So blockieren Sie Webseiten in Chrome auf Mobilgeräten
Das Blockieren von Websites in Chrome läuft Android-Mobilgeräten und iPhones unterschiedlich ab. Unter Android benötigen Sie eine vertrauenswürdige Drittanbieter-App, um den Zugriff einzuschränken. Auf iPhones und iPads können Sie bestimmte Seiten direkt über Beschränkungen für Inhalte & Datenschutz in der Einstellungen-App blockieren.
Auf Android-Geräten
In derAndroid-Version von Chrome gibt es keine integrierte Funktion zum Blockieren von Websites, und da Chrome als eigenständige App läuft, können die Systemeinstellungen Ihres Mobiltelefons nicht steuern, welche Websites geladen werden. Daher ist die einzige Möglichkeit, Websites in Chrome unter Android zu blockieren, die Verwendung einer Drittanbieter-App, die den Webzugriff filtern oder einschränken kann.
So blockieren Sie eine Website in Chrome auf einem Android-Gerät:
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Öffnen Sie Google Play, suchen Sie nach einem vertrauenswürdigen Website-Blocker, installieren und öffnen Sie ihn (wir verwenden BlockSite).
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Erlauben Sie der App den Zugriff auf Ihre Mobiltelefon-Einstellungen, und folgen Sie den Schritten, um ein Abo abzuschließen oder die kostenlose Version auszuprobieren.

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Tippen Sie auf + ERSTELLEN, wählen Sie aus den vorgeschlagenen beliebten Seiten, oder suchen Sie nach der URL, die Sie blockieren möchten, und tippen Sie dann auf Fertig.
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Wählen Sie aus, wann die Sperrung aktiv sein soll, tippen Sie auf Weiter, wählen Sie ein Symbol und eine Farbe für Ihre Gruppe gesperrter Websites, und tippen Sie auf Fertig.
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Um Ihrer Sperrliste weitere Websites hinzuzufügen, tippen Sie einfach auf + EINTRAG HINZUFÜGEN, suchen oder geben Sie die URL ein, und tippen Sie auf Fertig.
Um BlockSite schnell zu deaktivieren, öffnen Sie die App, und tippen Sie auf das Menüsymbol in der oberen rechten Ecke und dann auf Blockierung. Über diese Schaltfläche schalten Sie die Blockierfunktion ein und aus.
Um weiter zu kontrollieren, was Sie online sehen, sollten Sie einen Werbeblocker auf Ihr Android-Gerät herunterladen, um unerwünschte Popups zu verhindern.
iPhone
iOS-Benutzer können Websites in Chrome blockieren, ohne eine spezielle App herunterzuladen. Der Grund dafür sind die App-Entwicklerbeschränkungen von Apple. Unter iOS müssen alle Browser die WebKit-Engine von Apple verwenden, die Safari antreibt. Da WebKit in die Systemeinstellungen Ihres iPhones integriert ist, können Inhaltsbeschränkungen auf jeden Browser angewendet werden, den Sie verwenden.
So blockieren Sie eine Website in Chrome unter iOS:
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Tippen Sie auf Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränkungen für Inhalte & Datenschutz. Wenn Sie die Bildschirmzeit noch nicht eingerichtet haben, müssen Sie sie möglicherweise zuerst aktivieren.

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Aktivieren Sie Beschränkungen für Inhalte & Datenschutz, und tippen Sie auf Inhaltsbeschränkungen > Webinhalte.

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Tippen Sie auf Websites für Erwachsene beschränken, um Inhalte für Erwachsene automatisch einzuschränken. Um bestimmte Seiten zu blockieren, tippen Sie unter Nie erlauben auf Website hinzufügen, geben Sie die URL ein, und tippen Sie auf Fertig.

