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So prüfen und überwachen Sie die Temperatur der CPU

Bei hohen CPU-Temperaturen kann Ihr PC sich überhitzen, was Probleme wie Systemabstürze oder Hardwareschäden nach sich ziehen kann. Hier erfahren Sie, wie Sie die Kerntemperatur unter Windows überprüfen und mit Spezialsoftware die Temperatur der CPU überwachen können. Anschließend können Sie die Wärmeentwicklung reduzieren, indem Sie Datenmüll beseitigen und mit einem zuverlässigen PC-Optimierungsprogramm Gigabytes an Speicherplatz freigeben.

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Aktualisiert am April 01, 2026
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    Überprüfen der CPU-Temperatur unter Windows 10/11

    Der einfachste Weg, die Temperatur Ihrer CPU (Central Processing Unit) zu überprüfen, ist die Installation eines kostenlosen Tools zur Überwachung der Temperaturwerte einschließlich Spitzen oder Anomalien. Sie können die aktuelle Temperatur aber auch ohne zusätzliche Software über den CPU-Monitor prüfen, der Bestandteil des integrierten BIOS/UEFI-Tools von Windows ist.

    Über BIOS/UEFI

    Das BIOS/UEFI (die System-Firmware) Ihres PCs enthält eine integrierte CPU-Temperaturanzeige. Sie zeigt die Temperatur im Leerlauf an, d. h., der sodass angezeigte Wert liegt in der Regel niedriger als bei normalem Betrieb. Darüber hinaus wird nur die aktuelle Temperatur angezeigt – Änderungen im Zeitverlauf lassen sich auf diese Weise nicht überwachen.

    BIOS (Basic Input/Output System) und UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) sind Firmware-Typen, die die Hardware Ihres Computers initialisieren und das Betriebssystem starten. UEFI ist auf den meisten modernen Geräten (darunter unter Windows 11) der Standard, die beiden Begriffe werden jedoch häufig synonym verwendet.

    Methode 1: Beim Systemstart

    1. Gehen Sie zu Start > Schaltfläche Ein/Aus > Neu starten.

    2. Drücken Sie beim Hochfahren des Computers wiederholt die auf dem Bildschirm angezeigte Taste (in der Regel Entf, F2, F10, Esc oder F12).

    3. Wählen Sie Hardware Monitor (auf manchen Geräten unter PC-Integritätsprüfung, H/W Monitor oder Erweitert) > Überprüfen Sie die angezeigten CPU-Temperaturen.

    4. Drücken Sie Esc > Beenden ohne Speichern, oder folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um das BIOS/UEFI zu verlassen.

    Methode 2: Über die Windows-Einstellungen

    1. Gehen Sie zu Start > Einstellungen > System > Wiederherstellung.

    2. Klicken Sie unter Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.

    3. Klicken Sie nach dem Neustart auf Fehlerbehebung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmware-Einstellungen > Neu starten.

    4. Ihr PC startet automatisch im UEFI. Suchen Sie die CPU-Temperatur in Menüs wie Hardware Monitor, PC-Integritätsprüfunt, H/W Monitor oder Erweitert.

    5. Drücken Sie Esc > Beenden ohne Speichern (oder folgen Sie den Bildschirmanweisungen), um das UEFI zu verlassen.

    Ohne BIOS/UEFI

    BIOS und UEFI sind zwar äußerst praktisch – für die Überwachung von CPU-Temperaturen sind sie jedoch wenig geeignet, da sie den PC nicht während des normalen Betriebs beobachten können. Da CPUs sich beim Start kaum überhitzen, benötigen Sie für die Temperaturüberwachung während einer Arbeitssitzung in der Regel Software von Drittanbietern.

    Es gibt eine Reihe beliebter Tools zur CPU-Überwachung, darunter:

    • Core Temp: Schlank, mit übersichtlicher Benutzeroberfläche – konzentriert sich auf die Temperaturen der einzelnen CPU-Kerne bei minimaler Auswirkung auf das System.

