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Avast Academy Privatsphäre Digitales Leben Was ist die Yubo Dating-App und was müssen Eltern wissen?

Was ist die Yubo Dating-App und was müssen Eltern wissen?

Soziale Medien können trügerisch sein. Wie sicher ist Yubo also? Yubo positioniert sich als App, mit deren Hilfe junge Leute Freunde finden können, aber die App kann auch missbraucht werden. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was die Yubo-App ist, welche Sicherheitsfunktionen sie hat und wie Sie das Gerät und die Online-Aktivitäten Ihres Teenagers mit Avast One sicherer machen können.

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Academy-What-Is-the-Yubo-Dating-App-and-What-Do-Parents-Need-to-Know-Hero
Verfasst von Danielle Bodnar
Veröffentlicht am September 11, 2023

Was ist Yubo?

Yubo, früher bekannt als Yellow, ist eine App, die Teenagern helfen soll, neue Freunde zu finden und online Kontakte zu knüpfen. Sie wird wegen ihrer Funktion zum Streichen nach links und rechts und ihrer Ausrichtung auf die Zielgruppe der 13- bis 17-Jährigen auch als „Tinder für Teenager“ bezeichnet. Viele Jugendliche nutzen Yubo genau wie Tinder zum Dating, auch wenn die App von Yubo nicht speziell so vermarktet wird.

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Dieser Artikel enthält :

    Yubo hat ein markantes gelbes Logo und hat Nutzer in aller Welt, einschließlich Europa und Nordamerika. Yubo-Nutzer können miteinander chatten, Videos austauschen, gemeinsam Spiele spielen und Livestreams übertragen.

    In den App-Stores gibt es derzeit widersprüchliche Altersempfehlungen für Yubo. Der App Store stuft die App mit 17+ ein und bringt damit seine Meinung zum Ausdruck, dass Yubo für die meisten 13- bis 17-Jährigen nicht geeignet ist. Der Google Play Store wiederum stuft Yubo als App für Teenager ein, d. h. es ist für Kinder ab 13 Jahren geeignet. Wie also funktioniert Yubo und wie konnte es von den beiden größten Smartphone-App-Stores so gegensätzliche Bewertungen erhalten?

    Die Yubo-App, auch als „Tinder für Teenager“ bezeichnet, im Google Play Store

    Wie funktioniert Yubo?

    Yubo ist zwar keine Dating-App im eigentlichen Sinne, aber Yubo funktioniert ähnlich wie Tinder und ermöglicht es den Nutzern, Freunde hinzuzufügen, indem sie Profile mit dem Finger nach rechts und links streichen. Diejenigen, die einander jeweils nach rechts gestrichen haben, gelten als „Match“ und können beginnen, einander persönliche Nachrichten zu senden und Fotos auszutauschen. Die Nutzer können auch ihren Standort freigeben, um Freunde in ihrer Nähe zu finden. Diese Funktion ist jedoch für Personen unter 17 Jahren nicht verfügbar.

    Yubo kann zwar kostenlos heruntergeladen werden, die Nutzer können jedoch für ein Abonnement bezahlen, um auf weitere Funktionen zuzugreifen, z. B. um zu sehen, wer bei ihnen mit dem Finger nach rechts gestrichen und wer sich ihr Profil angesehen hat. Sie können diese Funktionen auch durch den Kauf oder das Sammeln von YuBucks, der virtuellen Währung der App, erhalten.

    Die Benutzer können einen Video-Livestream mit bis zu zehn Personen hosten oder daran teilnehmen. Außerdem können Sie spielen, chatten und Nachrichten an Freunde verschicken. Anders als bei den meisten Social-Media-Apps gibt es keine „Likes“ oder „Follower“, was den Druck auf die Benutzer reduziert. Aber es ist dennoch möglich, Freunde auf Yubo hinzuzufügen – es genügt, im Profil eines anderen Benutzers nach rechts zu streichen. Wenn dieser Benutzer dasselbe für Sie tut, sind Sie in der Yubo-App befreundet.

    Sie fragen sich, wie Sie Ihren Standort auf Yubo ändern können? Um Ihre Standortpräferenzen in der App zu ändern, gehen Sie zu Einstellungen > Sicherheit und Privatsphäre > Standort und wählen Sie Meinen Standort benutzen (um Freunde in der Nähe zu finden) oder Meine Stadt verbergen (vor anderen Benutzern). Aber Vorsicht: Standortdaten werden zwar in der Regel automatisch von der App registriert, einige Nutzer haben allerdings behauptet, ihren GPS-Standort zu fälschen.

