Was ist das Dark Web?
Das Dark Web umfasst Inhalte im Internet, die gezielt verborgen gehalten werden und nur mit einer speziellen Software wie dem Tor-Browser zugänglich sind. Das Dark Web ist ein Teilbereich des Deep Web, d. h. sämtlicher Internet-Inhalte, die nicht von Suchmaschinen indiziert sind.
Aufgrund seiner verborgenen Natur wird das Dark Web manchmal als "schwarzes Netz" oder "Untergrund-Internet" bezeichnet. Diese Bezeichnungen neigen jedoch dazu, seinen Ruf zu übertreiben und die Gründe für seine Nutzung zu vereinfachen.
Das Dark Web ist darauf ausgelegt, Anonymität zu gewährleisten, indem es die Kommunikation verschlüsselt und den Datenverkehr über mehrere Server leitet. Obwohl es häufig mit kriminellen Aktivitäten assoziiert wird, ist dieses Bild unvollständig. Im Kern ist das Dark Web lediglich eine auf Privatsphäre ausgerichtete Ebene des Internets, die sowohl für seriöse als auch für illegale Zwecke genutzt werden kann.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Webbrowsern verwendet Tor das sogenannte Onion-Routing: eine Methode zum anonymen Surfen, bei der der Datenverkehr verschlüsselt und über mehrere Knotenpunkte weltweit geleitet wird, um Ihre IP-Adresse zu verbergen. Auf dem Tor-Netzwerk gehostete Websites verwenden die Domain ".onion" anstelle herkömmlicher Domains wie ".com" – ein Verweis auf die mehrfachen Verschlüsselungsschichten („Zwiebelschalen"), die das Netzwerk auszeichnen.

Surface Web vs. Deep Web vs. Dark Web
Das Surface Web ist der vergleichsweise kleine, öffentlich zugängliche Teil des Internets, der von Suchmaschinen indiziert wird. Jeder kann es mit gängigen Browsern wie Chrome, Safari oder Firefox finden und aufrufen. Dazu gehören Nachrichtenseiten, Social-Media-Feeds, Online-Shops und andere öffentlich zugängliche Seiten.
Das Deep Web umfasst Inhalte, die nicht von Suchmaschinen indiziert werden und eine Art Zugangskontrolle erfordern, z. B. Anmeldedaten, Paywalls oder Authentifizierung. Ein Großteil des Internets, das Sie täglich nutzen, fällt in diese Kategorie – darunter Ihr E-Mail-Posteingang, Online-Banking, private Konten und Abonnementdienste.
Das Dark Web ist ein kleiner Teil des Deep Web, unterscheidet sich aber in der Art des Zugangs. Es läuft auf Darknets, also Overlay-Netzwerken, die spezialisierte Tools wie Tor (The Onion Router) erfordern. Diese Netzwerke sind darauf ausgelegt, die Identität der Benutzer und den Standort der Websites zu verschleiern und so anonyme Kommunikation und Hosting zu ermöglichen.
Wie groß ist das Dark Web?
Trotz seines Rufs macht das Dark Web nur einen sehr kleinen Teil des Internets aus – Schätzungen zufolge etwa 0,01 %, laut DeepStrike. Es ist zudem sehr dynamisch: Seiten erscheinen und verschwinden häufig, was es noch kleiner und flüchtiger wirken lässt.
Die Nutzung ist vergleichsweise gering. Das Tor Project meldete im November 2025 durchschnittlich über 1,6 Millionen Tor-Relay-Benutzer, was etwa der Einwohnerzahl von Mecklenburg-Vorpommern entspricht. Diese Zahl umfasst keine Benutzer, die sich über Bridges verbinden – ein Verfahren, das häufig in Regionen mit eingeschränktem Zugang genutzt wird. Im selben Zeitraum stellten beispielsweise mehr als 79.000 Bridge-Benutzer in Russland eine Verbindung mit Tor her.
Im Dark Web dominiert Englisch. Einer Schätzung von SOSintel zufolge sind bis zu 99 % seiner Inhalte auf Englisch – ein Spiegelbild seiner primären Nutzerbasis und Reichweite.
Wie sieht das Dark Web aus?
