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Privates Surfen und Online-Datenschutz

75 % der Websites verfolgen Ihre Internetaktivität. Tracking-Cookies in Ihrem Browser helfen beim Sammeln von Informationen. Erfahren sie, welche Cookies deaktiviert werden sollten und wie ein privater Browser Ihre Identität schützt.

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Browser machen Sie nicht nur anfällig für RansomwareTrojaner und Phishing-Angriffen, sondern geben auch einige Ihrer privatesten Daten preis: Kreditkarteninformationen,  Passwörter, Websites, auf die Sie zugegriffen haben, persönliche Interessen, Suchanfragen und Gewohnheiten. Wir werden uns ausführlicher darüber unterhalten, wie Sie das beheben können. Das erste, was Sie in Betracht ziehen sollten, ist ein privater Browser, auch wenn dies bedeutet, dass Sie Ihren aktuellen Browser abschalten müssen.

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Dieser Artikel enthält:

    Am Ende dieses Artikels werden Sie über Folgendes bestens informiert sein:

    • Internetbrowser: Was sie sind und wie sie funktionieren

    • Cookies: Welche gut sind und welche schlecht

    • Welche Art von Informationen Websites verfolgen

    • Wie privates Surfen wirklich funktioniert

    • So richten Sie Ihren Browser so ein, dass er privat bleibt

    Was ist ein Internetbrowser?

    Ein Internetbrowser oder Webbrowser ist die Software, mit der Sie auf Ihre E-Mails, Lieblingsseiten oder sonstiges im Internet zugreifen können. Es ist ein simples Programm, mit dem Code-Webseiten in Text, Bilder, Videos oder Webanwendungen übersetzt werden können, die Menschen verstehen und mit denen sie interagieren können.

    Jedes Betriebssystem verfügt über einen eigenen integrierten Browser. Es stehen jedoch Dutzende unabhängiger Programme zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Die beliebtesten Webbrowser sind die folgenden:

    • Google Chrome

    • Mozilla Firefox

    • Internet Explorer/Edge (Windows)

    • Safari (iOS)

    • Opera

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    Quelle: https://www.w3counter.com/

    Sowohl Google als auch Mozilla verfügen über Open-Source-Browserprojekte, mit denen Entwickler ihre eigene Software erstellen können. Daher bieten sich zahlreiche Alternativen. Unser Avast Secure Browser basiert Chromium von Google (sogar Opera hat die alte interne Rendering-Engine zu dessen Gunsten eingestellt). Comodo IceDragon und Waterfox basieren auf Firefox.

    Sowohl Google als auch Mozilla verfügen über Open-Source-Browserprojekte, mit denen Entwickler ihre eigene Software erstellen können. Daher bieten sich zahlreiche Alternativen. Unser Avast Secure Browser basiert Chromium von Google (sogar Opera hat die alte interne Rendering-Engine zu dessen Gunsten eingestellt). Comodo IceDragon und Waterfox basieren auf Firefox.

    Was sind Cookies?

    Das Internet ist voller Geheimnisse, und Cookies zählen wahrscheinlich zu den verwirrendsten Phänomenen. Sind Cookies Programme oder Dateien? Sind sie gutartig oder bösartig? Sollten Sie Websites erlauben, sie auszuführen, oder sollten Sie sie blockieren?

    Cookies sind Textdateien, die verschiedene Informationen zu Ihrem Browser, Ihrer Webaktivität oder Ihrem Computer enthalten. Sie können Ihr System nicht mit Viren infizieren. Tatsächlich tun sie eigentlich gar nichts, sondern ruhen gewissermaßen einfach auf Ihrem Computer und speichern Details, auf die Ihr Browser schnell zugreifen kann, z. B. Ihre Anmeldeinformationen, besuchte Websites oder Webaktivitäten. Und das ist nicht immer von Nachteil.

    Cookies dienen in der Regel dazu, die Nutzung des Internets so reibungslos wie möglich zu gestalten. Sie arbeiten im Hintergrund, damit sich Online-Shops daran erinnern können, was Sie Ihrem Warenkorb hinzugefügt haben. Sie speichern Ihre Anmeldedaten, damit Sie sie nicht jedes Mal eingeben müssen, wenn Sie Facebook öffnen. Harmlos!

