Scannen Sie die URL zunächst mit einem speziellen Link-Sicherheitsprüfer (z. B. dem Google Transparenzbericht oder Avast Link Checker) auf versteckte Malware oder Phishing, bevor Sie auch nur auf den Link klicken. Überprüfen Sie auf der Website die Adressleiste des Browsers. Vergewissern Sie sich, dass die Verbindung mit HTTPS gesichert ist (d.h., achten Sie auf das Schloss-Symbol), und klicken Sie auf das Schloss, um das SSL-Zertifikat anzuzeigen. Wenn es für ein völlig anderes Unternehmen ausgestellt wurde oder abgelaufen ist, verlassen Sie die Seite sofort.
Führen Sie als Nächstes eine "Transparenzprüfung" durch, indem Sie nach der Postanschrift eines Firmensitzes und einer verifizierten Telefonnummer suchen; Betrüger stellen selten solche Nachweise bereit. Überprüfen Sie den Ruf der Website auf unabhängigen Plattformen wie Trustpilot oder dem Better Business Bureau, wenn Sie sich in den USA oder Kanada befinden. Achten Sie genau auf Preise, die "zu gut sind, um wahr zu sein", auf verdächtige Popups, die "Dringlichkeit" erzeugen sollen und auf Malvertising, mit dem man Sie unter Druck setzen will, sensible Daten herauszugeben.
Achten Sie außerdem auf Typosquatting, also kleine, unauffällige Rechtschreibfehler in der URL – wie etwa amozon.com statt amazon.com – ein klassisches Merkmal einer geklonten Website, die Ihre Zugangsdaten abgreifen soll.