Das Dark Web hat keinen einheitlichen visuellen Stil, vermittelt aber ein unverwechselbares Gefühl. Viele Seiten sind abgespeckte Versionen dessen, was man im Surface Web erwarten würde – funktional, aber einfach gestrickt und inkonsistent. Sie wirken oft veraltet oder auf das Wesentliche reduziert, denn Geschwindigkeit, Schlichtheit und anonymes Surfen haben Vorrang vor Design.
Tor-Spiegel (Dark-Web-Versionen von Surface-Web-Seiten) können jedoch nahezu identisch mit ihren regulären Pendants aussehen. Große Medienhäuser wie die BBC und die New York Times bieten beispielsweise über das Tor-Netzwerk dieselben Inhalte an wie im regulären Internet.
Insgesamt ist das Dark Web weniger durch sein Aussehen als durch sein Verhalten geprägt. Es ist gezielt verborgen und wenig benutzerfreundlich. Viele inoffizielle oder nutzergenerierte Seiten sind textlastig und minimalistisch – mit langen Ladezeiten, defekten Links und unzuverlässiger Navigation.
Welche Inhalte gibt es im Dark Web?
Dark-Web-Marktplätze und -Seiten bieten eine Mischung aus legalen und illegalen Waren, Dienstleistungen und Inhalten. Der Fokus auf Anonymität zieht sowohl datenschutzbewusste Benutzer als auch Menschen mit kriminellen Absichten an. Einige Dinge, die Sie dort sehen könnten:
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Darknet-Marktplätze und illegaler Handel: Es ist möglich, Drogen, Malware und verbotene Inhalte auf Darknet-Marktplätzen zu kaufen und zu verkaufen. Auf einigen Dark Web-Verkaufsportalen stehen gefährliche Chemikalien und Waffen oder sogar Auftragsmörder zum Verkauf.
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Hacking und Cyberkriminalitätsdienste: Manche Hacker bieten Ransomware-as-a-Service (RaaS) an, bei dem Cyberkriminelle eine Version von Ransomware beim Entwickler "mieten" können. Andere verkaufen Software-Exploits, die andere Cyberkriminelle nutzen können, um Opfer mit Malware zu infizieren, persönliche Daten zu stehlen oder einen Distributed Denial of Service (DDoS) zu starten.
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Gestohlene Daten und Anmeldeinformationen: Ob bei einem Doxxing-Angriff oder durch Seiten, die in Finanzbetrug verwickelt sind: Ihre Daten (gestohlene Zugangsdaten und Passwörter, Finanzdaten und andere personenbezogene Daten) könnten im Dark Web landen, wenn sie durch ein Datenleck, durch Datenbroker oder durch Hacker in fremde Hände gelangt sind.
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Terrorismusbezogene Inhalte: Laut einer im Jambura Law Review 2025 veröffentlichten Studie dient das Dark Web als "nahezu perfektes" Forum für Propaganda, Anleitungen und Finanzierung (häufig über Bitcoin oder andere Kryptowährungen) für Terrorismus.
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Fakes und ungeprüfte Inhalte: Dazu gehören Inhalte, die weithin als Betrug oder Erfindung gelten. Auch Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten sich im Dark Web rasant.
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Whistleblowing-Plattformen und Journalismus: Das Dark Web dient als sichere Plattform für Whistleblower, Journalisten und Aktivisten, um Informationen vertraulich auszutauschen und geleakte Dokumente geschützt weiterzugeben.

Hier ist ein Blick auf einige der illegalen Artikel, die Sie erwerben können – inklusive Preisen – mit freundlicher Genehmigung von DeepStrikes Dark-Web-Datenpreistabelle 2025:
| Kategorien persönlicher Daten, die häufig im Dark Web gefunden werden |
Dark Web-Preise |
| Geklonte oder gestohlene Kreditkarte (Kreditlimit unter 5.000 USD) |
10–40 USD |
| Gestohlene Banking-Zugangsdaten (Kontostand variiert) |
200–1.000 USD |
| Gehacktes Coinbase-Konto (verifiziert) |
120–250 USD |
| Gehacktes Facebook-Konto |
45–50 USD |
| Gescannter US-Reisepass |
100 USD |
| Infostealer-Malware-Abonnement |
ca. 1.000 USD |
Wie komme ich ins Darknet?