    • HWiNFO: Äußerst detaillierte, professionelle Überwachung mit Echtzeit-Sensoren, Log-Dateien und Hardware-Diagnose.

    • Open Hardware Monitor: Kostenloses Open-Source-Tool zur grundlegenden Überwachung der Temperaturen von CPU, GPU und Lüftern.

    • SpeedFan: Hoch entwickeltes Dienstprogramm, das Temperaturen überwacht und auf unterstützten Systemen eine manuelle Lüftersteuerung ermöglicht – am besten für ältere Systeme geeignet.

    • AMD System Monitoring: Offizielles AMD-Tool, optimiert für Ryzen-CPUs, präzise Anzeige von Temperaturen und Leistungsmetriken.

    Sie können diese Drittanbieter-Tools während Ihrer aktiven Gaming- oder Arbeitssitzung ausführen lassen, um die Temperaturen im Zeitverlauf zu überwachen und sich ein genaues Bild der CPU-Temperaturen im normalen PC-Betrieb zu verschaffen.

    So überprüfen Sie Ihre CPU-Temperaturen mit Core Temp:

    1. Laden Sie Core Temp herunter, installieren Sie die App, und starten Sie sie.

    2. Überprüfen Sie den Abschnitt Temperaturanzeigen:

      1. Max und Min zeigen die höchste und niedrigste gemessene Prozessortemperatur für jeden Kern.

      2. Last zeigt die aktuelle CPU-Auslastung. Eine hohe Auslastung korreliert in der Regel mit einer hohen Temperatur.
        So überprüfen Sie Ihre CPU-Temperaturen in der Core Temp-App:

    So überprüfen Sie Ihre CPU-Temperatur mit HWInfo:

    1. Laden Sie HWiNFO herunter, installieren Sie die App, und starten Sie sie.

    2. Wählen Sie Nur Sensoren > Starten.

    3. Suchen Sie in der Sensor-Liste nach:

      1. CPU Package: zeigt die Gesamttemperatur der CPU (bester allgemeiner Messwert).

      2. CPU (Tctl/Tdie): zeigt die CPU-Haupttemperatur, die für die Kühlungssteuerung und thermische Drosselungsentscheidungen herangezogen wird.

      3. Kerntemperaturen: zeigen die Wärmewerte der einzelnen Kerne.

    So überprüfen Sie Ihre CPU-Temperaturen mit SpeedFan:

    1. Laden Sie SpeedFan herunter, installieren Sie die App, und starten Sie sie.

    2. Suchen Sie im Hauptbildschirm nach den Temperaturen für CPU, Core oder Core 0/Core 1.

    Was ist die durchschnittliche CPU-Temperatur?

    Eine durchschnittliche CPU-Temperatur bei normaler Auslastung liegt je nach Prozessor zwischen 40–65 °C (104 bis 149 °F). Bei intensiveren Anwendungen oder Spielen kann die normale CPU-Temperatur auf 70–80 °C (158 bis 176 °F) ansteigen.

    Auf einem Ultrabook – einem sehr dünnen, leichten Laptop mit äußerst wenig Innenraum – liegt die durchschnittliche Kerntemperatur während eines normalen Arbeitstags bei etwa 75 °C (167 °F).

    In den meisten Fällen gilt eine CPU-Temperatur von 80–85 °C (176–185 °F) oder mehr als bedenklich. Wenn solche Temperaturen erreicht werden, insbesondere wenn Sie keine Spiele spielen oder ressourcenintensive Programme ausführen, könnte ein ernsthaftes Problem vorliegen.

    CPU-Temperaturen liegen zwischen 40 °C (niedrig) und 65 °C (hoch). Die Temperaturen können je nach CPU-Typ und den ausgeführten Aufgaben variieren. Versuchen Sie, die Temperaturen im Bereich von 40 und 65 °C (104–149 °F) zu halten.

