84593639590
academy
Sicherheit
Sicherheit
Alle Artikel zum Thema Sicherheit anzeigen
Privatsphäre
Privatsphäre
Alle Artikel zum Thema Privatsphäre anzeigen
Leistung
Leistung
Alle Artikel zum Thema Leistung anzeigen
Sprache auswählen
Sprache auswählen
Avast Academy Sicherheit Andere Bedrohungen Ist PayPal sicher? So erkennen und verhindern Sie Betrügereien mit PayPal

Ist PayPal sicher? So erkennen und verhindern Sie Betrügereien mit PayPal

PayPal ist eines der führenden Online-Zahlungssysteme und hat den Ruf, eine sichere und einfache Möglichkeit zu bieten, Geld zu senden und zu empfangen. Aber kein Zahlungssystem ist völlig immun gegen Betrug. Lesen Sie weiter, um mehr über PayPal-Betrug und dessen Abwehr zu erfahren und wie Sie Ihre Online-Konten mit einer umfassenden Sicherheitssoftware wie Avast One schützen können.

PC-editors-choice-icon
2021
Editors' choice
tech-radar-icon
2021
Editor's choice
PCW-icon
2022
Testsieger
Academy-How-to-Avoid-PayPal-Scams-Hero

Was ist ein PayPal-Scam?

PayPal-Scams sind Betrügereien, bei denen gefälschte E-Mails oder Links eingesetzt werden, die zu einer gefälschten PayPal-Website führen. Dort werden Sie dann aufgefordert, Zahlungsdaten einzugeben. Oft werden Nutzer mithilfe von Social-Engineering-Taktiken dazu verleitet, auf gefälschte PayPal-Links zu klicken und ihre Kreditkartendaten einzugeben oder ihnen Geld zu senden.

Hamburguer menu icon

Dieser Artikel enthält:

    Im Allgemeinen ist PayPal ein sicheres Online-Zahlungssystem, da die Transaktionen durch End-to-End-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert sind. Aber PayPal hat mehr als 400 Millionen aktive Nutzer und wird in 200 Ländern und Regionen weltweit verwendet – insgesamt bietet es also eine große Zahl von potenziellen Opfern. Und Betrüger machen keinen Unterschied bei ihren Machenschaften: reich oder arm, Privatpersonen oder Unternehmen, große Firmen oder kleine Familienbetriebe – alle können ihnen zum Opfer fallen.

    Woher weiß ich, ob eine E-Mail wirklich von PayPal stammt?

    PayPal versendet E-Mails nur für Zahlungsbenachrichtigungen, Belege und Werbezwecke. Alle anderen Mitteilungen zum PayPal-Konto sind nur direkt auf der Website oder in der App von PayPal zu lesen. In allen echten E-Mails von PayPal werden Sie mit Ihrem Namen angesprochen und nicht mit einer unpersönlichen Anrede wie „Sehr geehrte Nutzer“.

    Die primäre E-Mail-Adresse von PayPal ist paypal@mail.paypal.com. Von dieser Adresse werden in der Regel Kontoauszüge und Benachrichtigungen über Änderungen gesendet. Belege versendet PayPal über die E-Mail-Adresse service@paypal.com. Die E-Mail-Adresse paypal.me ist ebenfalls eine seriöse Domain, die Sie nutzen können, um den Link zu Ihrem PayPal-Konto zu teilen und Geld schneller und einfacher zu versenden.

    E-Mails, die von service@paypal.com stammen, sind unbedenklich.

    Welches sind die häufigsten Arten von PayPal-Betrügereien?

    PayPal-Betrüger setzen verschiedenste Methoden ein, um nichtsahnende Nutzer der Online-Zahlungsplattform zu betrügen. Wie bei allen Betrügereien sind auch hier Social-Engineering-Taktiken sehr beliebt, mit denen Ihnen vorgegaukelt werden soll, dass eine Bestellung oder Zahlung echt ist. Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten PayPal-Betrugsmaschen, vor denen Sie sich in Acht nehmen sollten.

