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Was ist ein Computervirus und wie funktioniert er?

Es gibt viele verschiedene Arten von Computerviren und alle können verheerend sein. Wenn sie sich ausbreiten, können sie persönliche Daten stehlen, die Leistung Ihres Computers beeinträchtigen und viele weitere Schäden anrichten. Erfahren Sie, was ein Computervirus ist und wie er funktioniert. Erfahren Sie anschließend, wie Sie sich mit einer umfassenden Sicherheitslösung wie Avast One vor Viren und anderen gefährlichen Online-Bedrohungen schützen können.

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Verfasst von Nica Latto
Veröffentlicht am Februar 12, 2020

Was ist ein Computervirus?

Ein Computervirus ist eine Art von Malware, die sich an andere Programme anhängt, sich selbst repliziert und von einem Computer auf einen anderen übertragen werden kann. Wenn ein Virus einen Computer infiziert, erstellt er Kopien von sich selbst und hängt sich an andere Dateien oder Dokumente an. Anschließend verändert er diese Dateien und verbreitet sich weiter.

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Dieser Artikel enthält :

    Viren infizieren Computer auf diskrete Weise und sind oft darauf ausgelegt, persönliche Dateien zu zerstören oder die Kontrolle über Geräte zu erlangen. Computerviren erstellen Kopien von sich selbst und verbreiten sich über Geräte und Netzwerke wie biologische Viren, die von einer Person zur nächsten übertragen werden. Und genau wie bei den biologischen Versionen sind manche Computerviren einfach nur lästig, während andere großen Schaden anrichten können.

    Ein Computervirus ist eine Art von bösartiger Software, die sich an andere Programme anhängt, sich selbst repliziert und auf andere Computer übertragen werden kann.

    Worin liegt also der Unterschied zwischen einem Virus und Malware (bösartiger Software)? Virus ist oft ein Sammelbegriff für jede Art von Software, die schädlich sein soll. Aber ein Virus ist nur eine Art von Malware, und die Definition eines Virus ist, dass es sich um ein Computerprogramm handelt, das sich selbst replizieren, andere Programme infizieren und sich auf andere Computer übertragen kann.

    Wie funktionieren Computerviren?

    Computervirus ist ein Überbegriff, der viele verschiedene Typen von Viren, Übertragungsmechanismen und Folgeschäden umfasst. Um die Funktionsweise von Computerviren zu verstehen, ist es hilfreich, sie in zwei Kategorien zu unterteilen: jene, die zu infizieren und sich zu replizieren beginnen, sobald sie auf Ihrem Rechner landen, und jene, die sich dann völlig ruhig verhalten und darauf warten, dass Sie unabsichtlich den Code ausführen.

    Die Definition eines Computervirus umfasst seine 4 Phasen: Ruhephase, Ausbreitung, Auslösung und Ausführung.Ein Computervirus kann sofort damit beginnen, Ihren Computer zu infizieren, oder er kann warten, bis Sie ihn unabsichtlich auslösen.

    Computerviren kennen vier Phasen (inspiriert durch die wissenschaftliche Klassifizierung des Lebenszyklus eines echten Virus in der Biologie).

    • Ruhephase: In diesem Fall ist der Virus auf Ihrem System verborgen und geht sozusagen in Lauerstellung.

    • Ausbreitungsphase: Dies ist die virulente Phase, in der der Virus beginnt, sich zu replizieren, indem er Kopien seiner selbst in Dateien, Programmen oder anderen Bereichen Ihrer Festplatte speichert. Die Klone können leicht verändert werden, um einer Erkennung zu entgehen, und diese Kopien replizieren sich auch selbst, wodurch mehr Klone erstellt werden, die sich weiterhin immer wieder vervielfältigen.

    • Auslösephase: Im Allgemeinen ist eine bestimmte Aktion erforderlich, um den Virus auszulösen oder zu aktivieren. Dies kann eine Benutzeraktion sein, z. B. das Klicken auf ein Symbol oder das Öffnen einer App. Andere Viren sind so programmiert, dass sie nach einer bestimmten Frist zum Leben erweckt werden, beispielsweise eine Logikbombe, die nach einer bestimmten Anzahl von Neustarts Ihres Computers ausgelöst wird (um auf diese Weise ihren Ursprung zu verschleiern).

    • Ausführungsphase: Jetzt wird das Programm des Virus ausgeführt und gibt seine Ladung frei, den Schadcode also, der Ihr Gerät schädigt.

    Wie verbreiten sich Computerviren?