    Viele von ihnen verwenden jedoch auch Tracker, die aufzeichnen, welche Websites Sie besucht und wonach Sie gesucht haben sowie private Informationen wie Ihre Interessen und Vorlieben, Ihre Symptome und Bedenken oder Ihre Zukunftspläne von der Reise bis zur Suche nach einem neuen Job.

    Noch wichtiger ist, dass all diese Informationen verwertet werden können, um Ihnen entsprechende Anzeigen und Werbebotschaften zu senden. Wenn es Ihnen also unangenehm ist, dass Werbetreibende, Vermarkter (oder die Regierung) Informationen über Sie sammeln, wird es Sie sicherlich noch mehr interessieren, welche Cookies gut und welche böse sind.

    Typen von Cookies

    • Sitzungscookies (auch als In-Memory-Cookies oder vorübergehende Cookies bezeichnet) sind temporäre Dateien, die nur auf Ihrem Computer verbleiben während Sie im Internet surfen. Sie speichern keine Benutzerinformationen, ermöglichen Ihnen jedoch das Navigieren durch verschiedene Seiten einer Website, ohne sich jedes Mal erneut anmelden zu müssen, oder helfen Ihrem Browser, sich zu merken, welche Artikel Sie dem Warenkorb hinzugefügt haben. Sitzungscookies werden gelöscht, sobald Sie Ihren Browser schließen.

    • An permanente Cookies ist ein bestimmtes Datum oder eine bestimmte Zeitdauer angehängt. Während sie aktiv sind, senden sie Informationen über Ihre Surfgewohnheiten, sodass Werbetreibende Sie verfolgen können (weshalb sie häufig als Tracking-Cookies bezeichnet werden). Sie können jedoch auch verwendet werden, damit Sie weiter eingeloggt bleiben, sodass Sie nicht bei jedem Besuch Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben müssen.

    • Cookies von Drittanbietern gehören zu anderen Domains als der, auf der Sie sich gerade befinden. Diese werden normalerweise von Unternehmen oder Organisationen abgesetzt, die Werbung auf einer Website geschaltet haben und ihre eigenen Methoden anwenden möchten, um Ihnen zielgerichtete Anzeigen zu präsentieren. Cookies von Drittanbietern sind der Grund, warum auf jeder Website, die Sie besuchen, immer wieder dieselben Anzeigen für dieselben Produkte erscheinen.

    • Flash-Cookies werden ohne Ihre ausdrückliche Genehmigung lokal auf Ihrem Computer gespeichert. Sie wissen möglicherweise gar nicht, dass sie da sind! Sie können sie nicht über Ihre Browsereinstellungen steuern und sie werden auch nicht mit Ihren regulären Web-Cookies gelöscht. Dies bedeutet, dass sie auf Ihrem PC verbleiben, bis sie manuell entfernt werden. Sie können nützliche Informationen wie das derzeitige Level Ihres Computerspiels speichern, aber sie können auch verwendet werden, um Ihre Internetaktivität oder Ihre Einstellungen zu verfolgen.

    • Supercookies, Perma-Cookies oder Zombie-Cookies sind Code-Komponenten, die an mehreren Stellen auf Ihrem Computer gespeichert werden, zusätzlich zu den in Ihrem Browser gespeicherten Web-Cookies (am häufigsten in Ihrem Adobe Flash-Verzeichnis). Dies macht es schwierig, sie zu finden und zu entfernen. Selbst wenn Ihr Browser so konfiguriert ist, dass er Cookies löscht, kann er die, die in anderen Ordnern gespeichert sind, nicht löschen. Darüber hinaus replizieren Zombie-Cookies Ihre Web-Cookies, nachdem sie gelöscht wurden, sodass Sie weiterhin verfolgt werden, bis Sie alle Zombies getötet haben.

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    Wer sind überhaupt die Leute, die Ihre Internetaktivitäten verfolgen?

