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Ist PayPal sicher? So erkennen und verhindern Sie 10 PayPal-Betrugsversuche

PayPal ist eines der führenden Online-Zahlungssysteme und hat den Ruf, eine sichere und einfache Möglichkeit zu bieten, Geld zu senden und zu empfangen. Aber kein Zahlungssystem ist völlig immun gegen Betrug. Lesen Sie weiter, um mehr über PayPal-Betrugsmaschen und darüber zu erfahren, wie Sie sie vermeiden und wie Sie alle Ihre Online-Aktivitäten mit starker Cybersicherheitssoftware schützen können.

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Veröffentlicht am August 23, 2022
Aktualisiert am Oktober 01, 2025
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    Welches sind die häufigsten Arten von PayPal-Betrügereien?

    Die häufigsten PayPal-Betrugsmaschen sind Phishing, Bitcoin-, Überzahlungs- und Rechnungsbetrug. Bei allen diesen Tricks will jemand Sie mithilfe von Social Engineering dazu bringen, persönliche Daten wie Ihre Adresse, Kreditkarteninformationen oder Passwörter preiszugeben.

    Lesen Sie weiter, um mehr über die 10 wichtigsten PayPal-Betrugsmaschen zu erfahren, auf die Sie achten sollten, und wie Sie sie erkennen.

    1. Phishing-Betrug

    PayPal-Betrug beginnt in der Regel mit Phishing-Angriffen, die Sie mithilfe gefälschter ("gespoofter") E-Mails oder SMS zur Preisgabe persönlicher Informationen oder zum Klicken auf Links verleiten sollen, die Ihr Gerät mit Viren oder anderer Malware infizieren und dadurch Hackern Zugriff auf Ihr Konto verschaffen oder Ihr Gerät beschädigen sollen.

    Diese gefälschten E-Mails (auch bekannt als gespoofte E-Mails) können schwer zu erkennen sein, da sie so gestaltet sind, dass sie vertrauenswürdig aussehen. Beispielsweise könnten Sie in einer E-Mail aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken, um ein Problem mit Ihrem PayPal-Konto zu beheben. Der Link führt jedoch nicht auf die echte PayPal-Website, sondern leitet Sie zu einer gefälschten PayPal-Website, die Ihre Anmeldeinformationen erfasst, wenn Sie sich einloggen, und den Betrügern möglicherweise Zugang zu Ihrem echten PayPal-Konto … und Ihrem Geld gibt.

    Beispiel einer E-Mail mit PayPal-Phishing-Betrug mit dringender Aufforderung, Geld abzurufen

    Andere PayPal-Phishing-Angriffe, die gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet sind (bekannt als "Spear-Phishing"), können bemerkenswert authentisch wirken. Wenn Sie beispielsweise ein Apple-Benutzer sind, könnten Betrüger versuchen, Ihre Apple-ID anzugreifen.

    Wenn Sie eine verdächtig aussehende E-Mail erhalten, melden Sie sie und löschen Sie sie dann sofort.

    2. Bitcoin- und Krypto-Betrug

    Bitcoin-Betrugs-E-Mails auf PayPal beinhalten in der Regel den Erhalt einer "Rechnung" für einen Kauf von Bitcoin oder anderer Kryptowährungen, mit einer Telefonnummer, die Sie bei Fragen anrufen können. Wenn Sie anrufen, wird der Betrüger am anderen Ende versuchen, persönliche oder finanzielle Informationen von Ihnen zu erfragen, um die "Bestellung" zu "stoppen".

    Ebenso kann Vorauszahlungsbetrug eine kleine Bitcoin-Investition mit dem falschen Versprechen einer großen Auszahlung verlangen. Viele Krypto-Scams verbinden dies auch mit Tricks aus anderen Betrugsmaschen – zum Beispiel, indem sie Sie dazu verleiten, auf einen schädlichen Link zu klicken, der Cryptojacking-Malware installiert, die anschließend heimlich Ihr Gerät kapert, um Kryptowährung zu schürfen.

    Obwohl PayPal Bitcoin-Transaktionen unterstützt, sollten Sie niemals Geld – Krypto oder anderweitig – an Fremde senden. Um Ihre persönlichen Daten zu schützen, klicken Sie außerdem niemals auf verdächtige Links.