Wenn Sie noch mehr Kontrolle darüber erreichen möchten, was auf Ihrem Bildschirm angezeigt wird, sollten Sie eine Werbeblockierungs-App auf Ihrem iOS-Gerät installieren.
So blockieren Sie Webseiten in Chrome auf dem Desktop
Die allereinfachste Möglichkeit, Webseiten in Chrome zu blockieren, besteht darin, eine Erweiterung herunterzuladen. Es gibt jedoch auch andere Optionen, darunter die Verwendung eines Google-Admin-Kontos, die Änderung von Einstellungen auf Systemebene, die Aktualisierung Ihrer Router-Einstellungen oder die Anwendung von Jugendschutz-Funktionen.
Unabhängig davon, welche Methode Sie verwenden, sollten Sie Chrome regelmäßig aktualisieren, um so sicher wie möglich zu surfen, und mithilfe eines Browser-Cleaners Drittanbieter-Cookies regelmäßig entfernen, damit Ihr Browser einwandfrei funktioniert.
Verwendung einer Chrome-Erweiterung
Erweiterungen sind ein hervorragendes Tool zur Stärkung Ihrer Privatsphäre und Sicherheit im Internet. Und Sie können eine Erweiterung ganz einfach mit wenigen Klicks entfernen, wenn Sie feststellen, dass sie Sie beim Surfen aufhält oder Sie sie nicht verwenden.
Befolgen Sie diese Schritte, um eine Website-Blocker-Erweiterung in Chrome zu verwenden:
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Besuchen Sie den Chrome Web Store, suchen Sie nach einer Website-Blocker-Erweiterung (wir verwenden BlockSite), und klicken Sie auf Zu Chrome hinzufügen.

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Klicken Sie auf das BlockSite-Logo in der oberen rechten Ecke Ihres Browsers. (Wenn Sie das Logo nicht sehen können, klicken Sie auf das Puzzle-Symbol, das sich ebenfalls in der oberen rechten Ecke befindet, und dann auf das Pin-Symbol).
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Erstellen Sie ein Konto, falls Sie dazu aufgefordert werden, klicken Sie dann im linken Menü des Dashboards auf Seiten blockieren, geben Sie die URL der Seite(n) ein, die Sie blockieren möchten, und klicken Sie auf Eintrag hinzufügen.

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Sie können auch die zu sperrende Seite direkt Ihrer Blockierliste hinzufügen, während Sie sich auf der Seite befinden. Klicken Sie einfach auf das Erweiterungssymbol und im Pop-up-Fenster auf Diese Seite blockieren.

BlockSite ist nur eine von vielen Chrome-Erweiterungen, mit denen Sie Websites blockieren können. Weitere beliebte Website-Blocker sind:
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StayFocusd.
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Freedom.
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Sidekick.
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Self Control.
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PawBlock.
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XTab.
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LeechBlock.
Websites mit einer Chrome-Erweiterung im Inkognito-Modus blockieren
Im Inkognito-Modus sind Chrome-Erweiterungen standardmäßig deaktiviert, es sei denn, Sie ändern Ihre Einstellungen, um sie zuzulassen. Wenn Sie möchten, dass Einschränkungen gemäß Ihrer Liste blockierter Websites angewendet werden, während Sie oder Ihre Familie den privaten Browsing-Modus von Chrome verwenden, müssen Sie dies konfigurieren.
So erzwingen Sie Ihre blockierten Websites im Chrome-Browser bei Verwendung des Inkognito-Modus:
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Klicken Sie auf das Puzzle-Symbol oben rechts in Ihrem Browser > Erweiterungen verwalten > klicken Sie bei der entsprechenden Erweiterung auf Details > aktivieren Sie Im Inkognito-Modus zulassen.