    Dank des sogenannten Cookie-Gesetzes, nach dem Websites die Zustimmung der Besucher einholen müssen, bevor sie diese Dateien auf ihren Geräten speichern, wissen Sie wahrscheinlich, wenn Sie in der Europäischen Union leben, dass die meisten Websites Cookies verwenden. Es gibt jedoch Millionen von Benutzern auf der ganzen Welt, die nicht einmal bemerken, dass sie verfolgt werden.

    Forscher der University of Washington stellten fest, dass 75% der weltweit beliebtesten Websites Tracking-Tools verwenden. Jede Website kann Dutzende ihrer eigenen Cookies sowie eine Reihe von Trackern von Drittanbietern verwenden, die ständig Informationen über Sie sammeln. Eine andere von Mascherari Press veröffentlichte Studie hat ergeben, dass Hunderte beliebter Websites mit einer komplexen Infrastruktur namens The Information-Tracking Superhighway verbunden sind, sodass alle Tracker von Drittanbietern über den sogenannten Superhighway ungehindert auf riesige Datenmengen zugreifen können.

    Und jetzt werden Ihnen die Haare zu Berge stehen: Es gibt Unternehmen, die durchschnittlich 3.000 Daten über jede der 350 Millionen Personen in ihrer Datenbank besitzen. Was wissen sie über Sie? Alles - von Ihrem Standort, Ihren Lieblingsrestaurants, Ihren Gewohnheiten oder den von Ihnen besuchten Websites bis hin zu eher intimen Daten wie medizinischen Informationen oder Ihrer Kreditwürdigkeit.

    Was ist Ihr digitaler Fingerabdruck?

    Cookies sind eine Möglichkeit, Ihre Aktivitäten zu verfolgen. Dank des Online-Fingerabdrucks können Websites jedoch auch erkennen, wer Sie sind. Wie? Sie sammeln Informationen über Ihr Gerät, Betriebssystem, Schriftarten, Bildschirmauflösung, Farbtiefe, Zeitzone, Browserversion, Plugins und andere Einstellungen (d. h. ob Sie Cookies oder Anzeigen blockieren).

    Darüber hinaus verfolgen Datenunternehmen und Werbetreibende in jeder Website im Hintergrund Ihre Aktivitäten. Sie wissen, welche Artikel Sie gelesen und welche Sie übersprungen haben. Welche Videos haben Sie sich angesehen, und welche haben Sie nach drei Sekunden gestoppt? Welche Werbe-E-Mails haben Sie gelesen, und welche haben Sie an Ihren Papierkorb gesendet, ohne sie zu öffnen? Welche Themen interessieren Sie, und bei welchen Anzeigen haben Sie anonym den Daumen runter angeklickt? Welche Facebook-Beiträge haben Ihnen gefallen oder welche Tweets haben Sie weitergeleitet?

    Das sieht alles ganz harmlos aus. Wen interessiert es, wenn Werbetreibende wissen, welche Schriftarten Sie verwenden, richtig? Falsch. Zusammengenommen bilden all diese Informationen Ihren einzigartigen digitalen Fingerabdruck, sodass Websites Sie identifizieren und Anzeigen schalten können, die speziell auf Ihren Geschmack und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

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    So beenden Sie das Online-Tracking

    Vom Löschen oder Deaktivieren von Cookies bis zum Wechseln zu einem privaten Browser haben Sie viele Möglichkeiten, um die Menge an persönlichen Informationen zu reduzieren, die Sie täglich veröffentlichen. Sehen wir uns mal an, wie Sie Ihre Spuren online verwischen können.

    1. Deaktivieren Sie Cookies

    Websites benötigen Cookies, um richtig auszusehen und zu funktionieren. Dies macht es ziemlich schwierig, sich im Netz vor Werbetreibenden zu verstecken. Sie könnten Cookies und Flash deaktivieren, aber das Surfen im Internet macht eigentlich keinen Spaß, wenn Sie sich bei jedem Besuch bei jedem Konto anmelden müssen, nicht einkaufen können, weil nichts in Ihrem Warenkorb gespeichert wird, keine Animationen angezeigt werden und Ihr Browser immer wieder einfriert und abstürzt.