    Phishing

    Die meisten PayPal-Betrügereien beginnen mit irgendeiner Art von Phishing-Angriff. Beim Phishing wird eine betrügerische E-Mail mit Links zu einer gefälschten Website verschickt, durch die Ihr Gerät mit Viren oder anderer Malware infiziert werden kann. Mit der PayPal-Malware wird dann versucht, persönliche Daten wie Passwörter und Finanzdaten abzugreifen.

    Ein Phishing-Angriff läuft z. B. so ab: In einer E-Mail, die scheinbar von PayPal stammt, wird behauptet, dass ein Problem mit Ihrem Konto vorliegt und Sie auf den Link klicken müssen, um es zu beheben. Aber dieser Link führt nicht zur echten PayPal-Website. Stattdessen werden Sie auf eine gefälschte PayPal-Website von Betrügern umgeleitet. Wenn Sie sich dort anmelden, ermöglichen Sie den Betrügern Zugang zu Ihrem echten Konto – und zu Ihrem Geld.

    Bei einer anderen Art von PayPal-Phishing-Angriff, dem so genannten Spear-Phishing, werden ganz bestimmte Personen zur Zielscheibe. In den gefälschten PayPal-E-Mails wird die Person aufgefordert, ihre Kontoinformationen oder Lieferdetails zu bestätigen. Als Apple-Nutzer können Sie außerdem Opfer von Apple-ID-Phishing werden. E-Mails von PayPal können auch mithilfe von Spoofing gefälscht werden, was es noch schwieriger macht, den Betrug zu erkennen.

    Angebliche Überbezahlung

    Seien Sie bei Käufen im Internet immer auf der Hut vor Überzahlungsbetrug. Bei dieser Betrugsart zahlt ein Käufer absichtlich zu viel für einen Artikel und fordert den Verkäufer auf, ihm die Differenz zu erstatten. Aber dann storniert der Käufer seine bisherige Zahlung vollständig und lässt den Verkäufer mit weniger Geld und vielleicht sogar ohne den gekauften Artikel zurück.

    Transaktionen, bei denen über PayPal zu viel gezahlt wurde, sollten sofort storniert werden, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Betrug handelt. Glücklicherweise handelt es sich bei PayPal um eine sichere Zahlungsplattform, sodass Sie PayPal-Zahlungen problemlos rückgängig machen können, wenn Sie schnell handeln.

    Adressbetrügereien

    Bei dieser Art von Betrug geben die Betrüger eine ungültige Lieferadresse an und wenden sich dann direkt an das Versandunternehmen, um die Adresse zu ändern und das Paket zu erhalten. Da aber die zuerst angegebene Lieferadresse ungültig ist, kann sich der Betrüger bei PayPal beschweren, dass er das Paket nie erhalten hat, und eine Rückerstattung verlangen.

    Die Betrüger gehen dabei auf verschiedene Weise vor. Sie können eine bestimmte Versandart oder ein bestimmtes Versandunternehmen verlangen oder ein Etikett für den kostenlosen Rückversand an den Verkäufer senden. Mit diesen Methoden haben sie die Möglichkeit, das Paket an die korrekte Adresse umzuleiten, ohne dass der Verkäufer dies mitbekommt. Und da die ungültige Adresse in den Transaktionsdaten angegeben ist, kann PayPal die Erstattung gewähren.

    Um diese Art von PayPal-Erstattungsbetrug zu vermeiden, sollten Sie einen Liefernachweis vorsehen (bei dem der Käufer bei Erhalt der Ware unterschreiben muss) und niemals einer Änderung der Lieferadresse zustimmen, wenn die Zahlung schon erfolgt ist.

    Vorauszahlungen

    Vorauszahlungsbetrügereien beschränken sich nicht auf PayPal. Bei dieser Betrugsart wird Ihnen mitgeteilt, dass eine große Summe zu Ihnen unterwegs ist (z. B. eine Erbschaft oder ein Lotteriegewinn), Sie aber erst eine relativ geringe Vorauszahlung leisten oder persönliche Daten angeben müssen. Die angegebene Zahlungsadresse ist zwar echt, aber das Geld, das Ihnen versprochen wird, existiert nicht.