Der schnellste Weg, um ins Dark Web zu gelangen, ist der Download und die Installation des Tor-Browsers, der Ihren Datenverkehr durch das Tor-Netzwerk routet und Ihnen so den Zugang zum Dark Web ermöglicht. Öffnen Sie einfach Tor, geben Sie einen beliebigen .onion-Link ein, den Sie besuchen möchten, und beginnen Sie mit dem Surfen.
Lassen Sie uns die alternativen Möglichkeiten durchgehen, mit denen Sie über Browser, Suchmaschinen und Websites auf das Dark Web zugreifen können.
1. Installieren Sie einen Dark-Web-Browser
Tor ist der bekannteste und am häufigsten empfohlene Standard-Browser für das Dark Web, aber er ist nicht die einzige Option. Hier sind einige der bekanntesten Dark-Web-Browser:
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Tor-Browser: Dieser Browser leitet Ihren Datenverkehr durch das Tor-Netzwerk und verschlüsselt ihn, damit Sie das Dark Web erreichen können. Während Ihr Datenverkehr durch Tor läuft, wird er zwischen mindestens drei Weiterleitungspunkten, den sogenannten Knoten, hin- und hergeschickt.
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Invisible Internet Project (I2P): Dient dem Zugriff auf das I2P-Netzwerk (eine Tor-Alternative), das eigene versteckte Dienste statt .onion-Seiten hostet.
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Brave (mit privatem Tor-Fenster): Ermöglicht eingeschränkten Zugriff auf Tor-Seiten, ohne den vollständigen Tor-Browser zu starten – allerdings mit weniger Anonymität.
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Hyphanet (ehemals Freenet): Eine dezentralisierte, zensurresistente Plattform für anonymes Veröffentlichen und Kommunizieren, die als Peer-to-Peer-Netzwerk und nicht als herkömmlicher Browser funktioniert.
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Firefox: Kann manuell konfiguriert werden, um über Proxy-Einstellungen auf Tor oder andere Dark-Web-Netzwerke zuzugreifen, bietet jedoch nicht den integrierten Anonymitäts- und Anti-Fingerprinting-Schutz von Tor.
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Waterfox: Ein Firefox-basierter Browser mit verbessertem Daten- und Tracking-Schutz, der jedoch weiterhin eine manuelle Konfiguration erfordert und standardmäßig keine Sicherheit auf Tor-Niveau bietet.
Bei manchen Betriebssystemen ist der Tor-Browser sogar Standard, darunter:
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Subgraph OS: Ein datenschutzorientiertes Linux-Betriebssystem, das Angriffsflächen minimiert und standardmäßig Tor verwendet.
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Whonix: Ein sicherheitsorientiertes Betriebssystem, das den gesamten Datenverkehr über Tor leitet und in der Regel auf einer virtuellen Maschine betrieben wird.
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Tails OS: Ein Live-Betriebssystem, das alle Internetverbindungen über Tor erzwingt und keine Spuren auf dem Host-Rechner hinterlässt.
Empfehlung: Tor-over-VPN
Einige Datenschutzfunktionen von Tor sind mit denen von VPNs und Proxyservern identisch, Ihre Dark-Web-Aktivitäten sind aber nicht vollständig unsichtbar. Ihr Internet Service Provider (ISP) kann nach wie vor erkennen, dass Sie eine Verbindung zum Tor-Netzwerk herstellen. Und obwohl Tor Ihre IP-Adresse vor den besuchten Seiten verbirgt, kann Ihre Identität dennoch einsehbar sein, wenn der Browser falsch konfiguriert wird oder ein Exploit passiert.
Für ein sichereres Surfen im Dark Web kombinieren manche Benutzer Tor mit einem VPN – ein Ansatz, der als Tor-over-VPN bekannt ist. Das fügt eine zusätzliche Schutzschicht hinzu, indem Ihr Datenverkehr verschlüsselt wird, bevor er das Tor-Netzwerk erreicht. Außerdem lässt sich so verhindern, dass Ihr ISP oder das lokale Netzwerk erkennt, dass Sie Tor verwenden – was in Regionen relevant sein kann, in denen die Tor-Nutzung überwacht oder eingeschränkt wird.

Für zusätzliche Sicherheit sollten Sie vor dem Zugriff auf das Dark Web eine starke Sicherheitssoftware installieren, um Ihr Gerät zu schützen, falls Sie versehentlich auf etwas klicken, das Ihr Gerät und Ihre Daten gefährden könnte.