    Am sichersten ist es, die Nachverfolgung durch Dritte zu deaktivieren und Cookies regelmäßig zu löschen. Dies gibt Ihnen ein höheres Maß an Datenschutz im Internet und ermöglicht Ihnen gleichzeitig, wie gewohnt einzukaufen und zu surfen. Cookies werden in Ihrem Webbrowser gespeichert. Sie müssen daher in Ihren Datenschutzeinstellungen nach den verfügbaren Optionen suchen, die von Browser zu Browser variieren können.

    So verwalten Sie Cookies und Datenschutzeinstellungen in den fünf beliebtesten Browsern:

    2. Verwenden Sie Anti-Tracking-Apps oder Plugins

    Plugins, Add-Ons oder Erweiterungen ... Wir haben möglicherweise unterschiedliche Namen dafür, aber sie alle dienen demselben Zweck - der Verbesserung Ihrer Browser-Erfahrung. Diese simplen Softwarekomponenten werden über Ihrem Browser installiert, um neue Funktionen hinzuzufügen, die der Browser selbst nicht ausführen kann.

    Sie können Datenschutz-Add-Ons verwenden, um Tracking-Cookies, Scripts und Online-Anzeigen zu blockieren. Einige von ihnen arbeiten im Hintergrund, während andere erst aktiviert oder konfiguriert werden müssen. Einige von ihnen sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig. Nehmen Sie sich also Zeit für eigene Nachforschungen, Ratings, Anweisungen und Benutzer-Feedback, bevor Sie etwas installieren.

    Darüber hinaus gibt es Anti-Tracking-Software wie Avast AntiTrack Premium, die Ihnen anzeigt, wer Sie verfolgt, sodass sie ihn blockieren, Ihren digitalen Fingerabdruck maskieren und über verschiedene Datenschutzfunktionen und -einstellungen die volle Kontrolle über alle Ihre Browser übernehmen können. Diese Apps installieren normalerweise eine Erweiterung Ihres Browsers, werden jedoch über ihr eigenes Dashboard gesteuert.

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    3. Holen Sie sich einen privaten Browser

    Die Konfiguration Ihres Browsers kann kompliziert sein. Wenn Sie nicht wissen, was Sie tun, werden Sie mit nur verzerrten Webseiten enden. Von der Installation allzu vieler Add-Ons wird ebenfalls abgeraten, da Ihr System dadurch spürbar langsamer wird.

    Das Auftauchen der Tracking-Technologie hat Entwickler dazu motiviert, eigene Browser mit integrierten Datenschutzfunktionen und -einstellungen zu erstellen, mit denen Sie kontrollieren, welche Informationen Sie mit wem auf welche Weise teilen.

    Tor (The Onion Router) wurde 2002 als eines der ersten anonymen Netzwerke gestartet. Die Gruppe hinter dem Tor-Projekt hat außerdem einen Browser erstellt, der anstelle einer direkten Verbindung zu Websites eine Reihe von durch Freiwillige betriebenen Servern weltweit durchläuft und ein Netz virtueller Tunnel bildet, das Ihre Aktivitäten vor Zugriffen schützt.

    Tor wird mit vorkonfigurierten Datenschutzeinstellungen geliefert, ist übertragbar und kann sogar von einem USB-Stick ausgeführt werden. Es ist völlig kostenlos und für Windows, Mac, Linux und Android verfügbar. Es verbirgt Ihren Verlauf, Online-Beiträge, Instant Messaging und die gesamte Online-Kommunikation. Obwohl es langsamer als andere Browser ist, empfehlen es Internet-Freiheitsaktivisten und sogar Journalisten nutzen es, um mit Quellen in Kontakt zu treten, z. B. Whistleblowern, die ihre Aktivitäten und ihren Aufenthaltsort vertraulich behandeln müssen.

    Es gibt jedoch Dutzende kostenloser privater Browser (neben Tor sind Epic und Comodo die beliebtesten), von denen viele auf demselben Framework wie Chrome oder Firefox basieren. Ohne prahlen zu wollen - aber auch wir haben unseren eigenen Avast Secure Browser, der nicht nur das Tracking und das Erstellen eines digitalen Fingerabdrucks stoppt, sondern auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen bietet und Anzeigen automatisch blockiert - für eine höhere Internetgeschwindigkeit.