    Computerviren verbreiten sich in der Regel durch bösartige Online-Downloads, infizierte E-Mail-Anhänge oder durch das Einstecken von infizierter Hardware wie einem externen USB-Laufwerk (USB-Stick). Computerviren können sich über fast jede Methode der Dateifreigabe verbreiten, solange der Virus von Antivirenprogrammen nicht erkannt werden kann.

    Im Folgenden finden Sie einige gängige Verbreitungswege, über die Computerviren auf Ihren Computer gelangen können:

    • E-Mails: E-Mails, wie sie bei Phishing-Angriffen verwendet werden, stellen eine gängige Angriffsmethode von Cyberkriminellen dar und können schädliche Anhänge, bösartige Links oder sogar eine Infektion direkt im HTML-Text der E-Mail enthalten.

    • Downloads: Hacker können Viren in Apps, Dokumenten, die über Filesharing-Dienste versandt werden, in Plug-Ins und an zahllosen anderen Speicherorten verstecken, an denen Dateien zum Download verfügbar sind.

    • Messaging-Dienste: Viren können über SMS-Nachrichten oder Messaging-Dienste wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram verbreitet werden. Dort treten sie wie bei E-Mails auch in Form von schädlichen Links, Anhängen oder ausführbaren Dateien auf.

    • Veraltete Software: Wenn Sie Ihre Apps oder Ihr Betriebssystem nicht aktualisieren, setzen Sie sich möglicherweise Schwachstellen aus, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um Viren zu verbreiten.

    • Malvertising: Viren können sich in Online-Werbung verstecken, z. B. in Werbebannern, die über Werbebörsen geschaltet werden. Malvertising ermöglicht es Tätern, Schadcode sogar auf legalen, vertrauenswürdigen Websites wie der New York Times und der BBC verstecken können, die beide bereits infiziert wurden.

    Eine gute Computerhygiene und Anti-Malware-Tools können Sie vor all diesen Angriffsmöglichkeiten schützen. Es ist also wichtig, dass Sie Ihre Software stets auf dem neuesten Stand halten, sichere Passwörter verwenden und Ihr Gerät mit einer starken Cybersicherheitssoftware schützen.

    Was Computerviren anrichten

    Computerviren kapern den Code und die Ressourcen Ihres Systems zur Replikation und verursachen so Leistungsprobleme auf allen Gerätetypen. Wenn ein Computervirus ausgeführt wird, setzt er seine Ladung frei und beginnt seinen Angriff. Sie werden die Auswirkungen von Computerviren beinahe umgehend bemerken.

    Was können Viren auf Ihrem Computer anrichten? Hier sind einige der möglichen Auswirkungen:

    • Langsame oder ruckelnde Leistung

    • Beschädigte oder gelöschte Dateien

    • Immer wieder auftauchende Pop-ups oder Adware

    • Programmfehler und Abstürze des Betriebssystems

    • Eine sich ständig drehende Festplatte

    • Nicht funktionierende Apps, Dateien und andere Programme

    Computerviren verursachen nicht nur diese negativen Leistungsprobleme, sondern können auch vertrauliche, personenbezogene Daten wie Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartendaten entwenden. Einige Viren können alle Ihre Kontakte als Spam versenden und versuchen, diese dazu zu bringen, sich ebenfalls den Virus herunterzuladen. Dies ist eine weitere Verbreitungsmöglichkeit.

    Sind potenziell alle Geräte von Viren bedroht?

    Alle Geräte, auch Macs, können mit Viren infiziert werden. Auch iPhones und Androids können mit Viren infiziert werden. Tatsächlich kann sich jedes Gerät mit Internetzugang Malware einhandeln, sogar intelligente Geräte wie Kaffeemaschinen.

    Aber es lohnt sich, den Unterschied zwischen Malware und Viren zu beachten: Ein Virus ist nur eine Art von Malware. Und es gibt viele Arten von Infektionen, die Ihr Gerät beschädigen, Ihre Daten stehlen und auf andere Weise Unheil anrichten können.

    Von Ransomware über Spyware bis hin zu Trojanern gibt es eine ganze Palette wirklich übler Malware, auf die Sie bei all Ihren Gadgets achten müssen. Glücklicherweise können viele dieser Bedrohungen mit zuverlässiger kostenloser Antivirus-Software beseitigt und verhindert werden.

    Verschiedene Arten von Computerviren

    Selbst wenn wir uns explizit auf Viren beziehen (im Gegensatz zu anderen Formen von Malware), so gibt es auch hier unterschiedliche Arten von Computerviren.

