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Avast Academy Sicherheit Malware Was ist Adware und wie lässt sie sich verhindern?

Was ist Adware und wie lässt sie sich verhindern?

Haben Sie sich jemals gewünscht, mehr Anzeigen online zu sehen? Das glauben wir eher nicht! Adware ist eine bösartige Software, die Sie unaufhörlich mit Popup-Fenstern bombardiert. Adware ist nicht nur lästig, sondern kann auch Ihre persönlichen Daten sammeln, verfolgen, welche Websites Sie besuchen, oder sogar alles aufzeichnen, was Sie eingeben. Lesen Sie weiter, um eine vollständige Definition für Adware sowie Beispiele und Tipps zu deren Prävention zu erhalten.

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Was ist Adware?

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Haben Sie schon einmal im Internet gesurft und wurden plötzlich von einer derartigen Nachricht überrascht? Wenn Sie davon ausgegangen sind, dass es sich wahrscheinlich um Spam handelt, haben Sie Recht! Wenn Sie solche Anzeigen häufig sehen, befindet sich wahrscheinlich eine bestimmte Art von schädlicher Software (Malware) auf Ihrem System, die als Adware bezeichnet wird. Die Definition von Adware ist einfach: Es handelt sich um eine Software, die sich Ihres Browsers oder anderer Teile Ihres Systems bemächtigt, um Sie mit unerwünschten Anzeigen zu überhäufen.

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Dieser Artikel enthält:

    Es gibt verschiedene Arten von Adware. Bei einigen handelt es sich um kostenlose werbefinanzierte Software, bei der Anzeigen in Popup-Fenstern oder in einer Symbolleiste Ihres Betriebssystems oder Browsers eingeblendet werden. Dies kann legitime Software sein, die allerdings einige (nervige) Anzeigen mitbringt. Im schlimmsten Fall handelt es sich bei Adware um Malware, die Ihre persönlichen Daten erfassen kann, indem sie die von Ihnen besuchten Websites oder Ihre Tastenanschläge registriert. Diese Form von Adware grenzt an Spyware, einer bösartigen Spionagesoftware.

    Adware dient dazu, Einnahmen für den Eigentümer zu generieren, der Geld verdient, wenn Sie auf eine der eingeblendeten Anzeigen klicken. Während Adware Ihre Online-Aktivitäten verfolgt, kann sie zielgerichtete Anzeigen einblenden, die sich an Ihren Interessen orientieren. Oder Ihr Browserverlauf wird an Dritte verkauft. Es hört auch nicht auf, wenn Sie den Browser wechseln. Adware befindet sich auf Ihrem Betriebssystem selbst. Unabhängig davon, mit welcher App Sie surfen, werden die Anzeigen eingeblendet.

    Zur Klarstellung: Es gibt online auch viele betrügerisch wirkende Anzeigen, bei denen es sich nicht unbedingt um Adware handelt. Adware befindet sich auf Ihrem System. Die Anzeigen kommen also praktisch „von innen“. Insbesondere wenn Sie sich auf einer zwielichtigen Website wie einer illegalen Streaming-Plattform befinden, können Sie viele verdächtige Anzeigen sehen (allerdings keine Adware). Durch Klicken auf diese Anzeigen handeln Sie sich wahrscheinlich Malware oder andere Probleme ein. Auch wenn es nicht um Adware geht, ist es also immer besser, Online-Anzeigen aus zweifelhaften Quellen zu meiden. (Wenn Sie ein verlockendes Angebot sehen, überprüfen Sie es am besten bei Google auf Echtheit. Klicken Sie nicht auf die Anzeige selbst.)

    Wie verbreitet sich Adware?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich Adware einzuhandeln. Eine Verbreitungsmöglichkeit von Adware ist das Herunterladen kostenloser Programme oder Apps, die Adware ohne Ihr Wissen oder Ihre Zustimmung in Ihr System einschleusen. Dies geschieht, wenn der Programmentwickler mit dem Adware-Anbieter zusammenarbeitet, um für seine „kostenlose“ App bezahlt zu werden.

    Ein anderer häufiger Infektionsweg für Adware ist die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Browsern durch böswillige Programmierer. Während des Entwicklungsprozesses kommt es versehentlich zu Sicherheitslücken, die Hersteller durch häufige Updates schließen. Wenn jedoch noch kein Patch veröffentlicht wurde oder Sie das Update nicht genutzt haben, können Hacker durch den Exploit einen Weg in Ihr Gerät finden. Im Fall von Adware geschieht das normalerweise als Drive-by-Download: Sie besuchen eine infizierte Website, die heimlich Software auf Ihr System herunterlädt.

    Ist Adware ein Virus?

    Nicht wirklich. Obwohl viele Leute den „Virus“ als Sammelbegriff für schädliche Software verwenden, fällt Adware nicht unter die genaue Definition für einen Computervirus: Schadcode, der sich anderer Programme bemächtigt, um sich selbst zu replizieren und über Netzwerke auf neue Hosts zu verbreiten. Adware ist eine andere Art von Malware. Es gibt viele verschiedene Arten von Malware, wie Ransomware, Spyware und Trojaner.