    Hierbei kann auch eine gefälschte PayPal-Zahlungsbestätigung eingesetzt werden. Wenn Sie auf den enthaltenen Link klicken, verlieren Sie am Ende Geld. Bei PayPal gelten glücklicherweise Sicherheitsmaßnahmen, sodass jede Transaktion auf Sicherheit überwacht wird, aber einige Betrügereien können dennoch durchs Netz schlüpfen.

    Gefälschte oder gehackte Konten

    Einige PayPal-Betrüger erstellen gefälschte Konten, die vorgeben, von einer Wohltätigkeitsorganisation zu stammen, und bitten dann um Spenden. Die E-Mail oder Website kann imitiert sein – wenn die Betrüger sich als echte Wohltätigkeitsorganisation ausgeben – oder sieht einfach überzeugend genug aus, um als seriös durchzugehen. Die Betrüger können sogar mithilfe von Call-ID-Spoofing eine gefälschte Telefonnummer verwenden.

    Wenn Sie die Legitimität einer Wohltätigkeitsorganisation oder einer Zahlungsaufforderung nicht überprüfen, werden Sie das Geld – und auch die positive Wirkung Ihrer Spende – wahrscheinlich nie wieder sehen. Wohltätigkeitsorganisationen werden häufig für diese Art von PayPal-Betrug genutzt, da sie an die Großzügigkeit der Opfer appellieren und im Gegensatz zu einem gefälschten Shop keine Gegenleistung erwartet wird.

    Prüfen Sie daher die Angaben des Empfängers sorgfältig und informieren Sie sich über die Seriosität der Wohltätigkeitsorganisation. Viele Wohltätigkeitsorganisationen akzeptieren keine Spenden über PayPal. Wenn es eine seriöse Website der Wohltätigkeitsorganisation gibt, auf der nach Spenden gefragt wird, spenden Sie direkt über die Website und nicht über E-Mail-Links, da diese Links gefälscht sein könnten.

    Vorgetäuschte Zahlungen

    Bei vorgetäuschten Zahlungen sind in der Regel Händler die Opfer. Der „Käufer“ schickt eine gefälschte PayPal-Zahlungsbestätigung per E-Mail. Der Verkäufer verschickt die Ware in dem Glauben, die Zahlung erhalten zu haben. Später stellt sich heraus, dass die Zahlung nur vorgetäuscht war.

    PayPal kann den Artikel zwar ohne Transaktionsnachweis nicht wiederbeschaffen, aber Sie können überprüfen lassen, ob die E-Mail seriös war, indem Sie einen Screenshot davon an PayPal senden.

    Andere Arten von PayPal-Betrug sind z. B. Liebesbetrug und Tech-Support-Betrug. Obwohl PayPal im Allgemeinen ein sicherer Zahlungsdienst für Online-Transaktionen mit kleinen Unternehmen ist, sollten Sie bei allen Situationen hellhörig werden, bei denen Sie an der Rechtmäßigkeit einer Transaktion zweifeln – sowohl als Käufer als auch als Verkäufer.

    Was ist zu tun, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind?

    Wenn Sie glauben, Opfer eines PayPal-Betrugs geworden zu sein, sollten Sie Ihr Konto sofort absichern. Ändern Sie Ihr Kontopasswort in ein sicheres Passwort und benachrichtigen Sie PayPal sofort, wenn Sie durch den Betrug Geld verloren haben – manchmal erstattet PayPal das Geld. Den Betrug können Sie im Center für Konfliktlösungen von PayPal melden.

    Melden Sie den Betrug schließlich auch der Polizei, denn die meisten Betrügereien stellen eine Straftat dar oder hängen mit einer solchen zusammen. Eine Anzeige bei der Polizei wird zwar wenig dabei helfen, Ihr Geld nach einem Betrug wiederzubekommen, aber sie kann eventuell weitere Betrügereien derselben Täter verhindern.