    3. Überzahlungsbetrug

    Wenn Sie PayPal zum Verkauf von Artikeln verwenden, seien Sie auf der Hut vor Überzahlungsbetrug, wobei ein Käufer absichtlich "überbezahlt" und Sie dann bittet, die Differenz zu erstatten. In diesen Fällen ist die ursprüngliche Zahlung entweder gefälscht, wurde über eine gespoofte E-Mail gesendet oder wird später zurückgebucht, sodass Sie ohne das Rückerstattungsgeld und möglicherweise ohne den verkauften Artikel dastehen.

    Zum Beispiel könnte ein Käufer "versehentlich" 250 Euro anstelle von 25 Euro senden und Sie dann bitten, die Differenz von 225 Euro zurückzuerstatten. Sobald Sie die Rückerstattung senden, storniert der Betrüger die ursprüngliche Zahlung (oder sie hat nie wirklich existiert), und Sie haben einen Verlust von 225 Euro.

    Wenn Sie jemals eine Überzahlung auf PayPal erhalten, stornieren Sie die Transaktion sofort. Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um Betrug. Jeder legitime Käufer kann einfach den richtigen Betrag erneut senden.

    4. Rechnungsbetrug

    Ein PayPal-Rechnungsbetrug sieht aus wie eine echte Rechnung und drängt auf sofortige Zahlung über PayPal. Wie beim Tech-Support-Betrug ahmt die E-Mail des Betrügers oft ein echtes Unternehmen nach, mit Logos, Seriennummern und professioneller Formatierung. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um einen Trick, um Sie dazu zu bringen, Geld zu senden oder persönliche Informationen preiszugeben.

    Betrüger fordern oft die Zahlung in Kryptowährung, da diese schwer nachzuverfolgen und nahezu unmöglich rückgängig zu machen ist. Schützen Sie sich, indem Sie niemals die in diesen Rechnungen angegebenen Telefonnummern anrufen oder auf die darin stehenden Links klicken. Melden Sie sich stattdessen direkt über die offizielle Website oder App bei PayPal an, um zu überprüfen, ob die Rechnung echt ist.

    Betrug mit gefälschter PayPal-Rechnung, per E-Mail gesendet

    5. Lieferadressenscams

    Bei Betrug mit Lieferadressen gibt der Betrüger eine ungültige Lieferadresse an und kontaktiert dann direkt das Lieferunternehmen, um das Paket umzuleiten und zu erhalten. Da die ursprüngliche Lieferadresse ungültig ist, kann der Betrüger bei PayPal reklamieren, dass er das Paket nie erhalten hat, und eine Rückerstattung verlangen.

    Wenn ein Käufer eine bevorzugte Methode oder ein bestimmtes Unternehmen für den Versand anfordert oder Ihnen ein vorfrankiertes Versandetikett sendet, könnte dies auf Betrug hinweisen, da dies eine Möglichkeit ist, das Paket an seine Adresse umzuleiten, ohne dass Sie davon wissen. Und da die gefälschte Adresse mit den Transaktionsdetails übereinstimmt, kann PayPal die Rückerstattung gewähren.

    Um diese Art von PayPal-Betrug zu vermeiden, akzeptieren Sie niemals benutzerdefinierte Versandetiketten, bestehen Sie auf einem Liefernachweis (wobei der Käufer bei Erhalt unterschreiben muss) und stimmen Sie niemals zu, die Lieferadresse zu ändern, nachdem die Zahlung erfolgt ist.

    6. Betrug mit Vorausgebühren

    Beim Vorauszahlungsbetrug teilt Ihnen jemand mit, dass eine große Zahlung an Sie unterwegs ist (z. B. eine Erbschaft oder ein Lottogewinn), Sie aber eine kleine Gebühr zahlen oder persönliche Informationen angeben müssen, bevor sie ausgezahlt werden kann. Die angegebene Zahlungsadresse ist zwar echt, aber das Geld, das Ihnen versprochen wird, existiert nicht.

