eigenes Smart Home

Im 20. Jahrhundert hieß es, ein Zuhause sollte eine Art „Maschine zum Leben“ sein. Heute stehen uns zahllose intelligente Geräte zur Verfügung, die diese Aussage wahrscheinlicher denn je machen.

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Dieser Artikel enthält:

    Smart-Home-Geräte, auch bekannt als IoT-Geräte (Internet of Things), sind so gebaut, dass sie sich untereinander verbinden und so in Ihrem Zuhause ein automatisiertes System schaffen.

    Bevor Sie in ein Smart Home investieren, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

    • Was Sie genau von dem System erwarten

    • Wie viele Menschen das System nutzen werden

    • Wie viel Geld Sie investieren wollen

    Wo wir gerade von Ausgaben sprechen – analysieren wir doch einmal, wie sich der Bau eines Smart Homes auf Ihren Geldbeutel auswirkt.

    Was kostet ein Smart Home?

    Der Preis für den Bau eines Smart Homes kann stark variieren. Die Vielfalt der auf dem Markt erhältlichen, vernetzbaren Geräte ist jetzt tatsächlich so groß, dass Sie die meisten Funktionen Ihres Hauses online stellen können. Und vielleicht besteht Ihr ideales Smart-Home-Setup lediglich aus ein oder zwei Schlüsselgeräten (manchmal ist ein einzelnes Gerät ziemlich effektiv), wodurch Sie die Kosten niedrig halten können.

    Die Anzahl der Smart-Geräte in Ihrem Zuhause ist aber nicht unbedingt ein Indikator für die Gesamtkosten Ihres Smart Homes. Während einzelne Geräte ziemlich teuer sein können, sind viele andere eher preiswert. Man darf auch die Abonnementgebühren für bestimmte Geräte nicht vergessen, die normalerweise zum Entsperren zusätzlicher Funktionen anfallen.

    Also nehmen wir mal an, dass Sie als Grundstein für Ihr Smart Home schon einen Internet-Router und ein Handy besitzen. Dann können Sie ein Gerät wie den Google Home Mini-Lautsprecher für etwa 40 € einfach dazu kaufen. Sie bekommen einen guten Smart-Fernseher für etwa 450 €. Damit verfügen Sie bereits über zwei zentrale Smart-Home-Bestandteile, die Ihnen Aufgaben abnehmen können, obwohl auch einfache Fernseher bereits Abodienste anbieten. Vielleicht verzichten Sie auf das teure Smart-TV und legen sich dafür nützliche Kleingeräte zu (über die wir später in diesem Artikel noch sprechen werden) wie smarte Glühbirnen für unter 45 €, oder vielleicht sogar einen smarten Thermostat für um die 220 €. Dann belaufen sich die Kosten für Ihr Basic-Smart Home auf knapp über 500 €. Ein Smart Home der Mittelklasse kostet etwa 900 € und eines im oberen Segment etwa 2800 €.

    Bei IoT-Geräten sollten Sie auch zusätzliche Kosten für Add-ons berücksichtigen. Viele Smart-Speaker haben beispielsweise kein Smart-Display. Sobald Sie das Gerät verwenden, möchten Sie möglicherweise Ihre gesprochenen Befehle, die Ergebnisse Ihrer Sprachsuche oder die Gesichter der Personen während des Video-Chats sehen. Sie zahlen letztlich vielleicht mehr, wenn Sie das Display separat erwerben. Es gibt auch für viele andere smarte Geräte optionale Add-Ons, die teuer werden können. Es gibt also bei der Planung eines Smart Homes oft mehr zu berücksichtigen, als man zunächst glaubt.

    Da Smart Speaker die Grundlage für ein Smart Home bilden, werfen wir jetzt einen Blick auf einige der bekanntesten Optionen auf dem Markt, damit Sie für die Konzeption Ihres Smart Homes einen Ausgangspunkt haben.

    Wählen Sie Ihr Smart-Home-System

    Für viele gehört ein sprachgesteuerter Lautsprecher zu den wichtigsten Voraussetzungen, um ein Heim intelligent zu machen. Dieser kann als zentraler Hub dienen, von dem aus sich viele andere Geräte steuern lassen. Die führenden High-Tech-Giganten wie Google, Amazon, und Apple stellen solche Geräte her. Schauen wir uns nun im Einzelnen die Vor- und Nachteile ihrer Produkte an.