Wenn Sie flüssiger und anonymer surfen möchten, ist es ratsam, einen Werbeblocker zu installieren, um störende Werbung und Popups beim Surfen zu verhindern.
Verwendung eines Google-Admin-Kontos
Google Chrome selbst bietet keine integrierte Option zum Blockieren von Websites. Wenn Sie jedoch keine Drittanbieter-Erweiterung verwenden möchten, können Sie ein Google-Admin-Konto verwenden, um bestimmte URLs zu blockieren.
Diese Methode funktioniert nur für verwaltete Google-Konten, wie sie in Google Workspace oder Cloud Identity-Domänen verwendet werden. Sie kann nicht mit persönlichen Gmail- oder nicht verwalteten Chrome-Profilen verwendet werden.
So blockieren Sie eine Webseite in Chrome ohne Verwendung einer Erweiterung:
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Gehen Sie zu admin.google.com, und loggen Sie sich in Ihr Admin-Konto ein.
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Klicken Sie in der Admin-Konsole auf Geräte > Chrome > Einstellungen > Benutzer & Browser.
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Wählen Sie aus, für welche Benutzer die Sperrregeln gelten sollen, und navigieren Sie zum Abschnitt URL-Blockierung.
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Geben Sie die Webadresse, die Sie blockieren möchten, auf der Registerkarte Blockierte URLs ein, und klicken Sie auf Speichern.
Verwendung der Blockierung auf Systemebene
Sie können Websites in Google Chrome auch blockieren, indem Sie Methoden auf Systemebene verwenden, z. B. die Bearbeitung der hosts-Datei von Windows auf einem PC oder die Verwendung von Bildschirmzeit auf dem Mac.
Diese Ansätze sind effektiv, da sie Websites auf Betriebssystemebene blockieren. Dazu gehört jedoch die Änderung zentraler Systemeinstellungen, und Fehler können Probleme verursachen. Ein einziger Tippfehler in der hosts-Datei oder eine falsch konfigurierte Beschränkung könnte wichtige Websites blockieren oder Ihre Internetverbindung stören.
Wenn Sie sich bei dieser Methode nicht sicher sind, ist es besser, sie nicht zu verwenden.
Bearbeitung der Windows-hosts-Datei
Auf einem Windows-Gerät können Sie Websites in Chrome blockieren, indem Sie die hosts-Datei bearbeiten, allerdings benötigen Sie dafür Administratorrechte. Die hosts-Datei speichert die IP-Adressen und Domainnamen, die Ihr System beim Laden von Websites verwendet. Indem Sie Domains manuell hinzufügen und sie auf eine nicht routbare Adresse leiten, blockieren Sie die entsprechenden Websites effektiv.
So blockieren Sie Websites mithilfe der hosts-Datei:
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Geben Sie Editor in die Windows-Suchleiste ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Editor" in den Ergebnissen, und wählen Sie Als Administrator ausführen.
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Loggen Sie sich bei Aufforderung in ein Admin-Konto ein, und klicken Sie auf Datei > Öffnen.
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Suchen Sie nach C:\Windows\System32\drivers\etc, ändern Sie den Dateityp in der unteren rechten Ecke in Alle Dateien (.*), und öffnen Sie die hosts-Datei.
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Geben Sie in einer neuen Zeile am Ende der Datei 0.0.0.0 gefolgt von einem Leerzeichen und dann der URL der Websites ein, die Sie blockieren möchten, z. B. 0.0.0.0 www.facebook.com. Fügen Sie beliebig viele Websites hinzu, jede in einer neuen Zeile.

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Speichern Sie die Datei, und beenden Sie den Editor. Starten Sie dann Ihren PC neu.
Websites auf dem Mac blockieren
Wenn Sie einen Mac haben, können Sie mithilfe von Bildschirmzeit Websites gezielt blockieren. Bildschirmzeit ist ein integriertes Tool, mit dem Sie Nutzungsregeln für sich selbst oder Ihre Familie festlegen können, einschließlich App-Zeitlimits, Auszeit-Zeitpläne und Websites-Beschränkungen.
So blockieren Sie Websites auf einem Mac:
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Öffnen Sie das Apple-Menü, klicken Sie auf Systemeinstellungen > Bildschirmzeit > Inhalte & Datenschutz, und schalten Sie den Schalter auf Ein.

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Klicken Sie auf Inhaltsbeschränkungen (Webinhalte bei älteren Macs) > Zugriff auf Webinhalte (unter der Überschrift Safari) > Websites für Erwachsene beschränken.

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Klicken Sie auf Anpassen, gefolgt von der +-Schaltfläche, um die Website-URL hinzuzufügen, die Sie blockieren möchten, und klicken Sie dann auf Fertig.
Verwendung von Jugendschutz-Funktionen
Jugendschutz-Funktionen helfen Erziehungsberechtigten, Minderjährige vor unangemessenen Webinhalten zu schützen und die Bildschirmzeit zu begrenzen. Die gute Nachricht ist, dass das Blockieren von Websites mit Jugendschutz-Funktionen auf Mac, unter Windows, auf dem iPhone und auf Android-Geräten gleichermaßen unkompliziert ist.
So blockieren Sie Websites mit Microsoft Family Safety auf Ihrem PC:
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Gehen Sie zu Einstellungen > Konten > Familie & weitere Benutzer > Familieneinstellungen online verwalten, und loggen Sie sich bei Aufforderung ein.
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Gehen Sie zur Seite Family Safety, klicken Sie auf das Microsoft-Konto Ihres Kindes und wählen Sie Inhaltsfilter aus dem linken Menü.
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Geben Sie unter Blockierte Websites die URL der Website(s) ein, die Sie blockieren möchten, und stellen Sie sicher, dass Nur zulässige Websites verwenden aktiviert ist.