    Für wen stelle Adware eine Bedrohung dar?

    Einzelpersonen haben ein höheres Risiko, sich Adware einzufangen als Unternehmen, zudem kann Adware auf fast jedem Gerät installiert werden. Weniger versierte Internetnutzer sind im Allgemeinen stärker gefährdet, da sie häufig auf gängige Hacker-Tricks wie Angebote hereinfallen, die zu gut sind, um wahr zu sein. Grundsätzlich ist jedoch jeder, der regelmäßig im Internet surft, dem Risiko dieser lästigen, bösartigen Software ausgesetzt. (Eine vollständige Liste der Tipps zur Vermeidung von Adware finden Sie unten).

    Während einige Leute denken, dass Malware nur eine Bedrohung für PCs darstellt, ist dies ein Mythos. Malware und insbesondere Adware betreffen auch Macs und Mobilgeräte. Im Jahr 2017 blockierte Avast beispielsweise 250 Millionen Malware-Bedrohungen für Macs, von denen 41 Millionen Adware waren.

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    Adware und Mobilgeräte

    Android-Geräte sind anfälliger für Malware als iPhones, da iOS über eine starke integrierte Sicherheit und ein besseres Update-System verfügt. Aber iPhones sind anfällig, wenn ein Jailbreak durchgeführt wurde, das heißt, wenn Sie oder eine andere Person diese Sicherheitsmaßnahmen umgangen haben, um nicht genehmigte Software von Drittanbietern hinzuzufügen. Insbesondere Adware hat den Weg zu mobilen Geräten wie Telefonen und Tablets in vollem Umfang gefunden.

    Im Jahr 2015 entdeckte Avast eine Reihe von Adware-Apps, die sich als Spiele tarnten und lange genug im Google Play Store verblieben waren, um von ahnungslosen Nutzern etwa 10 Millionen Mal heruntergeladen zu werden. 

    Die fraglichen Apps (ein gefälschtes Spiel namens Durak sowie falsche IQ-Tests und Quizfragen zur Geschichte) haben erst nach 30 Tagen auf Ihrem Gerät ihr wahres Gesicht gezeigt (der Ursprung der Probleme lässt sich dadurch nicht unmittelbar erkennen). In dieser Phase werden gefälschte Popup-Fenster mit Informationen über Geräteprobleme angezeigt, die nicht wirklich bestehen. Wenn Sie auf das Fenster klicken, um mehr zu erfahren oder das Problem zu beheben, werden Sie zu infizierten Websites weitergeleitet, die versuchen, Premium-Textnachrichten zu senden (für die Sie bezahlen müssen) oder Daten zu Ihren Surfgewohnheiten aufzuzeichnen und zu verkaufen.

    Der Adware-Albtraum war damit aber nicht beendet.

    Im Jahr 2018 fand Avast im Google Play Store 26 schädliche Apps, die aggressive Adware enthielten. Die betreffende Adware, die sich als Lifestyle-, Wetter- oder Kryptowährungs-Apps tarnte, wurde aus Google Play entfernt, nachdem Avast dies gemeldet hatte.

    Im Jahr 2019 musste der Google Play Store weitere 85 gefälschte Apps mit Adware entfernen – allerdings erst, nachdem sie mehr als 9 Millionen Mal heruntergeladen worden waren. Die beliebteste gefälschte App, „Easy Universal TV Remote“, wurde allein über 5 Millionen Mal heruntergeladen.

    Nur ein halbes Jahr später wurden weitere 238 Apps mit „fortschrittlicher Adware zur Umgehung von Google-Screening-Systemen“ entfernt, allerdings erst, nachdem sie 440 Millionen Mal heruntergeladen worden waren.

    Um es kurz zu machen: Egal welche Art von Gerät Sie haben, Sie sollten es vor Malware schützen.

    Was bewirkt Adware?

    Verschiedene Arten von Adware weisen unterschiedliche Merkmale und Arten von böswilligem Verhalten auf. Sie reichen von der Bombardierung mit Anzeigen über das Herunterladen von Plugins oder Apps, nach denen Sie nie gefragt haben, bis hin zur Verfolgung Ihrer Internetaktivität und deren Weiterleitung an den Eigentümer, der Ihre Daten an Dritte verkauft. Während Adware im Vergleich zu einigen Arten von Malware, wie z. B. Ransomware, manchmal eher harmlos scheint, kann sie durchaus stören.

    Einige Adware-Programme funktionieren sogar wie ein Man-in-the-Middle-Angriff, bei dem Ihr gesamter Datenverkehr über das System des Angreifers umgeleitet wird, wobei sogar HTTPS-Verbindungen (die eigentlich geschützt sein sollten) betroffen sind. Dies ist alarmierend, wenn Sie bedenken, dass dadurch Ihr Online-Banking und Ihre Einkäufe gegenüber dem Adware-Entwickler offengelegt werden könnte.