    Was gilt als normale CPU-Temperatur beim Gaming?

    Bei einem Desktop-Gaming-PC mit ausreichender Kühlung und einer High-End-CPU sind CPU-Temperaturen um die 50 °C (122 °F) normal, ohne dass etwas allzu Anspruchsvolles ausgeführt wird.

    • Eine normale CPU-Temperatur auf einem für Gaming optimierten System liegt in der Regel zwischen 65–85 °C (149–185 °F).

    • Durchschnittliche Temperaturen über 85 °C (185 °F) sind bei intensivem Gaming oder anderen CPU-lastigen Aufgaben für einige Minuten vertretbar, doch anhaltende Temperaturen in diesem Bereich können die Lebensdauer der CPU verkürzen.

    Wie erkenne ich, ob die CPU überhitzt ist?

    Eine Überhitzung der CPU lässt sich durch Überwachung der CPU-Temperatur feststellen. Liegt sie bei Ihrem normalen PC über längere Zeit über 80 °C (176 °F) oder bei Ihrer Gaming-CPU über 85 °C (185 °F), überhitzt sich das Gerät wahrscheinlich.

    Außerdem fühlt sich ihr Computer wahrscheinlich heiß an, und Sie bemerken möglicherweise Leistungsprobleme, etwa:

    • Software, die ruckelt, einfriert oder abstürzt.

    • Das System fährt unerwartet herunter.

    • Die Computer-Lüfter laufen lauter als gewöhnlich.

    Anhaltende Phasen mit hohen Temperaturen können Hardware schnell altern lassen – deshalb hilft ein PC-Temperaturmonitor dabei, Überhitzung möglichst zu vermeiden und Ihren Computer langfristig in gutem Zustand zu erhalten.

    So überwachen Sie kontinuierlich die Temperatur der CPU

    Die CPU-Temperatur lässt sich mithilfe von Drittanbieter-Tools wie Core Temp, HWMonitor und NZXT CAM kontinuierlich überwachen. Die Überwachung Ihrer CPU-Temperatur ist wichtig, wenn Sie mit anspruchsvollen Anwendungen arbeiten, z. B. Videobearbeitungs-Software, Gaming, oder wenn Sie Ihren Computer in direktem Sonnenlicht nutzen. Diese Faktoren können zu einer Überhitzung der CPU beitragen.

    Nutzung von CPU-Überwachungsfunktionen von Drittanbietern

    Einige der Tools, mit denen Sie Ihre CPU-Temperatur überprüfen können, sind auch als Überwachungsfunktionen verfügbar, die Sie regelmäßig über Temperaturveränderungen Ihres Prozessors informieren.

    Hier sind einige der wichtigsten CPU-Monitoring-Tools von Drittanbietern für eine kontinuierlich Überwachung:

    • HWiNFO: Detaillierte Überwachung von CPU, GPU, Spannungen und Lüfterdrehzahlen in Echtzeit mit Log-Datei-Funktion.

    • Core Temp: Ein schlankes Tool, das die Temperaturen der einzelnen Kerne kontinuierlich anzeigt und anpassbare Warnmeldungen für sicheren Betrieb bereitstellt.

    • Open Hardware Monitor: Kostenlose Open-Source-Software, die CPU-, GPU- und Systemsensoren im Zeitverlauf überwacht.

    • SpeedFan: Bewährtes Tool zur Überwachung von Temperaturen und Lüfterdrehzahlen mit Langzeit-Lüftersteuerung und Leistungsanpassungen.

    • HWMonitor: Einfache, zuverlässige Protokollierung von CPU-, GPU- und Motherboard-Sensordaten zur fortlaufenden Beobachtung (einige Funktionen sind kostenpflichtig).

    • AIDA64: Professionelle Suite für kontinuierliche Systemüberwachung, Stresstests und detaillierte Sensor-Berichte.