So greifen Sie mit dem Tor-Browser und einem VPN auf das Dark Web zu:
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Mit einem zuverlässigen und sicheren VPN verbinden. Laden Sie ein vertrauenswürdiges VPN wie Avast SecureLine VPN herunter und installieren Sie es. Richten Sie das VPN ein, indem Sie sich anmelden oder Ihr Abonnement aktivieren. Wählen Sie einen Serverstandort und klicken Sie dann auf Verbinden, um Ihren Internetverkehr zu verschlüsseln und Ihre IP-Adresse zu verbergen.
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Tor Browser herunterladen und installieren.
Laden Sie den Tor-Browser von der offiziellen Website des Tor-Projekts herunter (oder holen Sie sich den Onion Browser unter iOS). Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm für Ihr Betriebssystem.
Beachten Sie: Unter Windows, macOS oder Linux müssen Sie die App möglicherweise manuell für Ihre Firewall zulassen. Vertrauen Sie keinen inoffiziellen Seiten, die Tor bewerben. Diese könnten gefälschte Versionen sein, die Malware enthalten.
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Stellen Sie die Verbindung her und surfen Sie mit dem Tor-Browser im Dark Web.
Öffnen Sie den Tor-Browser (oder den Onion Browser auf dem iPhone) und klicken Sie auf Verbinden.
Sobald Sie sowohl mit dem VPN als auch mit dem Tor-Browser verbunden sind, können Sie über eine sichere Verbindung auf das Dark Web zugreifen. Da das Dark Web jedoch weitgehend unreguliert ist, sollten Sie niemals Dark-Websites besuchen, ohne sich vorher von deren Echtheit zu überzeugen.
2. Entscheiden Sie sich für eine Dark-Web-Suchmaschine
Sobald Sie mit einem Dark-Web-Browser verbunden sind, können Sie mithilfe von speziellen Suchmaschinen Websites finden – ähnlich wie Sie normalerweise Google, Bing oder DuckDuckGo verwenden würden. Herkömmliche Suchmaschinen für das Surface Web haben keinen Zugang zum Dark Web.
Hier sind einige der besten Dark-Web-Suchmaschinen 2026, mit denen Sie finden können, was Sie suchen:
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DuckDuckGo: Eine .onion-Version von DuckDuckGo – bereits als datenschutzfreundliche Surface-Web-Suchmaschine bekannt – ist im Dark Web verfügbar.
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Not Evil: Eine schlichte, minimalistische Dark-Web-Suchmaschine, die Anonymität in den Vordergrund stellt und auf Tracking verzichtet. Sie listet eine Reihe von .onion-Seiten auf und gilt als eines der zuverlässigsten Tor-spezifischen Suchwerkzeuge.
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Torch: Eine der ältesten Dark-Web-Suchmaschinen und bekannt für einen breiten Index an .onion-Websites. Sie ist schnell und unkompliziert, bietet jedoch keine ausgefeilten Filterfunktionen. Torch ist bekanntermaßen vollständig unzensiert und laut Dark-Web-Benutzern auf r/onions, einem Tor-fokussierten Subreddit, nicht für Dark-Web-Einsteiger geeignet. Nutzen Sie Torch mit äußerster Vorsicht.
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Haystack: Legt den Fokus auf Datenschutz und Sicherheit, listet Dark-Web-Seiten auf und versucht, Betrug und schädliche Seiten herauszufiltern. Die Suchmaschine ist für sichereres Surfen im Tor-Bereich konzipiert.
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Ahmia: Stellt einen Index von .onion-Seiten bereit und entfernt illegale Inhalte aus den Suchergebnissen. Ahmia ermöglicht es Benutzern außerdem, das Dark Web über eine übersichtliche Surface-Web-Oberfläche zu durchsuchen, und hebt dabei sichere und legale Seiten hervor.
Darüber hinaus können Sie Foren wie Reddit nutzen, um vertrauenswürdige Dark-Web-Seiten zu finden. Das Subreddit r/deepweb ist ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie erfahrenere Benutzer nach einem sicheren Weg durch das Dark Web fragen möchten.
3. Rufen Sie Dark-Web-Websites auf
Wenn Sie die Website kennen, die Sie besuchen möchten, können Sie sie direkt aufrufen. Allerdings sind die URLs der meisten Dark-Websites Zeichenfolgen aus scheinbar zufälligen Buchstaben und Zahlen – nichts im Vergleich zu den leicht zu merkenden Webadressen im Surface Web.