    Google Assistant

    Wenn Sie ein wenig recherchieren, werden Sie feststellen, dass die smarten Geräte von Google, die die KI von Google Assistant verwenden, in bestimmten Bereichen wirklich beeindrucken, in anderen aber eher schwächeln. Hier ein umfassender Überblick über die Produktpalette der Smart Speaker von Google Home.

    Die Vorteile:
    • Sie sind eine hervorragende Wissensquelle zum Beantworten Ihrer Fragen und machen sich Googles riesigen Knowledge Graph zunutze. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher von Google Home auf die sachkundige Beantwortung vieler Fragen und auf die sich daraus ergebenden Rückfragen zugeschnitten und dabei auch recht gut im Verständnis von Umgangssprache sind. In den aktuellen Version können sie die Stimmen einzelner Benutzer unterscheiden. Auf diese Weise empfindet man sie als „menschlicher“ und gesprächiger als ihre Konkurrenzprodukte.

    • Es sind echte Lautsprecher, sodass Sie damit von YouTube, Google Play und Spotify Musik abspielen, die Audiosignale aber auch an andere Lautsprecher im Haus senden können. Außerdem lassen sich damit Videosignale von Online-Plattformen auf einen Fernseher übertragen. Darüber hinaus unterstützen sie Bluetooth.

    • Sie können ihnen Befehle erteilen, die weitere smarte Geräte einschließen. Beispielsweise: „Schalte die Lampen im Wohnzimmer ein.“ Sie können sie innerhalb der USA und Kanada für Freisprechanrufe nutzen. (Die Lautsprecher können jedoch keine Anrufe empfangen.)

    Die Nachteile:
    • Wenn Sie einen Google Home-Lautsprecher zur Zentrale Ihres Smart Homes machen wollen, dann sollten Sie bedenken, dass seine Kompatibilität mit anderen Produkten stärker eingeschränkt ist als die der Amazon-Lautsprecher (jedoch immer noch ziemlich groß).

    • Die einfachen Modelle haben nicht genügend Regler (dafür müssten Sie in ein Modell mit integriertem Display, den Google Home Hub, investieren). Ja, Spracherkennung ist einer der vermarkteten Vorzüge eines Smart-Home-Lautsprechers. Mitunter aber kommt es eher auf die Lese- und Schreibfähigkeiten an.

    • Google-Lautsprecher können keine E-Mails versenden, was sogar einige Autos können. Wenn Sie wie Iron Man in Ihrer Cyber-Villa umherwandern und coole Botschaften nur mit Ihrem hübschen Stimmchen verbreiten wollen, dann versuchen Sie es besser mit einem anderen Produkt.

    Smart-Home-System: Google

    Amazon Alexa

    Alexa ist die KI-Schnittstelle von Amazon, die in der Echo Smart Speaker-Serie verwendet wird. Echo-Lautsprecher sind derzeit recht günstig und bestimmte Modelle sind für weniger als 100 € erhältlich.

    Die Vorteile:
    • Alexa verfügt über eine enorme, ständig wachsende Anzahl von „Fähigkeiten“, d. h. eine Entsprechung zu Drittanbieter-Apps für Themen wie Wetter, Verkehrsberichte, Hausaufgabenhilfe, Fahrzeugbestellung und so ziemlich alles, was man sich sonst noch vorstellen kann.

    • Sie können ihnen Befehle erteilen, die weitere smarte Geräte einschließen. Beispielsweise: „Schalte die Lampen im Wohnzimmer ein.“ Sie können freihändig telefonieren, benötigen jedoch ein zusätzliches Gerät (Echo Connect), um Anrufe entgegenzunehmen.

    • Alexa-Systeme sind mit den preisgekrönten Sonos-Lautsprechern kompatibel, wenn Sie ein echtes Hi-Fi-Hörerlebnis mit Freisprechfunktion wünschen.

    Die Nachteile:
    • Im Vergleich zu Alexa eignen sich Google Assistant-Geräte eher für die schnelle Beantwortung von Sachfragen, da sie über eine riesige Wissensdatenbank verfügen. Wenn Sie davon träumen, in Ihrem Wohnzimmer herumzuwandern, umgeben von unterschiedlichsten Informationen, sollten Sie sich eher für das Google-System entscheiden. Die Kompatibilität von Alexa Skills macht das jedoch teilweise wieder wett.