    • NZXT CAM: Visuell ansprechende, benutzerfreundliche Überwachung mit Verlaufsgraphen für CPU, GPU und die allgemeine Systemauslastung.

    • MSI Afterburner: Hauptsächlich für GPUs gedacht, protokolliert aber auch CPU-Temperaturen im Zeitverlauf beim Gaming oder unter Auslastung.

    • AMD Ryzen Master: Offizielles Tool von AMD zur kontinuierlichen CPU-Überwachung und mit Übertaktungsfunktionen.

    • Intel Extreme Tuning Utility (XTU): Überwacht Intel-CPUs kontinuierlich mit Log-Datei- und Stresstestfunktionen.

    Die meisten der oben genannten Tools sind unter macOS nicht verfügbar; native Mac-Optionen wie iStat Menus, Intel Power Gadget, MenuMeters oder Macs Fan Control ermöglichen jedoch eine kontinuierliche CPU-Überwachung, Echtzeit-Temperaturverfolgung und Lüftersteuerung.

    So überwachen Sie Ihre CPU-Kerntemperatur mit Core Temp:

    1. Laden Sie Core Temp herunter und installieren Sie es.

    2. Klicken Sie auf den kleinen Pfeil im Benachrichtigungsbereich der Taskleiste. Die angezeigten Zahlen entsprechen den Temperaturen Ihrer CPU-Kerne – in der Regel werden zwei bis vier Werte angezeigt.
      Um Ihre CPU-Temperaturen in Core Temp zu überprüfen, klicken Sie einfach auf den Pfeil in Ihrer Taskleiste.

    3. Klicken Sie auf eine der Zahlen, und ziehen Sie sie in Ihre Taskleiste. Ihre CPU-Temperaturen in Echtzeit sind nun auf einen Blick sichtbar.
      Ziehen Sie die CPU-Temperaturen in Ihre Taskleiste, damit Sie die Temperatur Ihres Computers jederzeit in Echtzeit überwachen können.

    4. Um nur die höchste Temperatur eines beliebigen Kerns anzuzeigen, öffnen Sie Core Temp > Optionen > Einstellungen > Benachrichtigungsbereich > Wählen Sie Höchste Temperatur pro Prozessor > OK.

      Ändern der Einstellungen in Core Temp zur Anzeige der höchsten Temperatur pro Prozessor

    Wie kann ich die Temperatur meiner AMD-CPU überwachen?

    Sie können AMD-CPU-Temperaturen mit AMD Ryzen™ Master überwachen, das gleichzeitig Echtzeit-Daten zu Temperatur, Spannungen, Taktfrequenzen und anderen CPU-Metriken liefert.

    So überwachen Sie AMD-CPU-Temperaturen mit AMD Ryzen™ Master:

    • Herunterladen, installieren und starten Sie AMD Ryzen™ Master > Schauen Sie unter Temperatur oder CPU nach den CPU-Temperaturen in Echtzeit.

    Für Hardware sowohl von AMD als auch von Intel gilt: Ziehen Sie Spezial-Optimierungssoftware wie Avast Cleanup in Betracht, um Ihr System für maximale Prozessorleistung zu optimieren.

    Überwachung der CPU-Temperatur beim Gaming

    Als Gamer können Sie Ihre CPU-Temperatur mit MSI Afterburner im Vollbildmodus überwachen. Das Tool blendet diskret einen Messwert über Ihrem Gameplay ein, ohne Sie beim Spielen zu stören. Das CPU-Monitoring-Tool basiert auf dem RivaTuner Statistics Server (RTSS), der im Lieferumfang von MSI Afterburner enthalten ist.