    Eine häufige Variante dieses Betrugs beinhaltet gefälschte PayPal-Bestätigungen. Betrüger senden Ihnen etwas, das wie ein Nachweis aussieht, dass Geld auf Ihr Konto eingezahlt wurde, und bitten Sie, die Transaktion zu "bestätigen", indem Sie auf einen Link klicken oder eine Gebühr zahlen. Anstatt Geld zu erhalten, riskieren Sie, Ihr eigenes zu verlieren. Obwohl PayPal betrügerische Aktivitäten aktiv überwacht und davor schützt, können einige Betrüger seine Sicherheitsvorkehrungen dennoch umgehen.

    7. Spendenbetrug

    Spendenbetrug nutzt die Hilfsbereitschaft von Menschen aus. Manche PayPal-Betrüger erstellen gefälschte Konten, die die einer echten Wohltätigkeitsorganisation nachahmen, und bitten Sie, über einen Link zu spenden. Die E-Mail oder Website kann überzeugend aussehen. Die Spenden gehen jedoch direkt an den Betrüger, nicht an den guten Zweck.

    Um nicht versehentlich Geld an einen Betrüger zu senden, überprüfen Sie die Daten des Empfängers sorgfältig, bevor Sie spenden. Suchen Sie nach der offiziellen Website der Wohltätigkeitsorganisation, und spenden Sie dort, anstatt über E-Mail- oder Nachrichten-Links. Überprüfen Sie bei PayPal die Daten des Empfängers, und vergewissern Sie sich, dass das Konto wirklich der Organisation gehört.

    8. Scams mit vorgetäuschten Zahlungen

    Bei vorgetäuschten Zahlungen sind in der Regel Händler die Opfer. Diese Scams beginnen damit, dass der falsche Käufer eine betrügerische PayPal-E-Mail mit einer vermeintlichen Zahlungsbestätigung versendet. Auf den ersten Blick erscheint die E-Mail echt – komplett mit PayPal-Logos, offizieller Formulierung und Transaktionsdetails. Im Glauben, die Zahlung erhalten zu haben, versendet der Verkäufer die Ware. Erst später stellt sich heraus, dass die Zahlung nur vorgetäuscht war.

    Um sich zu schützen, verlassen Sie sich niemals ausschließlich auf E-Mail-Bestätigungen. Melden Sie sich stattdessen direkt in Ihrem PayPal-Konto an, und überprüfen Sie Ihren Transaktionsverlauf, bevor Sie Waren versenden.

    9. Betrügerische Jobangebote

    Bei betrügerischen Jobangeboten auf PayPal erhalten Sie eine Nachricht in Telegram, WhatsApp oder einer anderen Messaging-Plattform, in der behauptet wird, ein Arbeitgeber habe Ihre Nummer auf einer Networking-Website gefunden und biete Ihnen eine Stelle an.

    Der "Job" kann darin bestehen, ein kurzes Video anzusehen, Bewertungen zu schreiben oder Beiträge in einer App zu liken. Zuerst sendet Ihnen Ihr neuer Kontakt möglicherweise Geld für die Erledigung von Aufgaben, aber nach einer gewissen Zeit werden Sie aufgefordert, Geld einzuzahlen, um weiter zu verdienen. Zum Beispiel könnte man Sie zum "Upgrade Ihres Kontos" auffordern, um weitere Aufgaben freizuschalten, Geld zu senden, um Ihre "Provision" freizugeben, oder eine Gebühr zu zahlen, um "Steuerverbindlichkeiten" zu decken.

    Während Ihre Einnahmen zu steigen scheinen, werden Sie bald feststellen, dass Sie mehr Geld einzahlen, als Sie tatsächlich erhalten haben. Wie Sie eine solche PayPal-Betrugsmasche am besten durchschauen? Seriöse Arbeitgeber werden Sie niemals bitten, ihnen Geld zu senden.

    10. Liebesbetrug

    Ein Liebesbetrug oder Dating-Schwindel liegt vor, wenn ein Betrüger vorgibt, eine romantische Beziehung mit jemandem zu beginnen, um Geld oder persönliche Informationen zu stehlen. Solche Betrüger werden schnell daran arbeiten, Vertrauen aufzubauen, oft durch intensive Schmeicheleien oder ständige Kommunikation. Sobald sie Ihr Vertrauen gewonnen haben, werden sie versuchen, Sie zu überreden, Geld zu senden – üblicherweise über PayPal oder eine andere Peer-to-Peer-Zahlungs-App –, wobei sie Vorwände wie Reisekosten, um Sie zu treffen, oder die Deckung unerwarteter Ausgaben für Arztrechnungen oder andere Notfälle angeben.