    • Im Gegensatz zu Google-Lautsprechern müssen Sie die Lautsprecher von Amazon anweisen, den Benutzer zu wechseln, damit sie Stimmen unterscheiden können.

    • Die Klangqualität vieler Lautsprecher der Marke Echo wird im Vergleich zur Konkurrenz als mangelhaft eingestuft.

    Smart-Home-System: Alexa

    Apple Siri

    Apple-Produkte haben einen gewissen Nimbus, und ihre treuen Anhänger halten ihnen die Stange. Und da Apple ein großes Unternehmen ist und ein Konkurrenzprodukt für Amazon Echo und Google Home herausgebracht hat, kommen wir nicht umhin, es mit der Konkurrenz zu vergleichen. Es muss jedoch gesagt sein, dass die Funktionalität von Apple HomePod, im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten, stark eingeschränkt ist.

    Siri von Apple ist als KI-Assistent in vielen ihrer Geräte enthalten. Sehen wir uns an, was es im HomePod-Lautsprecher kann.

    Die Vorteile:
    • Der Apple HomePod ist definitiv der am besten klingende der drei hier diskutierten Smart-Lautsprecher. Außerdem verfügt er über Lautstärkeregler, sodass man ihn – eher als die anderen – als vollwertigen Lautsprecher ansehen kann. Seine Hauptfunktion ist das Abspielen von Musik. Wenn Sie von einem Smart Speaker vor allem einen großartigen Sound erwarten, müssen Sie kein Zusatzgerät wie beispielsweise einen Sonos-Lautsprecher kaufen, damit alles großartig klingt.

    • Sie können benutzerdefinierte Befehle zur Steuerung von Smart-Home-Funktionen erstellen. Wenn Sie Ihr Smart Home jedoch auf dieses Apple-Produkt abstimmen, müssen Sie bereit sein, in die begrenzte Anzahl von Geräten zu investieren, die mit HomeKit kompatibel sind. Dies ist die Software von Apple zum Vernetzen verschiedener smarter Geräte.

    • Sie können Musik von Ihrem Smartphone auf den HomePod streamen, indem Sie das iPhone in der Nähe des Geräts platzieren. Mit der eleganten berührungsempfindlichen Oberseite regelt man die Lautstärke. Wenn Sie aber lieber auf Distanz bleiben wollen: Das Mikrofon des HomePod kann Ihre Stimme auch von Weitem erfassen.

    Die Nachteile:
    • Eingeschränkte Kompatibilität. Der HomePod ist die teuerste und am wenigsten kompatible der drei hier diskutierten Marken. Die Lautsprecher von Google und Amazon sind zwar mit Apple-Handys kompatibel, aber nicht umgekehrt: Sie müssen ein iPhone oder iPad als Display verwenden, damit der HomePod funktioniert. Diese Geräte kosten Sie jedoch eine schöne Stange Geld. Außerdem zahlen Sie am Ende viel mehr dafür als für ein kompaktes Modell mit integriertem Display von Google oder Amazon, da es derzeit keine Modelle mit integrierten Displays für den HomePod gibt.

    • Eingeschränkte Funktionalität. Sie können mit diesem Gerät kein Essen oder Taxi bestellen, Termine im Kalender eintragen oder telefonieren.

    • Wenn Sie das Befragen Ihres Smart-Lautsprechers im Stile eines Quizshow-Masters gestalten möchten, dann ist ein Siri-Gerät eher nicht die erste Wahl: Es soll nicht so kompetent wie die beiden hier genannten KI-Systeme der Mitbewerber sein. Dieser Mangel an Raffinesse bedeutet auch, dass das Gerät nicht in der Lage ist, verschiedene Stimmen zu erkennen. Jeder, der gerade spricht, kann es aktivieren, was mitunter problematisch sein kann.