    4. Verwenden Sie ein VPN (virtuelles privates Netzwerk)

    VPNs werden als eigenständige Apps oder Browsererweiterungen als kostenlose oder kostenpflichtige Versionen angeboten. VPNs schützen Sie nicht nur in öffentlichen WLAN-Netzwerken, indem sie Ihre Verbindung verschlüsseln, oder Ihnen dabei helfen, Inhaltsblöcke zu umgehen, indem Sie Ihren Standort ändern. Sie verbergen auch Ihre IP-Adresse (Internet Protocol Address) und verbergen Ihre Aktivitäten wirksam vor Ihrem Internetdienstanbieter ( ISP).

    Warum sollte Sie das kümmern? Weil Ihr Internetdienstanbieter berechtigt (möglicherweise sogar verpflichtet) ist, Aufzeichnungen über Ihren Browserverlauf zu sammeln und zu führen. In einigen Ländern, einschließlich den USA, kann der Anbieter Daten seiner Kunden sogar ohne deren Zustimmung verkaufen.

    Ein VPN verhindert zwar nicht, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden, und verhindert auch nicht, dass Werbetreibende ein Profil von Ihnen anlegen. Es ist jedoch ein wichtiges Tool für diejenigen, die sich um ihre Online-Sicherheit und ihren Datenschutz sorgen. Denken Sie daran, dass einige kostenlose Produkte häufig gegen Sie arbeiten: Sie tarnen Sie möglicherweise vor Hackern, Ihrem Internetdienstanbieter oder schützen Sie vor der Überwachung durch die Behörden, können jedoch auch eigene Datenprofile erstellen oder Tür und Tor für unzählige Sicherheitsrisiken öffnen.

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    5. Privater Browser-Modus

    Inkognitomodus, privates Surfen oder InPrivate-Fenster – jeder Browser hat einen anderen Namen, aber was tut er, um Ihre Daten zu schützen? Die kurze Antwort lautet: nicht viel. Dieser Modus verbirgt lediglich Ihre Aktivitäten vor Personen, die denselben Computer verwenden, indem er verhindert, dass Ihr Verlauf auf Ihrer Festplatte gespeichert wird.

    Ihre Suchanfragen, die von Ihnen besuchten Seiten oder die Informationen, die Sie beim Anmelden oder Ausfüllen von Online-Formularen eingeben, werden so nicht gespeichert. Ihr Download-Verlauf wird ebenfalls nicht gespeichert, aber Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Computer, nachdem Sie Ihren Browser geschlossen haben. Für zusätzlichen Datenschutz bietet Firefox auch Tracking-Schutz, während Sie mit Opera ein VPN verwenden können.

    Die Funktion ist sicherlich nützlich, wenn Sie von einem öffentlichen Computer aus (in einem Internetcafé oder einem Flughafen) surfen, wenn Sie Geschenke kaufen und den Überraschungseffekt nicht ruinieren möchten, oder wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Partner sieht, was Sie online gemacht haben.

    Der private Browsermodus bietet jedoch keinen vollständigen Datenschutz, da Ihr Internetdienstanbieter, Router, Firewalls und Proxys Ihre Aktivitäten weiterhin verfolgen können. Einige Proxyserver sind besser als andere, aber wenn Sie glauben, dass sie Sie beispielsweise vor Ihrem Arbeitgeber oder den Behörden verstecken können, liegen Sie falsch. Bedenken Sie, dass die Behörden jederzeit den Zugriff auf Ihren Online-Verlauf anfordern können. 

    Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen geholfen zu verstehen, wie Browser und Cookies funktionieren und was noch wichtiger ist, wie Sie das aufdringliche Online-Tracking abwehren können. Probieren Sie es zunächst einmal mit unserem Avast Secure Browser . Wie bereits unser preisgekröntes Antivirenprogramm ist es völlig kostenlos! Wenn Sie den Browser nicht wechseln möchten, können Sie mit unserer Avast AntiTrack Premium -App Ihre Online-Identität verschleiern, um sich Werbetreibende vom Hals zu halten.

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