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    Und falls Sie sich Sorgen machen, wie Sie ein Yubo-Abonnement kündigen: Sie können Ihr Abonnement sofort über den Google Play Store oder den App Store von Apple kündigen.

    Sicherheitsfunktionen der Yubo-App

    Da diese App sich an Jugendliche richtet, versichert Yubo, dass die Sicherheit der Benutzer oberste Priorität hat. Die Yubo-App verfügt über strengere Sicherheitsfunktionen als die meisten anderen Social-Media-Apps, die mit Yubo vergleichbar sind – sie überprüft, ob die Benutzer ihr Alter wahrheitsgemäß angegeben haben und ob die Inhalte, die sie teilen und auf die sie zugreifen, für ihre Altersgruppe geeignet sind.

    Technologie

    Yubo verwendet über eine Partnerschaft mit Yoti, einem Unternehmen für digitale Identität, eine Gesichtserkennungstechnologie , um das Alter jedes Benutzers zu überprüfen. Die Benutzer machen ein Foto von sich selbst, das dann gescannt wird, um abzuschätzen, ob das Aussehen des Benutzers dem von ihm angegebenen Alter entspricht.

    Yoti behauptet, das Alter mit einer Genauigkeit von 98,9 % zu schätzen. Falls das Foto eines Nutzers nicht mit seinem Alter übereinzustimmen scheint, ist eine zusätzliche Verifizierung erforderlich, bevor der Nutzer sein Yubo-Login erhält.

    Darüber hinaus gelten bei Yubo strenge Richtlinien für Profilbilder, die deutliche Fotos der Gesichter der Benutzer sein müssen. Die Bildabgleichstechnologie von Yubo kann gefälschte Profilfotos erkennen – das geht weit über die Sicherheitsfunktionen von Snapchat für Kinder hinaus.

    Yubo schaltet außerdem keine Werbung und ist damit weniger anfällig für bestimmte Betrugsversuche, Viren und Malware. Andere Arten von Betrug sind natürlich trotzdem über DMs oder Chats außerhalb der App möglich.

    Community-Richtlinien

    Als App für Teenager hat Yubo strengere Community-Richtlinien als ähnliche Apps. Zusätzlich zu den üblichen Verboten von Nacktheit, Drogenkonsum und Gewaltdarstellungen verbietet Yubo seinen Nutzern auch die Verbreitung von Hassreden. Es ist eine inklusive App mit 35 Geschlechtsidentitäten und 50 Pronomen, die in Profilen verwendet werden können.

    Um sicherzustellen, dass der Verhaltenskodex von Yubo eingehalten wird, setzt das Unternehmen eine Kombination aus KI-Algorithmen und menschlichen Moderatoren zur Überwachung der Aktivitäten ein. Alle Livestreams werden überwacht, und Yubo greift sofort ein, wenn unangemessene Inhalte oder unangemessenes Verhalten festgestellt werden. Auch Direktnachrichten werden auf Verstöße überwacht.

    Benutzereinstellungen

    Die Benutzer können außerdem ihre Einstellungen anpassen, um ihre Profile sicherer zu machen. Sie können ihren Standort verbergen, Benutzer blockieren, zu denen sie keinen Kontakt wünschen, und ihre Kamera und ihr Mikrofon ausschalten.

    Und die Benutzer können unangemessene Inhalte melden, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

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    Falls Sie oder Ihr Kind weitere Konten in sozialen Medien haben, sollten Sie auch Ihre Datenschutzeinstellungen in Facebook und Instagram ändern.

    Was Eltern über Yubo wissen müssen

    Yubo hat zwar viele Sicherheitsfunktionen, aber keine App ist vollkommen sicher. Die Altersüberprüfungstechnologie von Yubo mag zwar ausgeklügelt sein, ist aber nicht zu 100 % genau. Es ist also durchaus möglich, dass gefälschte Profile genehmigt werden.

    Eltern sollten wissen, dass bestimmte Funktionen auf Yubo nicht auf den Freundeskreis eines Benutzers beschränkt sind. Manche Spiele und sämtliche Livestreams in der App sind öffentlich, sodass beliebige Benutzer, auch Fremde, teilnehmen können. Darüber hinaus können die Benutzer Details wie Telefonnummern und andere Social-Media-Profile austauschen, um den Kontakt von Yubo weg zu verlagern, wo es möglicherweise keine Sicherheitsüberwachung gibt.