    Smart-Home-System: Siri

    Es ist zu beachten, dass die hier genannten Vor- und Nachteile sich im Allgemeinen auf die jeweilige Produktreihe von Smart-Lautsprechern beziehen. Diverse Modelle variieren innerhalb einer Marke, aber wir haben versucht, Ihnen einen möglichst allgemeinen Überblick über ihre unterschiedlichen Funktionen geben. Wie bei allen Technologien verläuft die Weiterentwicklung intelligenter Lautsprecher in rasantem Tempo. Wenn Sie also in eines der oben genannten Modelle investieren möchten, sollten Sie es auf Grundlage dieser Vor- und Nachteile tun. Informieren Sie sich jedoch immer über die neuesten Versionen, da bestimmte Funktionen und Preise sich laufend ändern.

    Das Einrichten Ihres Smart-Home-Systems

    Ein bestimmtes Smart-Gerät ist nicht nur leistungsfähiger als auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt inzwischen eine recht breite Palette an Smart-Geräten auf dem Markt. Obwohl es zunächst verlockend erscheint, nahezu jeden Haushaltsgegenstand zu automatisieren, sollten Sie überlegen, ob diese neuen Geräte tatsächlich dafür geeignet und nützlich sind. Bei vielen Produkten übertrifft das analoge Original sein neumodisches Gegenstück durch seine simple Effektivität.

    Also ist es wohl besser, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Thema Smart-Speaker als Zentrale eines jeden Smart-Homes haben wir bereits behandelt. In den folgenden Abschnitten wenden wir uns nun anderen grundlegenden Smart Home-Geräten zu. Wenn Sie mit Ihrem WLAN-Netzwerk verbunden sind, können Sie die Smart-Home-Geräte über Ihren Smart-Lautsprecher mit der Stimme oder über eine App steuern – zu Hause oder unterwegs per Smartphone.

    Und vergessen Sie nicht: Sicherheit geht vor! Das Fundament Ihres Smart Homes ist ohne ein gutes Sicherheitssystem wie Avast One nicht vollständig. Schützen Sie damit Ihren Router und alle Ihre Online-Geräte, zu Hause oder unterwegs.

    Intelligente Beleuchtung

    Eine intelligente Glühbirne ist zwar viel teurer als eine normale Glühbirne, aber sie spart Energie und hält auch länger. Bedenken Sie jedoch, dass Sie möglicherweise eine Menge intelligenter Glühbirnen benötigen, damit diese mehr sind als nur eine nette Neuerung im Haus.

    Wie die meisten IoT-Geräte verfügen intelligente Glühbirnen über nützliche Funktionen und andere, die eher der Unterhaltung dienen. Die Möglichkeit, sie mit dem Handy zu dimmen oder gar per Sprachbefehl, ist wahrscheinlich die bedeutsamste und nützlichste Funktion. Das Ändern der Farben ist wahrscheinlich weniger notwendig, obwohl viele dies als einen charmanten Aspekt der intelligenten Beleuchtung empfinden.

    Wenn Sie sich wirklich für Automatisierungsfragen interessieren, dann können Sie die intelligente Beleuchtung nach Ihren Vorstellungen konzipieren. Dies bedeutet, dass Sie Timer für das Ein- und Ausschalten der Lampen einstellen können (damit Sie nie wieder vergessen, sie beim Verlassen des Hauses wieder auszuschalten). Ganz raffinierte Glühbirnen verwenden das GPS in Ihrem Smartphone (dem primären Steuergerät für die meisten IoT-Produkte). So erkennen sie, wann Sie einen Raum betreten oder verlassen, und passen die Beleuchtung entsprechend an.

    Intelligente Temperatursysteme

    Intelligente Temperatursysteme arbeiten nach denselben Prinzipien wie die intelligente Beleuchtung: Die fortschrittlicheren Systeme sind so konzipiert, dass sie wissen, was Sie beabsichtigen, und können so einen Großteil der Standardeinstellungen automatisieren, die man bei nicht intelligenten Systemen manuell vornehmen müsste.

    Zum Beispiel produziert das Unternehmen Nest, das intelligente Thermostate anbietet und sich kürzlich mit Google zusammengetan hat, einen „lernenden“ Thermostat, der Ihre Vorlieben ermittelt und sich entsprechend anpasst, nachdem genügend Daten zu Ihren Gewohnheiten erfasst wurden. Auf diese Weise fühlen Sie sich wohl und können bei Abwesenheit auch noch Energie sparen.