    Egal wie überzeugend die Geschichte auch klingen mag: Senden Sie niemals Geld an jemanden, den Sie nicht persönlich getroffen haben.

    Wie vermeide ich, Opfer von Betrug auf PayPal zu werden?

    Um zu vermeiden, auf PayPal (oder einer anderen Zahlungsplattform) auf Betrug hereinzufallen, überprüfen Sie die Echtheit jeder E-Mail und Transaktion, bevor Sie persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben und bevor Sie Waren an einen Käufer senden. Und nehmen Sie kein Geld von Fremden an.

    PayPal-Betrug hat zwischen Januar und Mai 2025 um 600 % zugenommen, daher ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein. Befolgen Sie diese grundlegenden Tipps, um Betrug auf PayPal und anderen Zahlungsplattformen aus dem Weg zu gehen:

    • Überprüfen Sie die Echtheit jeder E-Mail und Transaktion, bevor Sie persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben.

    • Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, die angeblich von PayPal stammen. Wenn es ein Problem mit Ihrem Konto gibt, melden Sie sich direkt bei PayPal an und überprüfen Sie etwaige Nachrichten. Auf diese Weise lässt sich die große Mehrheit der Bedrohungen abwehren.

    • Geben Sie keine persönlichen Informationen wie Passwörter oder andere Anmeldedaten weiter.

    • Lassen Sie nicht zu, dass Ihnen Fremde Geld per Lastschrift überweisen oder Sie mit einem Geschenkkartenbetrug in die Falle locken.

    • Akzeptieren Sie keine zufälligen Anfragen von Personen, die Sie nicht kennen. Es könnte sich um Cash App-Betrug oder Venmo-Betrug handeln.

    • Wählen Sie nicht die Option für Familie und Freunde, es sei denn, es handelt sich wirklich um Familie oder Freunde.

    • Verwenden Sie Kreditkarten, da Debitkarten Zugang zu Ihrem Bankkonto gewähren können, was bei Kreditkarten nicht der Fall ist. Außerdem könnte Ihre Kreditkartengesellschaft Ihnen auch dann eine Rückerstattung gewähren, wenn PayPal dies nicht kann.

    • Halten Sie sich von Lieferdiensten fern, von denen Sie noch nie gehört haben oder denen Sie nicht vertrauen.

    • Achten Sie auf Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Domains in der E-Mail-Adresse, wie .vip, .gdn oder .win. Dies sind verräterische Anzeichen für verdächtige Aktivitäten.

    • Registrieren Sie sich für das Verkäuferschutzprogramm von PayPal (falls Sie berechtigt sind), um zusätzlichen Betrugsschutz zu erhalten, wenn Sie ein Online-Verkäufer sind.

    • Seien Sie skeptisch, wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein (z. B. die Ankündigung eines größeren Geldbetrages).

    • Melden Sie sich direkt bei PayPal an, um die Echtheit zu überprüfen, anstatt sich nur auf E-Mails zu verlassen. Um als Verkäufer zu überprüfen, ob eine Transaktion legitim ist, ist es am besten, sich bei PayPal anzumelden und Ihren Transaktionsverlauf zu überprüfen.

    • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung in Ihrem PayPal-Konto, um zusätzliche Sicherheit vor Hackern und Betrügern zu erhalten.

    Ist PayPal sicher?

    PayPal gilt weithin als sicheres und zuverlässiges Online-Zahlungssystem, das von über 400 Millionen Nutzern und 36 Millionen Händlern weltweit genutzt wird. Die Verwendung von PayPal selbst ist zwar sicher, es ist jedoch bekannt, dass Betrüger PayPal nutzen, um Fremde dazu zu bringen, Geld zu überweisen oder über gefälschte Links Anmeldeinformationen preiszugeben.