    Eltern müssen auch das digitale Schutzalter in ihrem Land kennen. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel liegt das digitale Schutzalter bei 13 Jahren. Aber in Ländern wie Kanada, wo es bei 16 Jahren liegt, ist ein Teil der Zielgruppe von Yubo offiziell gesehen zu jung, um die App ohne elterliche Zustimmung zu nutzen.

    Wenn Sie zum Schutz der digitalen Sicherheit Ihrer Familie beitragen möchten, können Sie die Bildschirmzeit Ihrer Kinder überwachen und eine Kindersicherung auf iPhones, Macs, PCs oder Android-Geräten einrichten, um unangemessene Apps und Inhalte zu blockieren.

    Was sind die Risiken?

    Wie alle Anwendungen für soziale Medien birgt auch Yubo einige Risiken. Cybermobbing, vor allem unter Jugendlichen, ist eine der größten Gefahren im Online-Umfeld. Und im Gegensatz zum Mobbing in der Schule ist es bei Cybermobbing viel schwieriger, sich davon zu befreien, und es kann zu anderen Bedrohungen wie Doxxing führen.

    Ein weiteres Risiko für Teenager, die soziale Medien nutzen, ist das Grooming. Erwachsene, die Teenager ausnutzen wollen, lauern dort, wo sich Teenager aufhalten, suchen sich eine leicht angreifbare Zielperson und erschleichen sich deren Vertrauen, ,um sie zu bestimmten Dingen bewegen zu können.

    Eine weitere Bedrohung ist das Catfishing, bei dem Benutzer gefälschte Online-Profile erstellen, um Teenager in eine Online-Beziehung zu locken. Diese Art der Täuschung kann sehr gefährlich sein, wenn Ihr Teenager sich mit dem Betrüger persönlich trifft oder ihm Geld schickt.

    Risiken senken durch Online-Sicherheit

    Ihr Teenager mag zwar internetaffin erscheinen, aber grundlegende Online-Sicherheit ist nicht immer ganz intuitiv. Sie könnten versehentlich Ransomware, Trojaner-Malware oder einen Virus herunterladen. Jugendliche, die ihre eigenen Geräte unbeaufsichtigt benutzen, sollten mit den Sicherheitsprotokollen für das Internet vertraut sein, z. B. mit der Webcam-Sicherheit.

    Auch außerhalb des Hauses lauert Gefahr: Die GPS-Ortung ist zwar nützlich zur Orientierung, kann jedoch Gefahren für Teenager mit sich bringen, die sie nicht ausschalten. Stalker können den Standort Ihres Kindes leichter ausfindig machen und ihm folgen, ohne dass es davon weiß. Sie können helfen, diese Situationen zu vermeiden, indem Sie die Standortverfolgung deaktivieren, wenn Sie keine Karten oder Navigation verwenden.

    Jemand könnte sogar Spyware verwenden, um die Daten Ihres Kindes zu sammeln und ihm nachzuspüren – lernen Sie, wie Sie Spyware von einem Android-Gerät, iPhone oder PC entfernen, sobald sie entdeckt wird.

    Wussten Sie, dass jedes Gerät mit einer Internetverbindung potenziell anfällig für Malware ist? Wenn Ihr Teenager also ein eigenes Smartphone besitzt, sollten Sie wissen, wie man Viren von iPhones oder Android-Smartphones entfernt, um sie zu schützen. Das gilt auch für Computer. Es ist unerlässlich zu lernen, wie man Viren von einem PC oder Mac entfernt.

    Bieten Sie Ihren Teenagern Sicherheit online – mit Avast

    Damit Ihr Teenager bei der Verwendung von Yubo oder beim Surfen besser geschützt ist, holen Sie sich Avast One. Avast One verhindert nicht nur die Infizierung des Geräts mit Malware, sondern hilft auch, die Privatsphäre und Sicherheit in öffentlichen und privaten WLANs zu wahren, und verschleiert gleichzeitig den Standort mit einem VPN. Avast kann zwar niemanden davon abhalten auf Yubo oder im Internet zu viel preiszugeben, aber es kann den Teenagern helfen, ihr Gerät und ihre Daten vor den digitalen Bedrohungen zu schützen, die dort lauern.

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    Digitales Leben
    Privatsphäre
    Danielle Bodnar
    11-09-2023