    Viele Unternehmen wie Nest/Google, die Smart-Geräte herstellen, produzieren auch Zusatzgeräte, die perfekt damit zusammenarbeiten, sodass die Kompatibilität zwischen den einzelnen Marken nicht mehr so gründlich getestet werden muss.

    Intelligente Sicherheitsgeräte

    Das Spektrum an Smart-Home-Sicherheitslösungen ist sehr vielfältig. Sie können Ihr Geld entweder für ein komplettes System oder für ein einzelnes Gerät ausgeben.

    Einige eignen sich für die Selbstinstallation, andere erfordern das Know-how eines Fachmanns. Bei einigen Systemen müssen Sie die Überwachung selbst durchführen, bei anderen wird eine Abonnementgebühr erhoben, mit der Sie dafür bezahlen, dass Ihr Haus rund um die Uhr überwacht wird und die Polizei und/oder Feuerwehr kontaktiert wird, sobald ein Alarm ausgelöst wird.

    Video-Türklingeln gehören zu den populärsten Einzelgeräten im Bereich Sicherheit. Ja, die Zeiten des einfachen Türspions sind vorbei: Jetzt können Sie auf Ihrem Handybildschirm sehen, wer bei Ihnen auf der Schwelle steht. Einige mögen dieses Gerät für einen Ausdruck von Paranoia halten. Für andere ist dies eher eine willkommene Möglichkeit, nicht erst bis zur Tür schleichen zu müssen, um anschließend so tun, als wären sie nicht zu Hause.

    Und eine Home-Security-Kamera bedeutet nicht, dass Sie einen einsamen Wachmann beauftragen müssen, der mit Kaffee und Zeitung seine Schicht absitzt. IoT-Überwachungskameras verfügen über ausgeklügelte Bewegungssensoren, die sich so anpassen lassen, dass sie beispielsweise die Bewegung von Haustieren oder fallenden Blättern ignorieren. Im Falle einer realen Bedrohung werden Sie – richtig geraten – über Ihr Smartphone benachrichtigt.

    Intelligente Haushaltsgeräte

    Kühlschränke, Waschmaschinen, Staubsauger – ja, wie bereits erwähnt, gibt es heutzutage fast jedes Gerät auch als intelligente Version.

    Samsung zum Beispiel produziert intelligentere Waschmaschinen als je zuvor. Haben Sie sich jemals beim Anblick eines unlogischen Bedienfelds ratlos den Kopf gekratzt? Nun, mit der Handy-Oberfläche können Sie nun ganz einfach den gewünschten Waschgang auswählen und sich benachrichtigen lassen, sobald die Wäsche fertig ist. Sie müssen nicht mehr auf den schrillen Signalton warten, der aus Ihrem Keller ertönt.

    Intelligente Staubsauger sind sehr populäre IoT-Geräte, daher behandeln wir sie in diesem Artikel. Diese Geräte verwenden Sensoren, mit dem sie den Grundriss Ihres Hauses erfassen. Danach können Sie das Gerät mit der App steuern, um es so einzustellen, dass bestimmte Bereiche Ihres Hauses zu bestimmten Zeiten gesaugt werden. Das Nachvollziehen Ihrer Gewohnheiten ist das, was ein gutes Smart-Gerät ausmacht. Wenn Sie sich also von Ihrem Staubsauger gestalkt fühlen, und von solchen Fällen wurde berichtet, sind Sie vielleicht in der falschen Webshop-Abteilung – oder sollten sich mit den Sicherheitsoptionen beschäftigen, auf die wir später in diesem Artikel näher eingehen.

    Es gibt mittlerweile viele Arten von Smart-Home-Geräten (Mülleimer, Kaffeemaschinen, Slow-Cooker-Töpfe), aber natürlich ist der Kühlschrank immer ein Hauptanwärter auf den Wohnungsmittelpunkt. Vor diesem Hintergrund hat Samsung möglicherweise versucht, den Markt für intelligente Lautsprecher auf den Kopf zu stellen, indem es seinen Family Hub-Kühlschrank mit einem eigenen Sprachassistenten ausstattete: Bixby. Der Kühlschrank von Samsung ist in der Tat ein alles übertreffender Technologiegigant, in dessen Tür im Wesentlichen ein kompletter, vertikaler Flachbildfernseher eingebaut ist. Auf diesem Bildschirm können Sie die Produkte in Ihrem Kühlschrank und deren Verfallsdaten verfolgen und Einkaufslisten planen. Sie können auch mit einer Vielzahl anderer Apps wie Mitfahrgelegenheiten, Lebensmittelbestellungen und Rezepten interagieren oder die Wiederholung des letzten Spiels ansehen, wenn Sie die elferverdächtige Szene vor dem Bayern-Tor nicht verpassen möchten, während Sie Ihr Steak anbraten.