So blockieren Sie Websites mit der Google Family Link-App:
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Öffnen Sie Google Family Link, loggen Sie sich bei Aufforderung ein, und wählen Sie das Konto Ihres Kindes.
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Tippen Sie auf Einstellungen > Google Chrome und Web (oder bzw. bei manchen Android-Geräten Inhaltsbeschränkungen), und aktivieren Sie Versuchen, explizite Websites zu blockieren.
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Tippen Sie auf 0 blockierte Websites (unter der Überschrift Websites verwalten), gefolgt von + Website hinzufügen. Geben Sie dann die URL der Website ein, die Sie blockieren möchten, und tippen Sie auf Hinzufügen.

Verwendung eines WLAN-Routers
Die meisten WLAN-Router bieten Benutzern die Möglichkeit, URLs für die Geräte und Browser im Heimnetzwerk unzugänglich zu machen. Das Blockieren von Websites auf Router-Ebene wendet Beschränkungen auf jedes Gerät im Netzwerk an – eine wirksame Option für Haushalte, Arbeitsplätze oder Schulen.
Um auf die Einstellungen Ihres Routers zuzugreifen, müssen Sie Ihre IP-Adresse finden. Diese befindet sich normalerweise am Router selbst, aber wenn nicht, können Sie sie über die Eingabeaufforderung bzw. das Terminal finden:
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Auf einem PC geben Sie dazu cmd in die Windows-Suchleiste ein, drücken die Eingabetaste, geben ipconfig ein und drücken erneut die Eingabetaste. Die IP-Adresse Ihres Routers wird als Standardgateway angezeigt.
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Auf einem Mac drücken Sie Befehl + Leertaste, geben Terminal ein und drücken die Eingabetaste. Geben Sie dann netstat -nr | grep default ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Die IP-Adresse Ihres Routers wird neben dem Wort Default angezeigt.
So blockieren Sie Websites über Ihren Router:
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Öffnen Sie Chrome, geben Sie die IP-Adresse Ihres Routers ein, drücken Sie die Eingabetaste, und loggen Sie sich mit den mit Ihrem Router gesendeten Details ein (manchmal am Router selbst zu finden).

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Gehen Sie zu der Seite mit den Einstellungen, auf der Sie Websites blockieren können. Dies variiert von Router zu Router, ist aber normalerweise unter Sicherheit > Jugendschutz zu finden.

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Klicken Sie auf Neu, fügen Sie die URLs der Websites hinzu, die Sie blockieren möchten, und klicken Sie dann auf Übernehmen > Fertig. Der Vorgang kann je nach Router variieren.

Was bringt es, Webseiten in Chrome zu blockieren?
Das Blockieren von Websites in Chrome hindert Benutzer daran, auf diese Domains zugreifen. Gibt ein Benutzer die URL ein oder klickt auf einen Link zu der blockierten Webseite, so erscheint im Browser eine Fehlermeldung.
Es gibt mehrere Gründe, weshalb Chrome-Benutzer Websites blockieren müssen: Eltern möchten möglicherweise verhindern, dass Kinder unsichere Websites besuchen, oder Unternehmen blockieren möglicherweise Social-Media-Seiten wie Facebook oder YouTube, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter nicht von der Arbeit abgelenkt werden.
Internetsicherheits-Software kann Firewalls auf Systemebene enthalten, die dabei helfen können, betrügerische Websites, die Malware oder infizierte Links enthalten können, in beliebigen Browsern zu erkennen und zu blockieren.
Blockieren von Webseiten mit einem sicheren Browser
Wenn Sie sich über das manuelle Blockieren von Websites hinaus noch wirksamer schützen möchten, wechseln Sie zu einem bestimmten Browser. Avast Secure Browser hilft Ihnen, Sie selbst und Ihre Familie zu schützen, indem er Betrugs-Websites blockiert, bösartige Downloads verhindert und Ihre Online-Daten schützt. Er hilft Ihnen außerdem, schneller zu surfen, indem er Werbung für schnellere Seitenladezeiten blockiert. Genießen Sie schnelles, privates und sicheres Surfen kostenlos – ab heute.