    Darüber hinaus kann Adware Ihre Rechenleistung in Anspruch nehmen. Durch das Herunterladen und Ausführen von Werbung muss Ihr Gerät härter arbeiten und wird langsamer. Wenn Sie Adware auf Ihrem Handy haben, müssen Sie mit zusätzlichen Kosten für den Datenverkehr rechnen, den die vielen Anzeigen erzeugen.

    Ist Adware illegal?

    Ja und nein. Das kostenlose Anbieten von Software, die Anzeigen enthält, ist nicht grundsätzlich illegal. Ein Gesetzesverstoß ist aber das Herunterladen gefährlicher Software ohne Ihr Zutun und ohne Ihre Zustimmung, sowie das geheime Verfolgen und Weiterleiten Ihres persönlichen Browserverlaufs. Die Frage, ob eine bestimmte Art von Adware illegal ist oder nicht, ist überflüssig. In beiden Fällen ist sie ärgerlich, invasiv und beeinträchtigt die Leistung Ihres Computers. Sie sollten sie also auf jeden Fall entfernen.

    So erkennen Sie, ob Sie von Adware betroffen sind

    Anzeigen, Anzeigen, Anzeigen, soweit das Auge reicht! Das größte verräterische Zeichen für Adware sind natürlich viele Anzeigen, die auftauchen, wenn Sie im Internet surfen oder andere Aufgaben erledigen möchten. Weitere Symptome, die Sie zur Diagnose einer Adware-Infektion erkennen können, sind:

    • Ihr Browser sieht anders aus, mit einer neuen Homepage und/oder einer neuen Symbolleiste, einem neuen Plugin oder einer neuen Erweiterung, die Sie nicht installiert haben.

    • Es erscheinen neue Apps oder Programme, die Sie nicht heruntergeladen haben.

    • Ihr Browser läuft viel langsamer als normal und stürzt häufig ab.

    • Websites, die Sie normalerweise besuchen, sehen anders aus, oder Sie werden beim Durchsuchen an einen seltsamen Ort weitergeleitet.

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    Wenn Sie eines der oben genannten Anzeichen auf Ihrem Gerät erkennen, haben Sie höchstwahrscheinlich Malware. Viele Arten von Malware weisen ähnliche Symptome auf, sodass es schwierig sein kann, den genauen Typ der schädlichen Software zu ermitteln. Wenn Sie neben den anderen Anzeichen ein hohes Aufkommen an Anzeigen feststellen, ist dies ein sichere Warnsignal für Adware.

    Was ist zu tun, wenn Ihr Gerät infiziert ist?

    Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich auf Ihrem Gerät Adware befindet, sollten Sie zur Diagnose einen Scan mit einer Anti-Adware- oder Anti-Malware-App durchführen. Wenn Adware erkannt wird, benötigen Sie ein gutes Tool zum Entfernen von Adware, das Infektion beseitigt und die Normalität auf Ihrem Gerät wiederhergestellt.

    Wie kann man die Verbreitung von Adware vorbeugen?

    Wie bei allen Arten von Malware ist hier Prävention einfacher als Entfernung. Mit verschiedenen Schritten können Sie der Verbreitung von Adware vorbeugen.

      • Verwenden Sie einen vertrauenswürdigen Werbeblocker: Ein Werbeblocker verhindert Anzeigen beim Surfen im Internet, wodurch Drive-by-Downloads von infizierten Websites vermieden werden.

      • Klicken Sie nicht auf Anzeigen, die zu gut scheinen, um wahr zu sein: Alle Anzeigen, die Ihnen ein kostenloses iPhone anbieten, oder etwas anderes, das umwerfend gut erscheint, sind höchstwahrscheinlich ein Betrug.

      • Ignorieren Sie gefälschte Warnungen: Ebenso handelt es sich bei großen blinkenden Popup-Fenstern, die mit vielen Ausrufezeichen vor einem Virus warnen, mit ziemlicher Sicherheit um Fälschungen.

      • Meiden Sie dubiose Websites: Meiden Sie illegale Websites, insbesondere wenn Sie ab und zu online einkaufen.

      • Passen Sie die Datenschutzeinstellungen Ihres Browsers an: Je nachdem, welchen Browser Sie verwenden, sollten Sie in der Lage sein, Dritte daran zu hindern, ohne Ihre Zustimmung Symbolleisten zu installieren.

      • Verwenden Sie ein starkes Antivirus-Programm: Selbst wenn Sie all diese Tipps befolgen, kann hartnäckige Malware dennoch einen Weg finden. Ein robustes Antivirus-Programm wie Avast Free Antivirus ist Ihre beste Verteidigungslinie gegen das Eindringen schädlicher Software.

    Avast Free Antivirus schützt selbst vor der gefährlichsten Adware

    Das Internet fühlt sich mitunter wie ein Schlachtfeld voller Malware an, aber wir glauben, dass sich jeder sicher und guten Gewissens im Internet bewegen kann. Ein starkes Antivirus-Programm fungiert als Wassergraben, der Ihre Cyber-Burg umgibt und schützt. Avast Free Antivirus ist zudem mit allen Geräten kompatibel und kann Ihre digitalen Domizile sicher und gesund halten. Laden Sie Avast noch heute herunter, um von Adware verschont zu bleiben.

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