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Was versteht man unter Endgerätesicherheit?

Was sind Endgeräte und warum ist es wichtig, diese zu schützen, um die Sicherheit Ihres Unternehmens zu gewährleisten?

Endgerätesicherheit ist ein weit gefasster Begriff, mit dem eine Vielzahl Sicherheitsmaßnahmen bezeichnet wird, doch in der Regel fällt er in den Bereich der Netzwerksicherheit. Sicherheitslösungen für Endgeräte, auch bekannt als Endpoint Protection-Lösungen, dienen dem Schutz von Unternehmensnetzwerken beim Zugriff über Remote-Geräte, kabellose Geräte oder Mobilgeräte wie Laptops, Tablets, und Smartphones. Angesichts der fast 100 Millionen Datenlecks, die allein im Jahr 2018 im Internet verzeichnet wurden, kann das Thema Cybersicherheit nicht ignoriert werden.

Was sind Endgeräte?
Jedes Gerät, das sich mit dem zentralen Unternehmensnetzwerk verbinden kann, wird als Endgerät betrachtet. Endgeräte sind potenzielle Einfalltore für Bedrohungen der Cybersicherheit und benötigen einen starken Schutz, da sie häufig die schwächsten Glieder hinsichtlich der Sicherheit im Netzwerk sind.
Was sind Softwareprogramme für Endgerätesicherheit?
Programme, die für den Schutz Ihrer Geräte sorgen. Software für den Endgeräteschutz kann als Cloud-basierte SaaS (Software as a Service)-Lösung angeboten werden. Sie lässt sich aber auch als eigenständige Anwendung auf jedem einzelnen Gerät installieren.
Was versteht man unter Endpoint Detection and Response?
EDR-Lösungen (Endpoint detection and response) analysieren Dateien und Programme und melden alle erkannten Bedrohungen. EDR-Lösungen sorgen für die permanente Überwachung auf neue Bedrohungen und helfen, diese frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren.

Ist meine Endgerätesicherheit ausreichend?

Sehen Sie sich unten die Liste möglicher Schwachstellen an und fragen Sie sich selbst, ob Sie ausreichende Maßnahmen ergreifen, um die Endgeräte in Ihrem Unternehmen vor Bedrohungen zu schützen:

Nutzen alle Geräte in Ihrem Unternehmen Windows XP oder eine neuere Version und nutzen alle Server die Version 2003 oder höher? Ältere Versionen haben möglicherweise keine Patches oder Updates erhalten, um sich vor aktuellen Sicherheitslücken zu schützen, sodass sie einem höheren Risiko einer Malware-Infektion ausgesetzt sind.

Sind alle Ihre Anwendungen aktuell und können Sie Programme und Software auf allen mit Ihrem Netzwerk verbundenen Geräten aktualisieren? Ältere Softwareversionen weisen möglicherweise Sicherheitslücken, Schwachstellen und Fehler auf, die sich Hacker zunutze machen können. Dies wird häufig über Patches behoben. Sie sollten Ihre Unternehmenssoftware daher immer auf dem aktuellen Stand halten.

Haben Sie die Kontrolle über all die Geräte, die auf Ihr Netzwerk zugreifen? Sie sollten auf alle zugreifen können und die Hardware regelmäßig aktualisieren.

Verfügen Sie über vordefinierte, universelle Sicherheitsregelungen, die Prozesse bei Datenschutzverletzungen, Mindestanforderungen an Passwörter und zentral verwaltete Sicherheitsprüfungen abdecken? Manuelle oder fallweise angewendete Instrumente und Regeln allein sind nicht ausreichend, um die maximale Sicherheit Ihres Unternehmens zu gewährleisten.

Bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit auf dem Laufenden? Sie müssen kein Experte sein, aber doch die Welt der Cybersicherheit entwickelt sich kontinuierlich weiter, sodass es ständig neue Entwicklungen gibt, über die man sich informieren sollte, ob es nun darum geht, ein besseres Verständnis für das Thema Cyberkriminalität zu erhalten oder darum, hinsichtlich besserer Sicherheitsmaßnahmen auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Was kann als Endgerät eingestuft werden?