Sie können das Hidden Wiki im Surface Web nutzen, wo es eine umfangreiche Sammlung von Dark-Website-Links gibt. Kopieren Sie die gewünschten Links einfach in Ihren Dark-Web-Browser, sobald Sie mit Ihrem VPN und dem Tor-Netzwerk verbunden sind.
Hier sind einige Arten von Websites, denen Sie im Dark Web möglicherweise begegnen:
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Archive kostenpflichtiger Forschungsinhalte: Für den Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen und Fachzeitschriften ohne Abonnement.
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Nachrichtenseiten: Sichere .onion-Versionen von Medien wie BBC News oder der New York Times ermöglichen anonymes Lesen ohne Zensur oder Tracking.
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Social-Media-Plattformen: Seiten wie Facebooks .onion-Version ermöglichen anonymes Surfen und Kommunizieren.
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File-Sharing-Plattformen: Peer-to-Peer-Netzwerke zum anonymen Austausch von Dateien.
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Whistleblowing-Portale: Dienste wie SecureDrop ermöglichen es Whistleblowern, vertrauliche Informationen sicher an Journalisten weiterzugeben.
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Torrenting-Seiten: Zum anonymen Herunterladen von Mediendateien wie Filmen, Musik und Fernsehserien, seien sie legal oder nicht.
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Dark-Web-Verzeichnisse und -Wikis: Tools, die Benutzern helfen, aktive .onion-Seiten zu finden, indem sie Links in Kategorien wie Marktplätze, Foren und Dienste ordnen. Verzeichnisse wie das Hidden Wiki, DeepWebLinks, OnionDir und Fresh Onions werden regelmäßig aktualisiert, um tote Links zu entfernen und mögliche Betrugsmaschen zu kennzeichnen.
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Krypto-Wallets und -Zahlungsdienste: Ermöglichen sichere, anonyme Kryptowährungstransaktionen.
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Hosting illegaler Inhalte: Seiten, auf denen illegale oder verstörende Materialien gehostet werden, die häufig mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen. Diese Inhalte können erhebliche rechtliche und sicherheitsrelevante Risiken mit sich bringen. Klicken Sie auf unbekannte Links im Dark Web möglichst nicht, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, auf solche Seiten zu stoßen.
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Dark-Web-Marktplätze: Plattformen zum Kauf oder Verkauf illegaler Waren wie Drogen, gefälschter Ausweise oder Hacking-Tools. Einige, wie der inzwischen nicht mehr existierende Silk Road, erlangten Bekanntheit, weil sie anonyme Transaktionen im großen Stil ermöglichten, bevor sie von den Behörden abgeschaltet wurden.
Ist das Dark Web illegal?
Das Dark Web selbst ist in den meisten Ländern, darunter auch die USA und Großbritannien, nicht illegal. Einige Regierungen schränken den Zugang zum Tor-Netzwerk jedoch aktiv ein oder blockieren ihn ganz. Laut einem Beitrag im Tor Project Forum aus dem Jahr 2025 gehören Russland, Nordkorea, China, Belarus und Iran zu den Ländern, in denen die Tor-Nutzung stark eingeschränkt oder faktisch verboten ist.
Doch die Rechtslage rund um das Dark Web hängt auch von seiner Nutzung ab: Wer dort kriminellen Aktivitäten nachgeht, macht sich strafbar – unabhängig von der genutzten Plattform.
Eine Auswahl der illegalen Cyberverbrechen, die über Dark Web abgewickelt werden:
Wenn Sie Tor benutzen, um legal auf das Dark Web zuzugreifen oder Webseiten zu entsperren, verbinden Sie sich für zusätzliche Sicherheit mit einem VPN. Da das Dark Web mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, kann deine Nutzung von Tor von ihrem Internetanbieter verfolgt werden, was unerwünschte Aufmerksamkeit auf ihr Surfverhalten lenkt.
Wozu dient das Dark Web?
Das Dark Web wird in erster Linie zum anonymen Surfen und zur Kommunikation genutzt. Sein auf Datenschutz ausgerichtetes Design ermöglicht es Benutzern, auf Informationen zuzugreifen und diese zu teilen, ohne ihre Identität preiszugeben.