    Smart Plugs

    Viele intelligente Steckdosen sind mit Amazon- und Google-Produkten kompatibel – mit Apple weniger, wie Sie vielleicht schon vermuten. Sehen Sie sich daher unbedingt die technischen Daten der Steckdose an, die Sie kaufen möchten. Mit einigen Smart Plugs können Sie überwachen, wie viel Energie Sie verbrauchen, und daraus entsprechende Schlüsse ziehen (Hey Sohnemann, kein Nintendo mehr!). Das Tolle an Smart Plugs ist, dass Sie damit analoge Geräte steuern können, ohne sie gleich durch intelligente ersetzen zu müssen. Sie können sogar Geräte so programmieren, dass sie gemeinsam aktiviert werden, beispielsweise das Licht dimmen, Musik einschalten und die Heizung aufdrehen ... lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Mit einer solchen Programmierung, die auch als „Szenen“ bezeichnet wird, beginnt Ihre Wohnung, sich der charmanten Automatisierung anzunähern, die früher den abgestumpften Protagonisten in Science-Fiction-Filmen vorbehalten war.

    Sichern Sie Ihr Smart Home

    Zugegeben: Smart-Geräte sind aufgrund von Sicherheitsrisiken stark in die Kritik geraten. Und obwohl all diese Vorbehalte in der Summe verständlicherweise eine paranoide Mischung ergeben, sollte man bedenken, dass IoT-Sicherheitsprobleme verschiedene Seiten haben: Sicherheitsrisiken, die die grundlegende Funktionsweise von IoT-Geräten betreffen, und seltenere Sicherheitslücken dieser Geräte.

    Grundsätzlich besteht das Problem des Missbrauchs Ihrer Daten durch die Entwickler intelligenter Geräte. Während große Unternehmen nicht beabsichtigen, Ihr Bankkonto zu plündern (zumindest nicht direkt), so möchten sie Geld damit verdienen, indem sie Ihre Gewohnheiten erfassen und möglichst viele Daten von Ihren Smart-Geräten zusammenzutragen. Um es mal ganz klar zu sagen: Wenn Ihnen die bloße Idee des Datendiebstahls Angst macht, sollten Sie wahrscheinlich gar nicht erst in ein Smart Home investieren. Während Unternehmen stets sicherer mit Ihren Daten umgehen könnten (dieses Problem wird von Jahr zu Jahr wichtiger), ist es in erster Linie die Erfassung der Daten Ihres Hauses und Ihrer Gewohnheiten, was Ihre Smart-Home-Geräte smart macht. Das ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Funktionsweise – also erwarten Sie nicht, dass sich das Problem von selbst löst.

    Außerdem besteht eine – wenn auch geringe – Wahrscheinlichkeit eines Angriffs durch Hacker. Und da wahrscheinlich all Ihre Smart-Geräte miteinander verbunden sind, kann der Angriff auf ein einzelnes Gerät das gesamte System gefährden. Smart-Geräte sind besonders anfällig für die Einbindung in ein Botnet, weil sie in der Regel keine starken Sicherheitsmaßnahmen bieten.

    Grundsätzlich haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen. Auf einer tieferen Ebene ist die Sicherung intelligenter Geräte die neue Herausforderung für Unternehmen wie Avast. Leider liegt beim Konzept vieler intelligenter Geräte der Fokus nicht auf der Sicherheit, da es ziemlich teuer wäre, jedes Gerät mit der erforderlichen Sicherheit auszustatten. Hier kommt eine leistungsstarke Cybersicherheits-App wie Avast One ins Spiel, die Bedrohungen in Echtzeit erkennt, um Ihr Heimnetzwerk und alle damit verbundenen Geräte zu schützen.

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    Internet der Dinge (IoT)
    Sicherheit
    Colin Asher
    17-09-2019