Computer und Laptops
Jeder mit Ihrem Netzwerk verbundene Desktop-Computer oder Laptop könnte zur Verbreitung von Malware missbraucht werden. Berücksichtigen Sie unbedingt sowohl die im Unternehmen befindlichen Computer und die im Rahmen der BYOD-Richtlinie genutzten Mitarbeitergeräte als auch alle externen PCs, die sich über ein VPN mit dem Netzwerk verbinden.
Smartphones
Smartphones erfordern besondere Aufmerksamkeit. Es ist riskant, private Geräte mit dem Unternehmensnetzwerk zu verbinden, bevor auf ihnen ein Antivirus für Smartphones eingerichtet und die Software auf den neuesten Stand gebracht wurde. Mitarbeiter, die ihre privaten Geräte nutzen, sollten im Rahmen einer jeden BYOD-Richtlinie entsprechend geschult werden.
Office-Anwendungen
Nicht nur Smartphones und Computer sind gefährdet. Drucker, Faxgeräte, Smart-Geräte und alle anderen Anlagen, die sich mit Ihrem Netzwerk verbinden, sind potenziell angreifbar und müssen geschützt werden.
Server
Server gehören zu den klassischen Endgeräten. Ihr Schutz ist besonders wichtig, da auf ihnen Unternehmensdaten, E-Mails und Geschäftsdokumente gespeichert oder verarbeitet werden. Für diese sensiblen Daten ist ein spezieller Schutz erforderlich.

Sie haben Fragen zum Thema Endgerätesicherheit?

Wie der Name vermuten lässt, dreht sich bei der Endgerätesicherheit alles darum, die auf den mit Ihrem Netzwerk verbundenen Geräten gespeicherten oder übertragenen Prozesse, Unternehmensdaten und sensible Daten abzusichern. Erst wenn Sie alle Endgeräte, die den verwundbarsten Teil Ihres Unternehmens darstellen, abgesichert haben, sollten Sie sich um den Schutz Ihres Netzwerks als Ganzes kümmern, um sicherzustellen, dass Cyberkriminelle und Malware nicht in Ihr Netzwerk eindringen können.

Beim Begriff Antivirus handelt es sich um einen Oberbegriff. Es handelt sich um ein Programm mit verschiedenen Funktionen, die jeweils einen anderen Bereich Ihrer Endgeräte schützen (E-Mails, Browser, Dateien usw.). Nicht alle Antivirenprodukte bieten jedoch alle für einen umfassenden Geräteschutz erforderlichen Funktionen, sodass möglicherweise ein zusätzlicher Schutz installiert werden muss. So müssen Sie unter Umständen einen speziellen Serverschutz einrichten, Betriebssysteme manuell aktualisieren und weitere zusätzliche Aufgaben erledigen.

Die Grundlagen für Endgerätesicherheit unterscheiden sich bei Privatanwendern und Unternehmen nicht. Unterschiede gibt es jedoch bei Typ und Struktur der geschützten Daten. Unternehmen speichern nicht nur ihre eigenen Daten, sondern auch sensible Informationen über ihre Kunden, Mitarbeiter und den Geschäftsbetrieb selbst.

Regeln zur Festlegung der Sicherheitsstufe, die alle mit dem Unternehmensnetzwerk verbundenen Geräte erfüllen müssen. Diese Regeln können auf zulässige Betriebssysteme (BS), die Installation eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) oder die Nutzung aktueller Antivirus-Software verweisen. Wenn das Gerät, das sich mit dem Netzwerk verbinden möchte, nicht die geforderte Sicherheitsstufe besitzt, kann der Umweg über ein Gastnetzwerk erforderlich sein. Außerdem ist der Netzwerkzugang möglicherweise beschränkt.