Diese erhöhte Anonymität wird zwar häufig mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht, dient aber auch legitimen Zwecken: So nutzen Journalisten, Aktivisten und Whistleblower das Dark Web beispielsweise, um sicher zu kommunizieren, Quellen zu schützen und Zensur zu umgehen.
Einige Verwendungszwecke des Dark Webs:
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Illegaler Handel: Kauf und Verkauf von Drogen, Malware, Waffen, gefährlichen Chemikalien und verbotenen Inhalten.
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Anbieten von Exploits und Ransomware-as-a-Service (RaaS): Verkauf von Software-Sicherheitslücken und Malware-Kits, mit denen Geräte infiziert und Daten gestohlen werden können.
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Handel mit gestohlenen Daten: Verkauf gehackter E-Mail-Konten, Social-Media-Profile und Identitätsinformationen.
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Whistleblowing und Umgehung staatlicher Zensur: Legales und anonymes Whistleblowing sowie journalistische Aktivitäten – so berichtete Wired etwa, dass Tor genutzt wurde, um auf unzensierte Nachrichten zuzugreifen, als sich der Krieg in der Ukraine anbahnte, was Benutzern half, staatliche Zensur zu umgehen.

Darknet-Verkaufsportale bieten eine Vielzahl illegaler Waren zum Verkauf an.
Wenn Ihre Daten in einem Datenleck gefunden werden oder Sie vermuten, dass sie irgendwo im Dark Web veröffentlicht wurden, ändern Sie Ihre Passwörter und achten Sie auf verdächtige Aktivitäten auf Ihren Kontoauszügen – so können Sie Identitätsdiebstahl vorbeugen und entgegenwirken. Sind Ihre Daten erst einmal im Dark Web gelandet, lassen sie sich kaum noch entfernen. Sie können jedoch den Schaden begrenzen.
Laden Sie Avast BreachGuard herunter, um regelmäßig das Dark Web zu scannen. Durch die Überwachung bekannter Dark Web-Marktplätze warnt Avast BreachGuard Sie, wenn Ihre Daten gefunden werden. Auf diese Weise können Sie sofort Ihre Passwörter ändern und Ihre Konten sperren, um Betrüger daran zu hindern, Ihre Daten zu Ihrem Schaden zu verwenden. Probieren Sie es gleich aus.
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Ist das Dark Web gefährlich?
Das Dark Web kann durchaus gefährlich sein – da es keine zentralen Sicherheitsregeln gibt, ist das Surfen dort riskanter als im Clear Web. Und es ist schwerer, seriöse Websites von zweifelhaften zu unterscheiden, wenn man sich nicht auskennt.
Wer regelmäßig das Dark Web besucht, weiß, wie man zweifelhaften Ruf dieses Teil des Internets und der dort angebotenen Dienste auszunutzen vermag. Obwohl einige Dark Web-Marktplätze Nutzerbewertungen anbieten, tun dies nicht alle. Die fehlende Regulierung durch externe Behörden macht es Cyberkriminellen leichter, Betrug zu begehen.
Einige Dark-Web-Schlagzeilen
Das Dark Web wird nach wie vor für kriminelle Aktivitäten genutzt – darunter Drogenhandel, Ausbeutung und Finanzkriminalität – und zwingt Strafverfolgungsbehörden zu anhaltenden Bemühungen, illegale Netzwerke zu identifizieren und zu zerschlagen.
Im Folgenden sind einige bemerkenswerte Fälle mit großangelegten Ermittlungsarbeiten und Strafverfolgungsmaßnahmen aufgeführt:
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Abschaltung des Archetyp Market: Im Juni 2025 wurde ein großer Dark-Web-Drogenmarktplatz, auf dem Fentanyl und andere starke synthetische Opioide verkauft wurden, zerschlagen und damit ein bedeutender Vertriebskanal unterbunden.
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Globales Vorgehen gegen Darknet-Drogenmärkte (Operation SpecTor): 2023 beschlagnahmten US-amerikanische und internationale Strafverfolgungsbehörden Millionen in bar und in Kryptowährungen, ca. 860 Kilogramm illegaler Drogen (darunter Fentanyl und andere Opioide) und verhafteten Hunderte von Darknet-Händlern, die mit anonymem Drogenhandel in Verbindung standen.