    Wenn Sie glauben, dass Ihre Daten durch einen Betrug gefährdet wurden, können Sie den Einsatz von Datensicherheits-Tools wie Avast BreachGuard erwägen. Avast BreachGuard benachrichtigt Sie automatisch, wenn Ihre persönlichen Daten Teil eines Datenlecks waren, damit Sie Ihre Passwörter ändern und Ihre Online-Konten absichern können.

    Holen Sie es sich für Mac

    Holen Sie es sich für Mac

    Holen Sie es sich für PC

    Holen Sie es sich für PC

    So melden Sie eine betrügerische E-Mail an PayPal

    PayPal hat ein Standardverfahren für die Meldung von Betrug. Phishing-E-Mails sollten an phishing@paypal.com weitergeleitet werden, und die E-Mail sollte aus Ihrem Posteingang gelöscht werden. Wenn Sie glauben, dass Ihr Konto kompromittiert wurde, ändern Sie Ihr Passwort und aktualisieren Sie Ihre Sicherheitsfragen, bevor Sie Ihr PayPal-Konto wieder verwenden.

    Wenn Sie einen Betrug im Zusammenhang mit unbefugter Nutzung oder betrügerischen Aktivitäten vermuten, verwenden Sie die Funktion „Problem melden“ im PayPal-Center für Konfliktlösungen. Wählen Sie dort die zu beanstandende Transaktion aus und folgen Sie den Anweisungen. Wenn der Betrug zu einem Identitätsdiebstahl geführt hat, melden Sie diesen bei den zuständigen Behörden.

    Wie vermeide ich, Opfer von Betrug auf PayPal zu werden?

    Um zu vermeiden, dass Sie Opfer eines Betrugs bei PayPal (oder einer anderen Zahlungsplattform) werden, sollten Sie die Echtheit jeder E-Mail und jeder Transaktion überprüfen, bevor Sie persönliche oder finanzielle Informationen weitergeben oder Waren an einen Käufer senden.

    Befolgen Sie außerdem die folgenden grundlegenden Tipps, um sich vor Betrug bei PayPal und anderen Plattformen zu schützen:

    • Achten Sie auf Rechtschreibfehler oder eine ungewöhnliche Domäne in der E-Mail-Adresse, z. B. .vip, .gdn, .win – dies sind verräterische Anzeichen für verdächtige Aktivitäten.

    • Seien Sie skeptisch: Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein (z. B. die Ankündigung einer großen Summe Geld), ist es das wahrscheinlich auch.

    • Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, die angeblich von PayPal stammen. Wenn es ein Problem mit Ihrem Konto gibt, melden Sie sich direkt bei PayPal an und prüfen Sie dies dort.

    • Nutzen Sie keine Lieferdienste, die Sie nicht kennen.

    • Geben Sie keine persönlichen Informationen wie Passwörter oder andere Anmeldedaten weiter.

    • Melden Sie sich für das Verkäuferschutzprogramm von PayPal an, um sich als Online-Verkäufer zusätzlich vor Betrug zu schützen.

    Grammatik- und Zeichensetzungsfehler oder Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind klassische Anzeichen für Betrugs-E-Mails.

    Schutz vor Betrug mit Avast

    Einen guten Schutz vor einem PayPal-Betrug erzielen Sie, wenn Sie Ihr eigenes Gerät schützen. Avast One ist eine allumfassende, leistungsstarke Sicherheitslösung für Online-Bedrohungen. Die preisgekrönte Engine zur Erkennung von Bedrohungen blockiert Viren und Malware, und die Datenüberwachungs-Tools warnen Sie, falls Ihre Online-Konten jemals gefährdet werden.

    Holen Sie sich Avast One noch heute und stellen Sie sicher, dass alle Ihre Online-Konten vor PayPal-Betrug und allen anderen Online-Bedrohungen geschützt sind.

    Holen Sie sich mit Avast One leistungsstarken Schutz vor Online-Betrug

    KOSTENLOSE INSTALLATION

    Holen Sie sich mit Avast One leistungsstarken Schutz vor Online-Betrug

    KOSTENLOSE INSTALLATION
    Andere Bedrohungen
    Sicherheit
    Danielle Bodnar
    23-08-2022