    PayPal nutzt hochmoderne Sicherheitsfunktionen, einschließlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, und legt großen Wert auf die Sicherheit von Käufern und Verkäufern. Einige wesentliche Sicherheitsmerkmale sind:

    • Käuferschutz: PayPal bietet ein Käuferschutzprogramm, um sicherzustellen, dass alle berechtigten Käufe geschützt sind. Wenn Ihre Bestellung beispielsweise nie ankommt oder "erheblich von der Beschreibung abweicht", können Sie über das PayPal-Programm einen Anspruch geltend machen, um eine vollständige Rückerstattung einschließlich etwaiger Versandkosten zu erhalten.

    • Verkäuferschutz: PayPal hat auch ein Verkäuferschutzprogramm eingerichtet, um Verluste durch falsche Reklamationen oder Rückbuchungen zu verhindern. Solange Ihr Anspruch die Berechtigungsrichtlinien des Programms erfüllt, z. B. wenn Sie einen Versandnachweis aufbewahrt haben, sind Sie für den gesamten Kaufbetrag abgesichert.

    • Datenverschlüsselung: Transaktionen sind mit der branchenüblichen Transport Layer Security (TLS)-Verschlüsselung geschützt – dem modernen Nachfolger von Secure Socket Layer (SSL).

    • Browser-Sicherheitsprüfungen: PayPal führt außerdem Serverprüfungen durch, um sicherzustellen, dass Sie sich über einen Browser anmelden, der strenge Sicherheitsstandards erfüllt. Wenn Sie am Einloggen gehindert werden, versuchen Sie es mit einem sicheren Browser.

    • Betrugsüberwachung rund um die Uhr: Die Systeme von PayPal überwachen jede Transaktion in Echtzeit, um Betrug tunlichst zu verhindern – von E-Mail-Phishing bis hin zu Identitätsdiebstahl und darüber hinaus. Wenn etwas verdächtig aussieht, steht bei PayPal ein ausschließlich für diese Angelegenheiten zuständiges Team von Sicherheitsspezialisten bereit, um die potenzielle Bedrohung zu überprüfen und bei Bedarf Maßnahmen zu ergreifen.

    • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): PayPal unterstützt 2FA über eine Authenticator-App oder einen Sicherheitsschlüssel (und SMS, wo verfügbar). Dies erschwert es Hackern oder Betrügern erheblich, unbefugten Zugriff auf Ihr Konto zu erlangen.

    • Benachrichtigungen über Kontoaktivitäten: PayPal sendet darüber hinaus sofortige Benachrichtigungen per E-Mail, SMS und innerhalb der App, um Sie über Aktivitäten zu informieren. Dies hilft Ihnen, verdächtige oder unbefugte Aktivitäten auf Ihrem PayPal-Konto zu erkennen.

    Wie sicher ist PayPal also?

    PayPal ist eine sichere und zuverlässige Plattform mit mehreren Schutzmaßnahmen, die für die Sicherheit Ihrer Transaktionen ausgelegt sind. Obwohl kein digitaler Dienst jemals zu 100 % risikofrei sein kann, verwendet PayPal Betrugserkennungssysteme, Käufer- und Verkäuferschutz sowie die strikte Einhaltung von Vorschriften wie den Gesetzen zur Bekämpfung der Geldwäsche, um die Nutzer zu schützen.

    Manchen Benutzern mag es nicht geheuer sein, dass PayPal Transaktionsdaten sammelt; diese Überwachung ist jedoch ein wichtiger Teil der Betrugserkennung und -prävention sowie der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen.

    Sie können PayPal verwenden und ihm vertrauen. Stellen Sie allerdings sicher, dass Sie sich auf der offiziellen Website oder in der offiziellen App befinden, und seien Sie vorsichtig bei unerwünschten E-Mails oder SMS, die Sie auffordern, auf Links zu klicken, da dies Phishing-Versuche von Betrügern sein könnten.

    So erkennen Sie eine gefälschte PayPal-Zahlungsbestätigung

    PayPal sendet E-Mails, darunter Zahlungsbenachrichtigungen, Belege und Sicherheitswarnungen. Aber Betrüger können überzeugende (gefälschte) Versionen davon senden. Verlassen Sie sich daher niemals allein auf die Absenderadresse, da Phishing-E-Mails oft legitim aussehende Details fälschen. Wenn Sie unsicher sind, leiten Sie die Nachricht an phishing@paypal.com weiter, und melden Sie sich direkt bei PayPal an (ohne auf Links zu klicken), um nach Benachrichtigungen zu suchen.