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Verurteilung im Fall "FireBunnyUSA"-Drogenhandel: Nan Wu aus Queens wurde im Oktober 2025 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nachdem er "FireBunnyUSA" betrieben hatte, einen Dark-Web-Drogenhandel, der über 10.000 Drogenpakete in alle 50 US-Bundesstaaten verschickte und Millionen von Dollarn in Kryptowährung wusch.
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Verhaftungen im Zusammenhang mit einem Dark-Web-Drogennetzwerk in Los Angeles County: Vier Männer wurden im April 2025 vor einem Bundesgericht angeklagt, weil sie angeblich mehrere Darknet-Drogenverkaufsportale betrieben, illegale Drogen vertrieben und Verpackungs- sowie Versandmethoden eingesetzt hatten, um nicht aufzufliegen.
Tipps zur sicheren Nutzung des Dark Webs
Sollten Sie sich entscheiden, sich ins Dark Web zu begeben, befolgen Sie diese Tipps für eine verbesserte Sicherheit:
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Verwenden Sie Burner-Konten. Verwenden Sie keine Benutzernamen oder E-Mail-Adressen, die denen Ihrer regulären Konten außerhalb des Dark Webs ähneln.
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Verwenden Sie starke Passwörter. Stellen Sie sicher, dass Passwörter komplex und einmalig sind – verwenden Sie sie niemals für mehrere Konten.
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Verwenden Sie auf Ihrem Computer kein Administratorkonto. Nutzen Sie ein lokales Konto mit eingeschränkten Berechtigungen, um zu verhindern, dass sich Malware und Viren leicht auf Ihrem System ausbreiten.
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Verwenden Sie eine gute Antivirus-Software. Die beste Software für Ihre Sicherheit im Internet trägt dazu bei, Sicherheitsbedrohungen in Echtzeit zu erkennen und zu blockieren.
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Verwenden Sie ein VPN. Onion-Routing verschleiert Ihre Online-Aktivitäten; das erste Netzwerk, zu dem Sie eine Verbindung herstellen, kann jedoch nach wie vor Ihre IP-Adresse sehen. Um dies zu verhindern, verwenden Sie ein VPN, um Ihre IP-Adresse zu verbergen.
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Vorsicht bei Downloads! Downloads aus dem Dark Web sind höchstwahrscheinlich nicht sicher – hier ist grundsätzlich und immer Vorsicht angebracht.
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Kaufen Sie nichts. Aufgrund der Häufung von Betrugsmaschen ist es nicht ratsam, irgendetwas im Dark Web zu kaufen. Falls Sie es dennoch tun, nutzen Sie Kryptowährung für mehr Anonymität.
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Konfigurieren Sie Tor. Richten Sie die Einstellungen in Tor für eine maximale Privatsphäre ein. Deaktivieren Sie JavaScript-Plugins – auch wenn deshalb manche Websites im Dark Web nicht richtig funktionieren.
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Führen Sie eine Überprüfung auf Datenlecks durch. Führen Sie eine manuelle Überprüfung auf Hackerangriffe durch oder nutzen Sie eine Überwachungssoftware, um einen Dark-Web-Scan durchzuführen und sich benachrichtigen zu lassen, wenn Ihre Daten geleakt wurden.
Die Geschichte des Dark-Webs
Das Dark Web hat sich von einem Nischennetzwerk für Datenschutz in den 1990er-Jahren zu einem globalen Raum entwickelt, der heute sowohl legitimer anonymer Kommunikation als auch illegalen Aktivitäten dient.
Beleuchten wir seine Ursprünge, die Nutzung im Laufe der Jahre, die damit verbundenen Risiken und die Technologien, die das Dark Web zu dem machten, wie wir es heute kennen.
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Mitte der 1990er-Jahre: Wissenschaftler des US Naval Research Lab schufen den ersten verdeckten Internetkommunikationskanal, wobei sie den Datenverkehr über mehrere Server leiteten und verschlüsselten, um Internetverbindungen zu anonymisieren.
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2000: Start von Freenet (Hyphanet), das vom Studenten Ian Clarke der Universität Edinburgh entwickelt wurde und anonyme Kommunikation, Dateiaustauch und Online-Interaktion ermöglicht.
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2002: Das Dark Web erfuhr ein starkes Wachstum, nachdem Forscher mit Unterstützung des US Naval Research Laboratory das Tor-Netzwerk aufgebaut und veröffentlicht hatten, wobei der zugrunde liegende Code unter einer kostenlosen Lizenz verfügbar war.