    Hier sind einige verschiedene Arten von Computerviren, die sich über das Internet verbreitet haben:

    Direkte Aktionsviren

    Als verbreitetste Form, die zumal auch am einfachsten zu erstellen sind, gelangen Direkte Aktionsviren auf Ihren Computer, verursachen dort Chaos (normalerweise, indem sich an viele .COM- oder .EXE-Dateien anhängen) und löschen sich dann selbst.

    Der berühmte Vienna Virus suchte nach .COM-Dateien, um sie zu infizieren bzw. zu zerstören, und obwohl er 1987 der erste Virus war, der von einem Antivirenprogramm bezwungen wurde, war das Update für all jene, die unter einem kommunistischen Regime lebten, nicht verfügbar. Im Jahr 1988 bezwang auch Avast-Mitgründer Pavel Baudis den Virus und brachte die Lösung für diejenigen, die nicht auf das erste Update zugreifen konnten.

    Boot-Sektor-Virus

    Wie der Name schon sagt, nisten sich Boot-Sektor-Viren in den Boot-Sektor ein (der beim Start für das Laden des Betriebssystems zuständig ist), um dann den Arbeitsspeicher sofort zu infizieren. Diese Typen von Viren wurden traditionell über Hardware wie Disketten, USB-Laufwerke und CDs verbreitet. Da diese Geräte veraltet sind, ist auch diese Art von Viren am Verschwinden.

    Eine übrig gebliebene Variante, die 2014 auftauchte, wird als Stoner-Virus bezeichnet, weil sie auf dem Bildschirm Nachrichten zur Unterstützung der Legalisierung von Marihuana anzeigt.

    Residenter Virus

    Ein residenter Virus ist eine andere Art von speicherinfizierendem Virus, der sich in Ihrem RAM (Random Access Memory) einnistet, sodass der Virus auch dann noch vorhanden ist, wenn Sie den ursprünglichen Infektionsherd entfernen. Ein bekanntes Beispiel ist der Magistr-Virus, der sich über Ihre Kontaktliste an Ihre Freunde verbreitet. Er löscht auch Dateien und zerstört den Arbeitsspeicher der Hauptplatine Ihres Computers.

    Multipartite Viren

    Multipartite Viren steigern ihre zerstörerische Wirkung, indem sie sowohl Dateien als auch den Startbereich des Rechners infizieren. Ihnen ist schwer beizukommen, da sie sich selbst entweder in Dateien oder im Startbereich verstecken können. Der Invader-Virus war ein solches Beispiel, der Ihre Festplatte überschrieb, sobald Sie mit STRG + ALT + ENTF versuchten, ihn loszuwerden.

    Polymorpher Virus

    Ein weiterer hartnäckiger Typ von Viren sind polymorphe Viren, sie tarnen sich, indem sie ihre Gestalt ändern. Während sie sich replizieren, unterscheiden sich ihre Klone geringfügig voneinander, was ihnen hilft, eine Entdeckung zu verhindern. Ein Beispiel ist der VirLock-Virus, der seine Gestalt ändert und zugleich ein wenig Ransomware enthält. Er sperrt Ihre Dateien bis Sie für deren Freigabe bezahlen.

    Makrovirus

    Makroviren werden erstellt, um sich in Word-Dokumentdateien wie .DOC oder .DOCX zu verstecken. Nachdem Sie die Datei heruntergeladen haben, werden Sie aufgefordert, Makros zu aktivieren. Sobald Sie dies tun, wird der Computervirus aktiviert. Infizierte Makros wurden auch Ransomware verwendet, wie beispielsweise der Locky-Stamm, der auf Gesundheitseinrichtungen abzielte, deren Dateien verschlüsselte und Lösegelder zum Entschlüsseln verlangte.

    Wie man die jüngsten Bedrohungen durch Computerviren vermeidet

    Wie bei jeder Art von Malware ist Prävention die beste Medizin. Eine gute digitale Hygiene und vernünftige Surfgewohnheiten können Ihnen helfen, die neuesten Bedrohungen durch Computerviren zu vermeiden. Hier sind einige weitere Tipps, die Sie beachten sollten:

    • Entwickeln Sie eine gesunde Skepsis: Achten Sie auf Sonderangebote, Links oder Anhänge, die Sie in E-Mails und anderen Nachrichten nicht erwartet haben. Nutzen Sie nach Möglichkeit legitime Rabatte und Sonderangebote.

    • Verwenden Sie keine Raubkopien: Raubkopierte Medien wie Musik oder Filme, die Sie von Tauschbörsen herunterladen können, können Malware enthalten. Sie wissen nie, was Sie sich möglicherweise damit einhandeln, wenn Sie Dateien aus nicht überprüften Quellen herunterladen. Verwenden Sie notfalls ein zuverlässiges VPN, das für P2P-Netzwerke optimiert ist.

