Prognosen zufolge entstanden Unternehmen durch Ransomware im Jahr 2021 Kosten in Höhe von 1,85 Millionen US-Dollar . Weltweit dürfte dieser Betrag bis 2031 auf 265 Milliarden US-Dollar anwachsen. Unternehmen, welche es verstehen, Ransomware-Angriffen vorzubeugen, können die eigene Anfälligkeit für Online-Bedrohungen deutlich reduzieren. Derzeit gibt es mehrere Faktoren, die Ihr Risiko erhöhen können, Opfer eines Angriffs zu werden, darunter veraltete Software oder Geräte, nicht gepatchte Browser bzw. Betriebssysteme, schwache oder nicht vorhandene Backups oder mangelnde Investitionen in Cybersicherheitslösungen.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie Antivirus- und Anti-Malware-Lösungen für Ihr gesamtes Unternehmensnetzwerk installieren, denn dies gewährleistet, dass Ihre Systeme regelmäßig aktualisiert werden, was sie vor neuartigen und aufkommenden Cyberbedrohungen schützt. Diese Software sollte durch weitere Schutzmechanismen unterstützt werden. Hier einige Beispiele:
- Die Implementierung eines Disaster Recovery-Plans: So können Sie den Prozessen und Protokollen in Ihrem Unternehmen Nachdruck verleihen und die Rollen der Personen und Kontakte festlegen, die im Falle eines Cyberangriffs benachrichtigt werden müssen.
- Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Um das Risiko von Ransomware-Angriffen zu minimieren, sollten Backups und Least-Privilege-Zugriffsprinzipien eingeführt werden. Die rollenbasierte Zugriffskontrolle stellt mitunter auch eine zusätzliche Sicherheitsebene dar, da sie den Zugriff der Mitarbeiter auf Daten einschränkt, die sie für ihre spezifischen Tätigkeiten nicht benötigen.