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Frühe 2000er: MIT-Absolvent Roger Dingledine und andere führten die Entwicklung von Tor weiter und gründeten das Tor-Projekt.
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2008: Der Tor-Browser wurde von Tor Project veröffentlicht und ermöglichten der breiten Öffentlichkeit Zugang zum Dark Web. Anonyme Kommunikationskanäle bildeten die Grundlage sowohl für alternativen Journalismus als auch für illegale Aktivitäten.
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2011: Silk Road wurde gegründet und war der erste weithin bekannte Darknet-Marktplatz für Drogen und illegale Waren – ein Beweis für das Potenzial des Dark Webs für anonymen Handel.
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2013: Silk Road wurde vom FBI abgeschaltet und Gründer Ross Ulbricht verhaftet – ein Fall, der die Öffentlichkeit auf Dark-Web-Kriminalität und die Möglichkeiten der Strafverfolgung aufmerksam machte.
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2014–2015: Alternative Marktplätze wie AlphaBay und Hansa gewannen an Bedeutung und trieben weitere Darknet-Marktaktivitäten sowie Innovationen bei Kryptowährungszahlungen voran.
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2017: Tor entwickelte neue Spezifikationen für v3-.onion-Adressen (längere URLs, die auf stärkerer Kryptographie basieren), was die Authentifizierung und die allgemeine Sicherheit verbesserte. Der Dark-Web-Marktplatz AlphaBay wurde vom FBI abgeschaltet.
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2020: Die Nutzung des Dark Webs stieg während der COVID-19-Pandemie stark an, was die Nachfrage nach Cybersicherheits-Tools und anonymen Marktplätzen erhöhte und Strafverfolgungsbehörden vor neue Herausforderungen stellte.
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2021: Laut UN nimmt die Darknet-Cyberkriminalität in Südostasien zu, wobei staatliche Zensur und Überwachung immer mehr Benutzer in anonymisierte Netzwerke treiben.
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2025: Das Dark Web verfügt über mehr als 37 aktive Marktplätze, die 2024 über 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-Transaktionen generierten. Die Bedrohungen wurden mit KI-Tools und der zunehmend einfacheren Möglichkeit, anonyme Aktivitäten im großen Umfang auszuüben, immer ausgefeilter. Behörden beschlagnahmten wichtige Krypto-Mixing-Dienste wie Cryptomixer.io, die zur Verbesserung der Privatsphäre bei Kryptowährungszahlungen eingesetzt, aber häufig mit Geldwäsche in Verbindung gebracht werden.
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Anfang 2026: Google stellt sein Consumer-Tool "Dark Web Report" ein, das Benutzer warnte, wenn ihre Daten in Dark-Web-Leaks auftauchten.
Wer hat das Dark Web erfunden?
Das Dark Web hat keinen einzelnen Schöpfer oder Eigentümer. Es entstand durch die Arbeit früher Wegbereiter wie David Goldschlag, Mike Reed, Paul Syverson, Ian Clarke und Roger Dingledine. Heute wird es gemeinschaftlich von seinen Benutzern aufgebaut, betrieben und gepflegt.
Wann entstand das Dark Web?
Die Grundlagen des Dark Webs entstanden Anfang der 2000er-Jahre, aufbauend auf Tor, das 2002 als Open-Source-Browser veröffentlicht wurde. Seine Entwicklung verlief schrittweise – ausgehend von der Forschung zur anonymen Kommunikation hin zu den dezentralisierten verborgenen Netzwerken, die wir heute kennen.
Halten Sie Ihre Daten vom Dark Web fern
Die Zahl der Datenpannen nimmt zu, und geleakte Zugangsdaten können rasch auf Dark-Web-Marktplätzen kursieren. Daher gilt: Je früher Sie Bescheid wissen, desto eher können Sie handeln.
Avast BreachGuard sucht kontinuierlich nach Ihren persönlichen Daten und warnt Sie, wenn diese in einem Datenleck auftauchen. Mit schrittweisen Anleitungen zum Absichern kompromittierter Konten und zur Minimierung weiterer Risiken hilft es Ihnen, möglichem Missbrauch einen Schritt voraus zu bleiben. Nehmen Sie die Kontrolle über Ihre Daten in die Hand, bevor diese missbraucht werden.
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