    So überwachen Sie Ihre CPU-Temperaturen beim Gaming:

    • Laden Sie MSI Afterburner herunter, installieren und starten Sie es > Klicken Sie auf das Symbol Einstellungen > Wählen Sie die Registerkarte Überwachung aus > CPU-Temperatur > Im Bildschirm-Display anzeigen.
      Ändern der Einstellungen in MSI Afterburner zur Anzeige der CPU-Temperatur beim Gaming

    Sie können auf der Registerkarte Überwachung auch GPU-Temperaturen, RAM-Nutzung oder andere wichtige statistische Werte anzeigen. Wenn Sie Ihr Spiel starten, werden Ihre CPU-Temperaturen und andere ausgewählte Metriken oben links auf dem Bildschirm eingeblendet.

     Eine In-Game-Anzeige mit Informationen wie CPU-Temperatur und FPS.

    Warum ist die CPU-Temperatur so hoch?

    Ihre CPU führt jede Sekunde Millionen von Operationen aus und erzeugt dabei erhebliche Wärme. Temperaturen können besonders bei ressourcenintensiven Aufgaben, beim Übertakten, bei nachlassender Leistung der Kühlerlüfter oder wenn Staub oder schlechte Belüftung den Luftstrom behindern schnell ansteigen.

    Wenn diese Temperaturen unbemerkt zu stark ansteigen, kann es zu Systeminstabilität, Abstürzen, Leistungseinbußen und sogar dauerhaften Hardwareschäden kommen.

    Hier finden Sie weitere Informationen zu einigen der häufigsten Ursachen hoher CPU-Temperaturen:

    • Ressourcenintensive Vorgänge: Eine gleichzeitige Ausführung mehrerer hochintensiver Aufgaben kann die CPU-Temperaturen in die Höhe treiben.

    • Übertakten: Durch Übertakten – das Ausreizen der GPU über ihre programmierten Grenzen hinaus – können die CPU-Temperaturen ansteigen; die Folge können Instabilität oder Drosselung sein.

    • Ein defekter PC-Lüfter: Wenn Ihr Lüfter nicht ordnungsgemäß funktioniert, sinkt die Kühlleistung – und Sie bemerken möglicherweise ungewöhnlich laute und anhaltende Lüftergeräusche.

    • Staubansammlung: Bei älteren Computern kann sich im Inneren Staub ansammeln, der die Lüfter verlangsamt und verstopft und damit die Kühlfunktionen der Hardware beeinträchtigt.

    • Zu wenig Platz für die PC-Belüftung: Wenn Ihr PC auf einer Oberfläche steht, die die Luftzirkulation behindert, oder wenn Sie einen besonders flachen Laptop haben, ist möglicherweise nicht genug Platz für eine wirksame Belüftung vorhanden. Stellen Sie Ihren Computer auf eine harten, ebene Fläche, die keine Luft staut – oder heben Sie ihn mit einem Laptop-Ständer an oder verwenden Sie einen Kühler.

    • Zu viel Datenmüll im System: Übermäßig viel belegter Speicherplatz und angesammelter Datenmüll erhöhen die Hintergrundaktivität und die Systemlast. Optimierungs-Tools wie Avast Cleanup entfernen Junk-Dateien automatisch.

    • Computerviren: Computerviren führen versteckte Hintergrundprozesse aus und verursachen dadurch eine höhere CPU-Auslastung und Systemlast. Spüren Sie Viren und andere Malware auf und entfernen sie sie, um die Leistung wiederherzustellen und die Sicherheit zu verbessern.

    Was ist der CPU-Übertemperaturfehler?

    Ein CPU-Übertemperaturfehler tritt auf, wenn der Prozessor einen kritischen Hitzepegel erreicht; dies zwingt das System mitunter zum Herunterfahren. Die genauen Grenzwerte hängen vom CPU-Modell ab, doch die meisten modernen Prozessoren sind so ausgelegt, dass sie sich bei etwa 100 °C (212 °F) ausschalten, um Schäden zu vermeiden.