    Echte PayPal-E-Mails sprechen Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen oder mit Ihrem Firmennamen an. Achten Sie auf generische Anreden wie „Sehr geehrter Nutzer“ – ein klares Warnsignal. Weitere Warnzeichen sind schlechte Grammatik, verdächtige Links und falsche Dringlichkeit (die Sie zu schnellem Handeln drängen soll).

    Ein PayPal.Me-Link (z. B. PayPal.Me/EmpfängerName) ist eine offizielle Funktion, mit der jemand direkt Geld senden oder empfangen kann. Die Verwendung ist sicher. Das gilt jedoch nur, wenn Sie den Empfänger kennen und ihm vertrauen. Wenn Sie einen unerbetenen PayPal.Me-Link erhalten oder sich nicht sicher sind, ob er echt ist, klicken Sie nicht darauf. Besuchen Sie stattdessen direkt PayPal.com, oder geben Sie die verifizierte PayPal.Me-Adresse selbst ein.

    Beispiel für eine PayPal-Geldanforderung von einer gefälschten E-Mail-AdresseSeien Sie grundsätzlich misstrauisch gegenüber Nachrichten von inoffiziellen PayPal-E-Mail-Adressen.

    Was tun, wenn Sie Opfer eines PayPal-Betrugs geworden sind?

    Wenn Sie betrogen worden sind, beenden Sie jegliche Kommunikation mit dem Betrüger, und wählen Sie ein neues, eindeutiges und starkes Passwort, um unbefugten Zugriff auf Ihr PayPal-Konto zu verhindern.

    Melden Sie den Betrug anschließend bei PayPal und den zuständigen Behörden. Wenn Sie vermuten, dass Ihre persönlichen Daten preisgegeben wurden, sollten Sie ein Datenschutztool wie Avast BreachGuard verwenden, das Sie bei zukünftigen Datenlecks benachrichtigen und Ihnen helfen kann, Ihre Konten zu sichern.

    So melden Sie eine Betrugs-E-Mail auf PayPal

    PayPal hat ein festes Verfahren zur Meldung von Betrug:

    • Leiten Sie Phishing-E-Mails an "phishing@paypal.com" weiter. Dadurch wird die E-Mail aus Ihrem Posteingang gelöscht.

    • Wenn Sie eine Transaktion für verdächtig halten, verwenden Sie die Funktion "Problem melden" im Lösungszentrum von PayPal. Wählen Sie dort die Transaktion aus, die Sie anfechten möchten, und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm.

    • Sie sollten jedes Cyberverbrechen außerdem dem Internet Complaint Center (IC3) sowie Online-Betrug der Federal Trade Commission (FTC) unter ReportFraud.ftc.gov melden. Wenn Ihre finanziellen Verluste erheblich waren, sollten Sie auch bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten.

    • Wenn der Betrug dazu geführt hat, dass Ihre Identität gestohlen wurde, melden Sie den Identitätsdiebstahl den zuständigen Behörden, wie der FTC unter IdentityTheft.gov.

    • Sie sollten auch das für Betrug zuständige Team Ihrer Bank sowie die drei großen Kreditauskunfteien kontaktieren, um Ihre Kreditauskunft zu sperren und Betrugswarnungen einzurichten.

    Schützen Sie sich mit Avast vor PayPal-Betrug

    Lassen Sie sich nicht von PayPal-Betrugsversuchen überrumpeln. Schützen Sie sich, indem Sie mehrere Sicherheitsebenen hinzufügen: Verwenden Sie starke, eindeutige Passwörter, überwachen Sie Ihre PayPal-Aktivitäten und sichern Sie Ihre Geräte mit zuverlässiger Schutzsoftware.

    Avast Free Antivirus hilft Ihnen, sich vor Hackern, Malware und anderen Online-Bedrohungen zu schützen. Hierin enthalten ist auch unser KI-gestützter Avast-Assistent, der Ihre Abwehr gegen digitale Betrügereien stärken kann, indem er Ihnen hilft, verdächtige Nachrichten zu identifizieren, bevor Sie darauf hereinfallen.

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    Danielle Bodnar
    23-08-2022