    • Seien Sie vorsichtig beim Herunterladen von Apps: Obwohl der Google Play Store und der App Store von Apple ihre Apps auf Sicherheit überwachen, schleicht sich gelegentlich Malware ein. Bevor Sie eine neue App oder ein Programm herunterladen, vergewissern Sie sich, dass die Website des Entwicklers sicher ist.

    • Vermeiden Sie Werbung und Pop-ups: Malvertising-Angriffe schleusen Viren oder anderen bösartigen Code in Anzeigen ein. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie mit Online-Anzeigen interagieren. Wenn Sie an einem angezeigten Produkt interessiert sind, besuchen Sie die offizielle Website des Unternehmens.

    • Installieren Sie Updates: Wenn Sie Benachrichtigungen über die Aktualisierung Ihres Betriebssystems oder anderer Programme sehen, sollten Sie aktiv werden. Diese Updates können Sicherheitspatches enthalten, die kritische Sicherheitslücken schließen. Daher ist es wichtig, sie sofort einzuspielen. Seien Sie allerdings vorsichtig mit Betrugsversuchen des technischen Supports, die vorgeben, Probleme zu beheben, die Sie in Wirklichkeit gar nicht haben.

    • Verwenden Sie zuverlässige Cybersicherheitssoftware: Ganz gleich, wie versiert Sie online sind, Viren können immer mal durchrutschen. Schützen Sie Ihr Gerät und Ihre Daten mit einem zuverlässigen Antivirenprogramm wie Avast One, dessen Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen Viren abfangen, bevor sie Ihr System infizieren können.

    Anzeichen dafür, dass Ihr Computer mit einem Virus infiziert ist

    Ein offensichtliches Anzeichen dafür, dass Ihr Computer mit einem Virus infiziert ist, ist, wenn Ihre Freunde anfangen, verdächtige Nachrichten von Ihrem E-Mail-Konto zu erhalten. Ein klassischer Weg, wie sich Viren verbreiten, ist das Versenden von Spam an die Kontaktliste eines infizierten Geräts – per E-Mail, SMS oder über einen anderen Messaging-Dienst – und der Versuch, die Empfänger zum Herunterladen der Malware zu verleiten.

    Es gibt noch einige andere Symptome eines Computervirus, auf die Sie achten sollten, darunter:

    • Übermäßig viele Pop-ups

    • Abstürzende oder einfrierende Apps

    • Langsame Performance

    • Beschädigte oder gelöschte Dateien

    • Unerklärliche Änderungen an Ihren Geräte- oder Kontoeinstellungen

    Ein kostenloses Tool zum Entfernen von Malware überwacht Ihr Gerät in Echtzeit und erkennt, blockiert und entfernt Viren und andere Malware.

    Entfernen eines Computervirus

    Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich bereits ein Virus oder andere Malware auf Ihrem System befindet, führen Sie einen schnellen Scan durch und entfernen Sie ihn mit unserem preisgekrönten kostenlosen Tool zum Entfernen von Viren. Unsere Virenscans sorgen dafür, dass Ihr Computer frei von Viren und anderer Malware bleibt.

    Ausführliche Informationen zur Beseitigung von Viren und anderem bösartigen Code auf Ihrem Computer oder Mobiltelefon finden Sie in unseren speziellen Anleitungen zur Virenentfernung:

    Scannen nach Computerviren mit Avast One.

    Holen Sie sich eisernen Schutz vor Computerviren

    Da Sie nun wissen, was ein Computervirus ist, dürfte es Sie nicht mehr überraschen, wie wichtig es ist, eine Infektion Ihres Geräts durch Viren zu verhindern. Dank unseres fortschrittlichen Netzwerks zur Erkennung von Bedrohungen, das täglich Dutzende von Millionen von Bedrohungen blockiert, erkennt Avast automatisch Viren und Malware und verhindert, dass diese jemals auf Ihren Computer gelangen.

    Neben der Vorbeugung hilft Ihnen Avast One, Viren und andere Malware, die sich bereits auf Ihrem System befinden, zu finden und zu entfernen. Außerdem erhalten Sie zusätzlichen Schutz vor bösartigen Links und Downloads, unsicheren Websites und Bedrohungen für Ihr Netzwerk. Laden Sie Avast One herunter und machen Sie sich nie wieder Sorgen, dass Sie mit einem Computervirus infiziert werden.

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    Viren
    Sicherheit
    Nica Latto
    12-02-2020