    Häufige Ursachen sind Malware, die eine übermäßige CPU-Auslastung verursacht, schlechte Belüftung oder die Nähe zu Wärmequellen, ein ausfallendes Kühlsystem oder übermäßiges Übertakten.

    So halten Sie die CPU-Temperaturen niedrig

    Sie können die CPU-Temperaturen niedrig halten, indem Sie Hintergrundanwendungen beenden, Ihren PC und die Kühllüfter sauber halten und sicherstellen, dass Ihr System frei von Malware ist.

    Hier sind einige ausführlichere Tipps, die helfen, Ihre CPU kühl zu halten:

    • Hardware reinigen: Nehmen Sie die Abdeckung ab und säubern Sie das Innere Ihres PCs, einschließlich des CPU-Lüfters, mit Druckluft.

    • Unnötige Dateien und Apps entfernen: Den PC-Speicher zu bereinigen, kann dazu beitragen, den Rechenaufwand für Hintergrundaktivitäten zu reduzieren.

    • Verwenden Sie einen Laptop-Ständer: Ein Ständer, der Ihren Laptop von der Unterlage abhebt, kann die Luftzirkulation verbessern und einer Überhitzung vorbeugen.

    • Halten Sie Ihre Umgebung kühl: Setzen Sie Ihren Laptop oder PC nicht direktem Sonnenlicht aus, und halten Sie die Umgebungstemperatur möglichst niedrig. Schalten Sie Ihren Laptop immer aus, oder versetzen Sie ihn in den Leerlauf- oder Schlafmodus, bevor Sie ihn in eine Tasche oder Hülle stecken.

    • Tauschen Sie Ihren Lüfter aus: Wenn die Lüfter in Ihrem PC ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, ersetzen Sie sie durch einen leistungsstärkeren Luftkühler oder installieren Sie eine Flüssigkeitskühlung.

    • Erneuern Sie Ihre Wärmeleitpaste: Wärmeleitpaste ist eine Substanz zur Verbesserung der Wärmeübertragung zwischen Ihrer CPU und dem Kühlkörper. Sie kann sich mit der Zeit zersetzen, was zu Überhitzungsproblemen beiträgt. Wenn Sie Ihren Computer schon einige Jahre oder länger besitzen, kann das Auftragen neuer Paste die Wärmeübertragung verbessern.

    • Halten Sie Ihren PC frei von Malware: Manche Viren verursachen eine konstant hohe CPU-Nutzung und dadurch eine drastische Steigerung der Auslastung der Prozessorkerne und damit der Temperatur. Installieren Sie ein kostenloses Antivirusprogramm, das Ihren PC kontinuierlich auf Bedrohungen überwacht und Malware entfernt, bevor sie Schaden anrichten kann.

    • Hintergrundanwendungen schließen: Nutzen Sie ein spezielles PC-Bereinigungsprogramm, das ressourcenfressende Apps automatisch in den Ruhezustand versetzt und so die Systemlast reduziert.

    • Probieren Sie ein PC-Optimierungstool aus: Tools wie die Windows-Speicheroptimierung oder die Datenträgerbereinigung – oder dedizierte Software wie Avast Cleanup – können Leistungsbremsen aufspüren und dafür sorgen, dass Ihr PC flüssig läuft.

    Sorgen Sie für einen reibungslosen Betrieb Ihres PCs mit Avast Cleanup

    Ein Computer, der mit unnötigen Dateien vollgeladen ist, neigt eher zu Überhitzung, Verlangsamungen und sogar Abstürzen. Avast Cleanup entfernt Junk-Dateien, optimiert Hintergrund-Apps und verbessert die Effizienz: Dadurch trägt die App dazu bei, Ihre CPU kühl zu halten und Ihr System reibungslos zu betreiben – egal, ob Sie spielen, arbeiten, surfen oder alles gleichzeitig tun. Testen Sie Avast Cleanup noch heute kostenlos.

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    Jeremy Coppock
    11-10-2019